Spielberichte

Comet schießt sich in die Play-Offs

 

Klar und souverän zog am Sonntagnachmittag der MSC Comet Durmersheim in die Play-Offs ein. Der Altmeister besiegte den direkten Konkurrenten MSC Philippsburg mit 10:1 und steht damit unter den besten vier Teams der Motoball-Bundesliga Süd. Vor den 250 Zuschauern im Oberwald-Stadion übernahmen die Hausherren von Beginn an die Initative. Gennadii Mitc brachte den MSC Comet im ersten Viertel mit 2:0 in Führung. Vor der Halbzeit erhöhten Kevin Tritsch und Jonas Burger auf 4:0. Beim MSC Comet Durmersheim stimmten an diesem Nachmittag Einsatz und Wille. Der MSC Philippsburg fand nie ein Mittel gegen den Altmeister. Normann Brunner mit zwei Toren und der starke Mitc sorgten dann im dritten Abschnitt für die Entscheidung. Jan Zoll konnte zu Beginn des vierten Abschnitts den Ehrentreffer für die Gäste erzielen. Brunner, Mitc und Burger machten es dann noch zweistellig zum verdienten 10:1-Erfolg. Durmersheim spielt nun in den Play-Offs gegen Nordmeister Seelze.

 

Taifun fegt über Philippsburg - Budel siegt in Malsch - Puma ist Südmeister

 

Mit einem Schützenfest gegen Philippsbrg beendete der MSC Taifun Mörsch die Südliga-Spielrunde am Freitagabend. Am Samstag setzte sich dann der MBV Budel beim MSC Malsch durch. Der MSC Puma holte sich die Südmeisterkrone am Sonntag mit einem Sieg gegen den MSC Comet Durmersheim.

 

Am Freitagabend kam es für den MSC Philippsburg knüppeldick. Die Mannschaft um Nationalspieler Jan Zoll unterlag beim MSC Taifun Mörsch mit 19:3 und erhielt einen Dämpfer im Rennen um einen Play-Off-Platz. Dabei fing es für Philippsburg gut an. Zoll brachte die Gäste nach zwei Minuten in Führung. Doch der MSC Taifun Mörsch gab fast postwendend die Antwort. Manuel Fitterer (5., 9., 11.) und Justin Tichatschek (6., 8.) brachten die Hausherren mit 5:1 nach vorne. Zoll konnte in der 12. Minute noch einmal verkürzen, aber Tichatschek erhöhte in der 15. Minute auf 6:2. Damit war die Partie schon im ersten Viertel entschieden. Im zweiten Abschnitt nahm der Rekordmeister etwas den Fuß vom Gas. Robin Faisz (25.) und Patrick Palach (36.) erhöhten zur Halbzeit auf 8:2. Im dritten Viertel waren es wieder Palach 50., 57.) und Faisz (60.), die für den MSC Taifun die Führung  auf 11:2 ausbauten. Im letzten Abschnitt nahm der Taifun dann wieder deutlich an Fahrt auf. Palach erzielte in der 63. Minute das 12:2. Sebastian Fox konnte dann zwei Minuten später sein erstes Saisontor erzielen. Faisz erhöhte in der 66. und 71. Minute auf 15:2. Marcel Batrenik durfte sich in der 73. Minute auch noch für den MSC Taifun in die Torschützenliste eintragen. Fitterer (77., 78.) und Palach (80.) schossen die letzten drei Tore für Mörsch an diesem Abend. In der Nachspielzeit sendete Jan Zoll für Philippsburg noch ein Lebenszeichen als er den 19:3-Endstand markierte. Philippsburg muss nun vor dem Nachholspiel nächste Woche gegen Durmersheim die Wunden lecken, um noch ein Wörtchen im Rennen um den Play-Off-Platz mitzusprechen.

 

Ein Spiel auf Augenhöhe sahen die Fans am Samstagnachmittag in Malsch. Der Tabellenletzte empfing den Vorletzten Budel. „Wir haben gut mitgehalten und das spiel offen gehalten“, so Norman König vom MSC Malsch. Am Ende mussten sich die Badener mit 2:5 geschlagen geben. „Ausschlagebend dafür war wieder einmal unsere Chancenverwertung“, so König nach der Partie. Bezeichnend war dafür eine Szene aus der 79. Minute als Daniel Kranefeld den Pfosten traf und Jonas Knoch im Nachschuss über das freistehende Tor schoß. Schon im ersten Viertel hatten die Malscher viele Chancen. Das einzige Tor im unkämpften Abschnitt erzielten aber die Gäste in der 16. Minute durch Miel Looijmans. Im zweiten Abschnitt erwischte Budel den besseren Start und erhähte durch Stan Looijmans (27., 32.) auf 3:0. Daniel Kranefeld hielt mit seinem Treffer in der 38. Minute die Hausherren im Spiel. Nach der Halbzeit drückte Malsch aufs Tempo. Knoch verkürzte in der 48. Minute auf 2:3. Doch der MBV Budel nutzte an diesem Nachmittag seine Chancen einfach konsequenter. Stan Looijmans (50.) und Miel Looijmans (58.) sorgten frühzeitig für die Entscheidung. Im letzten Abschnitt versuchte Malsch noch einmal alles, nutzte seine Chancen aber nicht. Am Ende blieb es beim 5:2 für Budel. „Der Sieg ist für uns verdient“, so Miel Looijmans vom MBV. „Nun gehen wir gestärkt in den B-Pokal.“ Auf diesen Wettbewerb freut sich auf Norman König vom MSC Malsch: „Wir haben dort in der Vergangenheit immer sehr gut abgeschnitten und wir sind nun gespannt auf die Duelle gegen die Nordligisten.“

 

Nach der Halbzeit legte der MSC Puma Kuppenheim im Spiel gegen den MSC Comet Durmersheim los wie die Feuerwehr. Davor tat sich der neue Südmeister gegen den Altmeister lange schwer. Zur Halbzeit stand es vor den 400 Zuschauern nur 1:1. Jannis Schmitt hatte die Hausherren nach 14 Minuten in Führung gebracht. Jonas Burger konnte in der 25. Minute für einen gut aufspielenden MSC Comet ausgleichen. Dem Comet war in den ersten 40 Minuten anzumerken, dass sie ihre Chance auf eine frühzeitige Qualifikation für die Play-Offs nutzen wollten. Doch in der 27. Minute schwächten sich die Gäste für den weiteren Spielverlauf und für das Entscheidungsspiel gegen Philippsvburg in einer Woche. Torhüter Brunner sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Im dritten Viertel schwanden die Kräfte der Gäste und die Pumas wollten sich die Südmeisterschaft nicht noch verloren gehen lassen. Domink Mückenhausen (42., 57.), Benjamin Walz (53., 58.) und Jannis Schmitt 56., 60.) brachten die Gastgeber 7:1 in Führung. Die Partie war entschieden. Im letzten Viertel erhöhte Max Schmitt mit einem Doppelschlag (62., 63.) auf 9:1. Gennady Mits verkürzte in der 71. Minute auf 9:2. Walz macht es in der 73. Minute zweistellig für den MSC Puma. Der MSC Comet gab aber nicht auf. Norman Brunner gelang in der 79. Minute das 10:3. Den Schlusspunkt setzte Christian Orsag in der 80. Minute mit dem 11:3-Endstand.

 

 

Seelze holt sich Krone und Halle Play-Off-Platz

 

Den erwarteten Sieg fuhr der MSC Pattensen in Malchin ein. Hale erkämpfte sich einen Sieg gegen Jarmen und damit den Play-Off-Einzug. Alter und neuer Nordmeister ist der 1. MSC Seelze nach einem Sieg im Spitzenspiel gegen Tornado Kierspe.

 

Wie erwartet fuhr der MSC Pattensen am Sonntagnachmittag einen Sieg beim MSC Kobra Malchin ein. Mit 5:0 gewannen die Niedersachsen und können sich nun als Dritter der Nordliga auf die Play-Off-Runde vorbereiten. Dort wird der Gegner MSC Ubstadt-Weiher heißen. Die Tore für Pattensen erzielten Yannik Schaper (3), Tobias Hahnenberg und Jan Bauer.

 

Der 1. MBC 70/90 Halle steht wieder in den Play-Offs. Die Saalestädter gewannen das Endspiel gegen den Fünften MSC Jarmen nach hartem Kampf am Ende verdient mit 4:2 und können sich nun im Viertelfinale auf das Duell gegen den Südmeister MSC Puma Kuppenheim freuen. Vor 360 Zuschauer ging Halle in der 9. Minute durch Marc Wochatz in Führung. Die Partie war von Beginn hart umkämpft. Es war zu sehen, dass es für beide Mannschaften um den Play-Off-Einzug ging. Jarmen musste gewinnen, Halle hätte ein Punkt gereicht. Allerdings wollten sich die Hausherren darauf nicht verlassen und erhöhten in der 22. Minute durch Enrico Wochatz auf 2:0. Max Tews brachte die Gäste sechs Minuten später wieder heran. Enrico Wochatz konnte allerdings in der 33. Minute den alten Abstand wieder herstellen. Masx Tews hielt in der 35. Minute die Partie weiter offen mit seinem Tor zum 3:2. Im dritten Viertel konnte Marc Wochatz das viel umjubelte 4:2 in der 49. Minute erzielen. In den letzten rund 30 Minuten war das Spiel hart umkämpft mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende blieb es aber beim 4:2 für Halle, die damit zum dritten Mal seit Bundesligazugehörigkeit in den Play-Offs stehen. „Wir freuen uns riesig. Es war ein hartes Spiel. Jarmen hatte auch gute Chancen, so dass die Partie auch hätte anders ausgehen können“, musste Torsten Wochatz, der Vorsitzende des 1. MBC 70/90 zugeben. „Wir haben unsere aber genutzt und haben darum auch verdient gewonnen.“

 

Ein echtes Spitzenspiel mit Spannung bis zum Schlusspfiff sahen die Zuschauer in Seelze. Der 1. MSC Seelze hatte den MSF Tornado Kierspe zu Gast. Der Sieger wurde Nordmeister. Am Ende konnten sich die Gastgeber freuen. Sie entschieden die Partie mit 6:5. Kevin Friedrich brachte die Gäste nach zwei Minuten in Führung. Diese glich Dovydas Zilius in der 13. Minute aus. Vygandas Zilius konnte in der 21. Minute die erstmalige Führung für die Niedersachsen markieren. Allerdings war es Marcel Meier, der Tornado Kierspe weiter im Spiel hielt. Bis zur Halbzeit ging es hin und her. Stefan Schwarz brachte den 1. MSC in der 25. Minute wieder in Führung. Diese baute Vygandas Zilius sieben Minuten später auf 4:2 aus. Friedrich brachte die Gäste im Gegenzug auf 4:3 heran, ehe Dovydas Zilius in der 40. Minute den alten Abstand wieder herstellte. Im dritten Viertel fiel nur ein Treffer: Dovydas Zilius erhöhte in der 60. Minute auf 6:3. Im letzten Viertel versuchten die Gäste noch einmal alles, um das Spiel noch zu drehen. Meier (68.) und Louis Heller (77.) brachten Kierspe noch einmal heran. Doch zu mehr reichte es nicht mehr und Seelze brachte den 6:5-Sieg und damit die erneute Nordmeisterschaft über die Zeit. „Es war ein enges Ding und es hätten beide verdient gehabt“, so Tornado-Sprecher Sebastian Schmiedel. Für den MSF Tornado Kierspe geht es nun in den Play-Offs gegen Taifun Mörsch. Seelze muss noch auf seinen Gegner warten, da Philippsburg und Durmersheim am kommenden Woche noch ein Nachholspiel gegeneinander austragen müssen. Der Sieger wird dann der Gegner sein.

Puma mit Problemen – Ubstadt-Weiher siegt im Spitzenspiel

 

Der MSC Puma Kuppenheim musste sich am Samstag gegen den MSC Philippsburg strecken, um knapp zu gewinnen. Am Samstagabend setzte sich dann noch der MSC Ubstadt-Weiher gegen den MSC Taifun Mörsch. Am Sonntag setzte sich der MSC Comet gegen Malsch durch.

 

Die rund 150 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag eine spannende Partie zwischen dem MSC Philippsburg und dem MSC Puma Kuppenheim. Dabei musste der deutsche Meister beim Tabellenvierten alles in die Waagschale legen, um am Ende die drei Punkte aus der MSC-Arena zu entführen. Im ersten Viertel führten die Gastgeber zunächst durch ein Tor von Nuri Arslan aus der 4. Minute mit 1:0. Erst in der 18. Minute gelang Max Schmitt der Ausgleich für Kuppenheim. Zu Beginn des zweiten Viertels ging Philippsburg durch Sergej Karst in der 21. Minute erneut in Führung. Benjamin Walz drehte dann aber die Partie durch zwei Tore in der 23. und 25. Minute. Max Schmitt erhöhte in der 36. Minute auf 4:2 für die Gäste. Philippsburg steckte aber nicht auf. Karst verkürzte in der 48. Minute auf 3:4. Max Schmitt erhöhte sechs Minuten später auf 5:3. Arslan verkürzte in der 65. Minute noch einmal für Philippsburg. Doch trotz aller Bemühungen der Hausherren reichte es am Ende nicht mehr zum Ausgleich und der MSC Puma Kuppenheim gewann mit 5:4.

 

Das Spitzenspiel des 13. Spieltags stieg am Samstagabend in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher. Vor den rund 500 Zuschauer setzten sich am Ende die Gastgeber mit 4:2 gegen den MSC Taifun Mörsch durch. Der Sieg war am Ende verdient, denn der MSC Ubstadt-Weiher hatte mehr vom Spiel und ging in der 20. Minute durch Lucca Böser mit 1:0 in Führung. Diese baute Dennis Ring in der 25. Minute auf 2:0 aus. Justin Tichatschek konnte in der 34. Minute auf 2:1 für den MSC Taifun verkürzen. Kurz darauf hatte der MSC Taifun eine Drangperiode. Patrick Palach und Manuel Fitterer hatten gute Chancen für die Gäste. Es blieb aber zur Halbzeit beim 2:1 für Ubstadt-Weiher. Die Spargelstädter hatten im dritten Viertel wieder das Spiel in der Hand. Allerdings konnten nur die Gäste jubeln. Wie aus dem Nichts landete in der 48. Minute ein abgefälschter 16-Meter von Patrick Palach im Tor der Hausherren. Im letzten Viertel musste dann die Entscheidung fallen und hier hatte der MSC Ubstadt-Weiher den größeren Siegeswillen. Kevin Gerber brachte seine Farben in der 63. Minute wieder in Führung und sorgte dann fünf Minuten später mit einem sehenswerten Kopfballtor für die Entscheidung zum 4:2.

 

Der MSC Comet Durmersheim hat im Heimspiel gegen MSC Malsch seine Haushaufgaben gemacht und gewann mit 9:4. Zunächst hatte der Altmeister gegen das Tabellenschlusslicht noch etwas Anlaufschwierigkeiten. Daniel Kranfeld brachte die Gäste per 16 Meter in Führung. Diese glich Kevin Tritsch zwar postwendend aus, doch Jonas Knoch brachte Malsch dann erneut in Führung. Der anschließende Ausgleich druch Norman Brunner war dann die Wachmacherpille für die Durmersheimer. Tritsch und Jonas Burger erzielten zwei weitere Treffer zum 4:2-Viertelstand. Im zweiten Abschnitt gab der Comet noch mehr Gas und baute die Führung durch Michael Jockers, Brunner und Burger auf 7:2 aus. Im dritten Abschnitt gab man der Jugend eine Chance. So kam unter anderen die Nachwuchshoffnung Gero Pelic ins Spiel, der seine Sache sehr gut machte. Das 8:2 erzielte dann noch Brunner. Im letzten Viertel kam Julian Petri im Tor des MSC Comet zu seinem Saisondebut. Knoch verkürzte noch einmal für Malsch, ehe Brunner das 9:3 erzielte. Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie setzte Kranefeld mit dem 9:4. „Es war ein gutes Spiel von uns, auch wenn die Chancenauswertung nach der Halbzeit ausbaufähig ist“, so Normann Brunner. „Wir schauen nun weiter von Spiel zu.“

 

 

Nordliga vor letzten Entscheidungen

 

Der 1. MBC 70/90 Halle siegte am Samstag beim MBC Kierspe. Pattensen setzte sich am Sonntag im Derby gegen Seelze durch und Jarmen gewann gegen Malchin.

 

Einen wichtigen Sieg feierte der 1. MBC 70/90 Halle am frühen Samstagabend beim MBC Kierspe. Durch den 10:8-Erfolg machten die Saalestädter einen großen Schritt in Richtung Play-Offs. Mit dem erfolg hielt Halle den Verfolger aus Jarmen auf Abstand. Die Torschützen wurden leider nicht übermittelt.

 

Am Sonntagnachmittag landete der MSC Jarmen vor den 597 Zuschauern einen 7:3-Pflichtsieg gegen den MSC Kobra Malchin. Im Derby hatten die Hausherren zunächst Anlaufschwierigkeiten. Am Ende dominierte der MSC Jarmen die Partie und siegte am Ende verdient. Die Tore für Jarmen erzielten Max Tews (5), Miguel Gomez und Robert Vaegler. Für Kobra Malchin waren Michel Kühnel (2) und Hannes Schmidt erfolgreich. Durch den Erfolg blieb Jarmen an Halle dran. „Unser Ziel ist weiter die Play-Off-Teilnahme“ meinte darum auch der sportliche Leiter Roland Kick nach der Partie angriffslustig.

 

Ein packendes Niedersachsen-Derby sahen die 627 Zuschauer am Sonntagnachmittag in Pattensen. „Es war wohl das beste Derby der letzten zehn Jahre“, so Pattensen Sprecher Torsten Gadegast nach der Partie. Am Ende freuten sich die Gastgeber über einen 10:7-Sieg, der das Rennen um die Nordmeisterschaft einen Spieltag vor Schluss noch einmal spannend gemacht hat. Denn nun sind der Erste Seelze und der Zweite Tornado Kierspe punktgleich. Seelze hat aber das bessere Torverhältnis. In Pattensen sahen die zahlreichen Fans schöne Tore am Fließband. Tobias Hahnenberg brachte die Hausherren in der 1. Minute in Führung. Danach kamen aber die Gäste aus Seelze besser ins Spiel. Vygandas Zilius (14., 16.) drehte mit zwei Toren die Partie. Dovydas Zilius baute in der 21. Minute den Vorsprung auf 3:1 aus. Hahnenberg verkürzte in der 25. Minute. Doch Seelze bestimmte weiter die Partie und baute die Führung durch Dovydas Zilius (26., 32.) auf 5:2 aus. Pattensen steckte aber nicht auf und kam durch Jan Berner (33.) und Hahnenberg (39.) zur Halbzeit bis auf ein Tor heran. Im dritten Viertel ging es hin und her. Florian Bühre glich in der 47. Minute aus. Vygandas Zilius brachte Seelze sechs Minute später wieder in Führung. Diese glich aber Hahnenberg in der 54. Minute aus. Der ehemalige Seelzer trumpfte dann im letzten Viertel groß auf. Mit einem Hattrick (62., 66., 69.) brachte er die Gastgeber erstmals in Führung. Die Zuschauer waren begeistert. Dovydas Zilius konnte in der 75. Minute noch einmal verkürzen, doch Yannik Schaper machte eine Minute vor Spielende alles klar zum verdienten 10:7-Erfolg. „Es war ein tolles Motoballspiel von beiden Seiten, eine echte Werbung für den Sport“, schwärmte Gadegast nach der Partie, die zu jeder Minute fair blieb und von den Schiedsrichtern souverön geleitet wurde.

Kampf um Platz vier in der Südliga - Puma siegt

 

Der MSC Philippsburg hat den vierten Platz nach einem klaren Sieg in Malsch erobert.Budel und Durmersheim trennten sich nach hartem Kampf Unentschieden. Am Sonntag setzte sich der MSC Puma Kuppenheim im Spitzenspiel gegen Ubstadt-Weiher durch.

 

Der MSC Malsch musste am vergangen Samstagnachmittag vor allem mit Maschinenproblemen kämpfen. Gegen den MSC Philippsburg hielten die Gastgeber vor den rund 150 Zuschauer lange gut mit. Nach dem 1. Viertel stand es durch ein Tor von Jan Zoll 0:1 für die Gäste. Im zweiten Viertel konnte Malsch zunächst durch Daniel Kranefeld ausgleichen, doch danach war der Tabellenletzte nicht mehr vom Glück verfolgt. „Wir hatten zahlreiche Maschinenausfälle und konnten teilweise nur noch zu Dritt spielen“, so Norman König vom MSC Malsch. Philippsburg nutzte die Situation gekonnt aus und gewann am Ende mit 11:1. Jan Zoll schoß weitere sieben Treffer für seine Farben. Die weiteren Tore für die Gäste erzielten Juri Arslan (2) und Sergej Karst. „Der Sieg geht natürlich in der Höhe für Philippsburg in Ordnung“, musste König nach der Partie zu geben.

 

Spannend bis zum Schluss war das Spiel zwischen dem MBV Budel und dem MSC Comet Durmersheim am frühen Samstagabend. 3:3 stand es am Ende – ein Ergebnis, das am Ende für den MBV Budel zu wenig ist im Kampf um den vierten Platz. Im ersten Viertel erwischte den MSC Comet den besseren Start und ging nach zwei Minuten durch ein Tor von Norman Brunner in Führung. Kurz vor Viertelende hielt Timo Brunner einen Elfmeter von Budel. Im zweiten Viertel übernahmen die Hausherren dann mehr die Initiative. Miel Looijmans gelang der verdiente Ausgleich. Nach der Halbzeit ging es hin und her. Stan Looijmans brachte Budel zu Beginn des dritten Abschnitts in Führung. Diese glich Gennadii Mitc wieder aus. Miel Looijmans konnte Budel im vierten Abschnitt erneut in Führung bringen. In der 71. Minute war es dann erneut Gennadii Mitc, der mit einem fulminanten Schuss den Ausgleich markieren konnte. Kurz vor Ende wurd dann noch ein Tor des MBV aberkannt, so dass es beim verdienten 3:3-Unentschieden blieb. „Ich hatte das Gefühl, dass wir besser waren“, so ein enttäuschter Miel Looijmans nach dem Schlusspfiff. Beim MSC Comet Durmersheim herrschte nach den intensiven 80 Minuten Zufriedenheit. „Wir können mit dem Punkt leben“, so Norman Brunner. „Trotzdem ist die Punkteteilung ein wenig ärgerlich, da wir mit fünf Latten- beziehungsweise Pfostentreffer sehr viel Pech hatten. Wir werden weiterhin fokussiert von Spiel zu Spiel arbeiten.“

 

Am Sonntagnachmittag kam es in Kuppenheim zum Spitzenspiel zwischen dem Zweiten MSC Puma und dem Tabellenführer MSC Ubstadt-Weiher. Am Ende konnten die Hausherren über einen 9:5-Erfolg jubeln – vor allem weil sie die eigenen Chancen konsequent genutzt hatten. „Es war ein absolutes Spitzenspiel“, freute sich Puma-Vorstand Hans-Georg Prestenbach nach der Partie. „Es war ein schnelles und körperbetontes Spiel, das aber immer fair war.“ Benjamin Walz brachte die Hausherren nach sieben Minuten in Führung. Diese glich Lucca Böser in der 12. Minute aus. Eine Minute später war es Max Schmitt, der den MSC Puma wieder in Führung brachte. Im zweiten Viertel fiel nur ein Treffer: Walz konnte den Vorsprung für Kuppenheim auf 3:1 ausbauen. Nach der Halbzeit verkürzte Böser in der 43. Minute auf 3:2. Der MSC Puma blieb aber am Drücker und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Walz (48.) und Jannis Schmitt (55.) erhöhten auf 5:2. Kevin Fröhlich hielt Ubstadt-Weiher in der 58. Minute mit dem dritten Tor für Ubstadt-Weiher weiter im Spiel. Im vierten Viertel war es Dominik Mückenhausen, der in der 64. Minute per Elfmeter auf 6:3 erhöhte. Fröhlich verkürzte umgehend in der 65. Minute ehe Walz eine Minute später das 7:4 erzielte. Kevin Gerber konnte sich in der 68. Minute auch noch in die Torschützenliste eintragen. Walz (75.) und Jannis Schmitt (78.) machten dann aber alles klar zum verdienten 9:5-Erfolg für den neuen Tabellenführer MSC Puma Kuppenheim.

 

 

Tornado hält Pattensen auf Abstand - Seelze und Kierspe siegen

 

Der MSF Tornado Kierspe hielt am 12. Spieltag den MSC Pattensen auf Abstand und bleibt an Spitzenreiter Seelze dran. Am Sonntag setzten sich der 1. MSC Seelze gegen Jarmen und der MBC Kierspe in Malchin durch.

 

Es war ein hitziges und intensives Spitzenspiel, das die rund 240 Zuschauer am späten Samstagnachmittag in Kierspe sahen. Der Tabellenzweit MSF Tornado gewann dabei verdient mit 5:0 gegen den Dritten aus Pattensen und bleibt damit an Tabellenführer 1. MSC Seelze dran. Louis Heller konnte drei Tore beim verdienten Erfolg der Sauerländer. Heller war in der 36., 59. und 62. Minute erfolgreich. Die weiteren Treffer für Kierspe steuerten Marcel Meier in der 10. Minute und Patrick Licht in der 37. Minute bei. Pattensen hatte dem guten Spiel der Hausherren oft nur Härte entgegenzusetzen. So gab es allein zwei Gelbe und vier Grüne Karten auf Seiten der Niedersachsen, die durch die Niederlage einen Dämpfer im Rennen um die Nordmeisterschaft hinnehmen mussten. „Es war ein sehr körperliches Spiel. Am Ende haben wir verdient gewonnen, auch weil wir uns davon weniger beeindrucken haben lassen“, so Tornado-Sprecher Sebastian Schmiedel.

 

Die erwartet klare Angelegenheit wurde am Sonntagnachmittag die Partie zwischen dem 1. MSC Seelze und dem MSC Jarmen. Der Tabellenführer gewann klar mit 11:2 gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern und gab damit die richtige Antwort auf dem Sieg des MSF Tornado Kierspe. Schon im ersten Viertel war das Spiel entschieden. Dovydas Zilius traf gleich fünf Mal ins Schwarze (3., 5., 10., 16., 19.) und brachte seine Farben mit 5:0 in Front. In der 29. Minute konnte Daniel Ehlert ein Lebenszeichen des MSC Jarmen senden bevor das Toreschießen auf Seiten der Gastgeber weiterging. Vygandas Zilius erhöhte in der 29. und 31. Minute auf 7:1 für Seelze. Im dritten Viertel tat der 1. MSC nur noch das Nötigste und erhöhte in der 50. und 58. Minute durch Dovydas Zilius aus 9:1. Vygandas Zilius (63.) und Stefan Schwarz (72.) erhöhten im letzten Abschnitt auf 11:1. Robert Vaegler konnte in der Schlussminute dann noch ein Tor für Jarmen zum 11:2-Endstand erzielen.

 

Im Kellerduell zwischen dem MSC Kobra Malchin und dem MBC Kierspe holten sich die Gäste aus dem Sauerland durch einen 6:4-Erfolg den dritten Saisonsieg. Es war einen spannende Partie im Waldstadion. Bis ins letzte Viertel stand es 4:4-Unentschieden. Doch trotz Überzahl schafften es die Hausherren nicht, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Im Gegenteil: Der MBC Kierspe zeigte den größeren Siegeswillen und gewann am Ende nicht unverdient. Für Kierspe konnte sich sechs Mal Steven Blank in die Torschützenliste eintragen. Die Tore für Malchin erzielten Michel Kühnel (2), Hannesc Schmidt und Robert Wenzlaff.

Pumas drehen das Spiel und sind Pokalsieger

 

Was für ein Pokalfinale sahen die über 850 Zuschauer am Sonntagnachmittag im Stadion an der Eichetstraße. Dramatik, Spannung und ein gedrehtes Spiel – Das Endspiel um den ADAC Motoball-Pokal 2018 hatte es in sich. Am Ende setzte sich der MSC Puma Kuppenheim mit 8:7 nach Verlängerung gegen den MSC Taifun Mörsch durch. Dabei vergab der Titelverteidiger zwei Mal einen Drei-Tore-Vosprung und musste sich am Ende geschlagen geben. Zur Halbzeit führten die Gäste aus Mörsch nach einem souveränen Auftritt mit 3:0. Manuel Fitterer (13.) und Patrick Palach (24., 34.) brachten den MSC Taifun klar nach vorne. Benjamin Walz sorgte dann in er 44. Minute für ein Kuppenheimer Lebenszeichen, als der Kapitän auf 1:3 verkürzte. Palach stellte am im Gegenzug den alten Abstand wieder her. Trotzdem nahmen die Hausherren nun den Kampf an. Bis zum Viertelende verkürzte Walz mit zwei Toren in der 49. und 60. Minute auf 3:4. Im letzten Viertel ging es hin und her. Fitterer erhöhte in der 63. Minute auf 5:3. Walz verkürzte eine Minute später, ehe Fitterer in der 67. Minute das 6:4 für Taifun Mörsch erzielte. Die letzten sieben Minuten verliefen aus Sicht der Gäste dramatisch. Erst war es wieder Walz, der 73. Minute für den Puma verkürzte. In der Schlussminute ließ dann Max Schmitt die Heimfans jubeln, als er den 6:6-Ausgleich erzielte. Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Hier zeigte dann der deutsche Meister die größere Entschlossenheit. Max Schmitt brachte seine Farben in der 81. Minute erstmals in Führung. Fitterer konnte drei Minuten später noch einmal ausgleich, aber der Puma krallte sich den Titel. In der 90. Minute traf Max Schmitt zum 8:7. Dabei blieb es bis zum Schluss. „Ich habe trotz des Rückstands immer an meine Mannschaft geglaubt“, so Puma-Trainer Holger Witzenbacher nach der Partie. „Meine Mannschaft hat diese Qualität immer zurückzukommen und hat das heute eindrucksvoll gezeigt.“

 

Vor dem Pokalfinale spielten die deutsche Jugendnationalmannschaft ihren letzten Test vor der Motoball-EM. Gegen den MSC Puma Kuppenheim gab es einen 14:0-Erfolg. „Ich habe komplett durchgetestet und alle Spieler hatten ihre Chance sich zu präsentieren. Meine Jungs sind vollmotiviert und im EM-Modus“, freute sich Trainer Adreas Fiebig nach der Partie.

 

 

Halle siegt klar und klettert auf Rang vier

 

In der Nordliga trafen sich am Sonntagnachmittag der 1. MBC 70/90 Halle und der MSC Kobra Malchin zum Nachholspiel. Am Ende jubelten die Saalestädter nicht nur über den klaren 13:1-Sieg, sondern auch über Platz 4. Durch den Erfolg überholten damit den MSC Jarmen. Halle dominierte das Spiel von Beginn an und führte nach dem ersten Viertel durch Tore Benjamin Walther (9., 12., 13.) und Enrico Wochatz (17.) mit 4:0. Auch im zweiten Viertel blieben die Hausherren spielbestimmend. Walther (21.), Tino Schönian (33.) und Enrico Wochatz (38.) erhöhten auf 7:0 zur Halbzeit. Im dritten Viertel erzielte Marc Wochatz (45., 59.) zwei weitere Treffer für Halle. Michael Kühnel konnte zwischenzeitlich in der 51. Minute den Ehrentreffer für die wackeren Malchiner. Im letzten Viertel machte Malchin dann aber alles klar. Walther (64., 78.), Marc Wochatz (67.) und Enrico Wochatz (80.) sorgten für den verdienten 13:1-Endstand. „Es war eine einseitige Partie, aber trotzdem ein schönes Motoballspiel“, so Halles Vorsitzender Torsten Wochatz nach der Partie.

Taifun stürzt Puma und Ubstadt-Weiher neuer Spitzenreiter

 

Der MSC Taifun Mörsch stürzte am Freitagabend den MSC Puma Kuppenheim vom Thron. Ganz oben steht nun der MSC Ubstadt-Weiher. Der MSC Philippsburg schöpft Hoffnung im Rennen um einen Play-Off-Platz

 

„Tempo, klasse Spielzüge, Torchancen, viele Tore und jede Menge Emotionen - das Topspiel bot alles. Ein Sieg meiner Mannschaft, der mich stolz macht.“ Taifun-Trainer Enrico Tritsch war nach der Partie immer noch aufgewühlt. Seine Schützlinge besiegten am Freitagabend den MSC Puma Kuppenheim nach 80 spannenden und hochklassigen Minuten verdient mit 8:6. Dabei mussten die Hausherren fast bis zum Schluss immer einem Rückstand hinterher laufen. Doch die Führung in den letzten Minuten der Partie, brachte am Ende den Sieg für den Rekordmeister. Im ersten Viertel konnten die Hausherren in der 6. Minute durch Justin Tichatschek mit 1:0 in Führung gehen. Im zweiten Abschnit drehten die Gäste aus Kuppenheim die Partie. Benjamin Walz gelang ein Hattrick (26., 36., 40.) zum 3:1. Manuel Fitterer konnte kurz vor Viertelende noch auf 2:3 verkürzen. In der 49. Minute glich der Taifun-Routinier aus. Die Pumas blieben aber bissig und gingen durch Walz (50., 58.) mit 5:3 in Führung. Aber auch dieser Vorsprung brachte die gewünschte Sicherheit ins Spiel des deutschen Meisters. Patrick Palach (60.) und Fitterer (61.) glichen für die Hausherren zum 5:5 aus. Das letzte Viertel hatte es in sich. Zunächst gingen die Gäste in der 71. Minute mit 6:5 in Führung. Dominik Mückenhausen traf für den MSC Puma Kuppenheim. Doch am Ende setzte sich der größere Siegeswille des Taifuns durch. Palach gelang in den Schlussminuten ein Hattrick (72., 78., 80.) zum 8:6-Sieg. Schon am kommenden Wochenende treffen sich die alten Rivalen im Pokalendspiel wieder. Da will der MSC Puma im heimischen Stadion Revanche nehmen.

 

Der MSC Philippsburg wahrte sich am Samstagnachmittag bei großer Hitze seine Chance auf die Play-Off-Teilnahme und zog mit einem Sieg gegen den MBV Budel an Punkten mit dem Vierten Durmersheim gleich. Die 100 Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches Spiel. Nuri Arslan brachte die Hausherren in der 3. Minute in Führung. Diese glich Miel Looijmans in der 15. Minute für die Gäste aus den Niederlanden aus. Arslan brachte in der 49. Minute Philippsburg erneut in Führung. Diese baute Felix Göder nur drei Minuten später auf 3:1 aus. Jan Zoll erhöhte in der 64. Minute sogar auf 4:1 Budel gab sich aber nicht geschlagen und blieb dran. Miel Looijmans verkürzte in der 65. Minute auf 4:2. Zoll war fünf Minuten später wieder erfolgreich zum 5:2. Der Sieg geriet aber in der Schlussphase noch einmal in Gefahr. Miel Looijmans kam in der 71. und 78. Minute zu zwei weiteren Treffern. Am Ende blieb es aber beim 5:4-Sieg für Philippsburg.

 

Am Abend schoß sich dann der MSC Ubstadt-Weiher mit einem 18:2-Sieg gegen den MSC Malsch an die Tabellenspitze der Motoball-Bundesliga Süd. Vor den rund 200 Zuschauern dominierten die Spargelstädter die Partie gegen das Schlusslicht nach Belieben. Nach dem ersten Viertel führten die Hausheren mit 4:0 druch Tore von Dennis Ring (3.), Kevin Gerber (9., 16.) und Kevin Fröhlich (20.). Zur Halbzeit führte der Tabellenführer dann schon 10:0. Gerber (22., 24., 32., 40.), Ring (35.) und Marco Weis (39.) erzielten die Tore für Ubstadt-Weiher. Auch im dritten Viertel nutzten die Gastgeber ihre Möglichkeiten gegen überforderte Malscher konsequent. Lucca Böser (49., 50.) und Geber (56., 57.) erhöhten schnell auf 14:0. Böser war kurz vor Viertelende noch einmal erfolgreich und erhöhte auf 15:0. Erst im letzten Abschnitt nahm der Favorit eine wenig den Fuß vom Gas. Jonas Knoch konnte in der 65. Minute ein Tor für Malsch erzielen. Dominik Hassis trug sich anschließend (66., 76.) auch mit zwei Toren in die Torschützenliste ein. Böser gelang in der 79. Minute noch das 18:1, ehe Daniel Kranefeld fast mit dem Schlusspfiff noch das 18:2 erzielen konnte. Dabei blieb es am Ende. Durch den klaren Sieg und der Niederlage des MSC Puma übernahm der MSC Ubstadt-Weiher die Tabellenführung der Südliga.

 

 

Tornado und Seelze mit verdienten Siegen

 

Der 1. MSC Seelze und der MSF Tornado Kierspe lösten ihre Auswärtsaufgaben souverän und konnten sich vom Verfolgerfeld ein wenig absetzen.

 

Der 1. MSC Seelze steht weiter an der Tabellenspitze der Motoball-Bundesliga Nord. Der Titelverteidiger gewann am frühen Samstagabend klar mit 10:3 beim MBC Kierspe. Dabei zeigten sich wieder einmal die Zilius-Brüder treffsicher beim verdienten Erfolg im Sauerland. Vygandas Zilius erzielte zwei Tore und Dovydas Zilius konnten sogar acht Mal ins Netz des MBC Kierspe treffen. Die Torschützen der drei Kiersper Tore wurden leider nicht übermittelt. Für Seelze war der Auswärtssieg enorm wichtig, denn auch Verfolger MSF Tornado Kierspe konnte seine Auswärtspartie erfolgreich gestalten.

 

Vor den 435 Zuschauern in Jarmen waren die Gäste von Beginn an das spielbestimmende Team. „Wir mussten die gesamte Spielzeit immer einem Rückstand hinter her laufen“, so Jarmen Sportleiter Roland Kick. „Wir sind nie richtig zum Zug gekommen und Kierspe war uns bei Kraft und Cleverness überlegen.“ Zudem gesellte sich beim MSC Jarmen auch das Pech hinzu. Allein sechs Mal stand der Pfosten einem Tor im Weg. Der MSF Tornado nutzte seine Chancen eiskalt aus und gewann am Ende verdient. Patrick Licht und Louis Heller trafen jeweils drei Mal für die Gäste aus dem Sauerland, die dank des Sieges dem Spitzenreiter 1. MSC Seelze dicht auf den Fersen bleiben. Die Torschützen des MSC Jarmen wurden leider nicht übermittelt.

Taifun und Ubstadt-Weiher müssen sich strecken

 

Nicht so einfach wie vielleicht erwartet meisterten der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher ihre Aufgaben in Malsch beziehungsweise in Budel. Die beiden Spitzenteams blieben aber siegreich.

 

Der MSC Malsch verlangte dem MSC Taifun Mörsch am Samstag drei Viertel lang alles ab. Sehr gut begann es für den Tabellenletzten im ersten Viertel nachdem Jonas Knoch in der 6. Minute die Führung von Patrick Palach (5.) ausgleichen konnte. 1:1 stand es nach 20 Minuten. Im zweiten Viertel schlichen sich dann wieder die Fehler in der Abwehr. Aus Ballverlusten wurden schnell Tore für die Gäste aus Marsch und so stand es zur Halbzeit 2:7. Manuel Fitterer (21., 25.), Palach (31., 33., 34.) und Justin Tichatschek (37.) erzielten die Tore für die Gäste. Daniel Kranefled konnte in der 32. Minute das zwischenzeitliche 2:4 für Malsch erzielen. Im dritten Abschnitt konzentrierten sich die Hausherren wieder besser und ließen nur zwei Treffer der Gäste zu. Robin Faisz gelang in der 47. und 59. Minute ein Doppelschlag zum 2:9. Im letzten Abschnitt fielen keine Tore mehr. Der gut aufgelegte Timo Kistner im Tor der Malscher hielt in der 66. Minute einen Elfmeter von Lucca Fuchs. Am Ende blieb es beim 9:2 für den MSC Taifun Mörsch.

 

Mit 10:7 gewann der MSC Ubstadt-Weiher sein Auswärtsspiel beim MBV Budel. Dabei musste die Spargelstädter alles in die Waagschale werfen, um die drei wichtigen Punkte mit nach Hause zu nehmen. Nach dem dritten Viertel lag der MSC Ubstadt-Weiher noch mit 5:7 hinten und konnten aber im letzten Abschnitt das Spiel drehen. Leider wurde kein Spielbericht mit Torschützen aus Budel übermittelt.

 

 

Spitzentrio mit Siegen

 

Der 1. MSC Seelze, der MSF Tornado Kierspe und der MSC Pattensen gewannen am Wochenende ihre Spiele und bleiben auch am 10. Spieltag ganz vorne in der Tabelle der Motoball-Bundesliga Nord.

 

Eine klare Sache war am frühen Samstagabend das Kiersper Derby. Die 280 zahlenden Zuschauer sahen eine von Beginn an überlegende Mannschaft des MSF Tornado Kierspe. Louis Heller brachte seine Farben in der 1. und 11. Minute mit 2:0 in Führung. Anfang konnte der MBC Kierspe noch mithalten, aber im zweiten Viertel nahm der Tornado immer mehr an Fahrt auf. Marcel Meier (25.), Daniel Hofmann (29.) und Kevin Friedrich (36.) bauten den Vorsprung zur Halbzeit auf 5:0 aus. Heller erhöhte anschließend mit einem Doppelschlag (43., 56.) auf 7:0 ehe Steven Blank (57., 60.) mit zwei Toren für den MBC verkürzen konnte. Im letzten Abschnitt machte der MSF dann aber alles klar. Patrick Licht (62., 72.) und Heller (69.) erhöhten auf 10:2. Simon Konopka konnte in der Schlussminute noch den dritten Gästetreffer zum 10:3-Endstand markieren.

 

Hart umkämpft war die Partie zwischen dem 1. MSC Seelze und dem 1. MBC 70/90 Halle am Sonntagnachmittag. Halle zeigte sich dabei als der erwartet bissige Gegner. Vor den Fans in Seelze ging es von Beginn an hin und her. Die Führung von Dovydas Zilius (12.) glich Marc Wochatz in der 18. Minute wieder aus. Dovydas Zilius brachte Seelze eine Minute später erneut in Führung und auch diese wurde fast im Gegenzug von Benjamin Walther ausgelichen. Leon Bobbert konnte allerdings den 1. MSC kurz vor Viertelende mit 3:2 in Führung bringen. Seelze erwischte dann im zweiten Abschnitt den besseren Start. Dovydas Zilius (21., 36.) baute die Führung auf 5:2 aus. Marc Wochatz verkürzte in der 38. Minute für Halle. Doch Dovydas Zilius sorgte in der 39. Minute für eine beruhigende 6:3-Halbzeitführung für die Hausherren. Im dritten Abschnitt kamen dann die Gäste besser ins Spiel. Marc Wochatz brachte Halle mit zwei Toren in der 43. und 48. Minuten auf 6:5 heran. Dovyas Zilius konnte in der 53. Minute auf 7:5 erhöhen. Das letzte Viertel war hart umkämpft. Die Gäste aus Halle warfen alles nach vorne. Doch Marc Wochatz und Benjamin Walther scheiterten an Pfosten und Latte. So blieb es am Ende beim 7:5-Sieg des 1. MSC Seelze.

 

In der zweiten Sonntagspartie setzte sich der MSC Pattensen klar mit 8:1 gegen den MSC Jarmen durch. Damit bleiben die Niedersachsen weiter am MSF Tornado Kierspe und dem 1. MSC Seelze dran. Die Torschützen wurden leider nicht übermittelt.

Puma, Taifun und Ubstadt-Weiher ohne Probleme

 

Mit kleineren Anlaufschwierigkeiten gewann der MSC Puma Kuppenheim am Sonntag gegen den MSC Malsch. Am Samstag feierte der MSC Taifun Mörsch einen klaren Sieg gegen Budel. Auch der MSC Ubstadt-Weiher gewann gegen Comet Durmersheim klar.

 

Die erwartet klare Angelegenheit wurde die Partie zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MBV Budel am Samstagabend. Mit 7:2 gewannen die Mörscher gegen chancenlose Budeler. Schon nach drei Minuten führten die Hausherren durch Tore von Robin Faisz (2.) und Manuel Fitterer (3.) mit 2:0. Justin Tichatschek (12.) und Lucca Fuchs (19.) bauten den Vorsprung im ersten Viertel auf 4:0 aus. Fitterer gelang in der 32. Minute das 5:0 ehe er in der 50. Minute auf 6:0 erhöhte. Tichatschek  markierte ind der 53. Minute das 7:0. Dann nahm der Rekordmeister etwas den Fuß vom Gas und die Gäste aus Budel kamen besser ins Spiel Carlo van Geltrop (66.) und Miel Looijmans (76.) konnte in der Folgezeit noch auf 7:2 verkürzen. Dabei blieb es am Ende auch.

 

Ebenfalls einen problemlosen Samstagabend hatte der MSC Ubstadt-Weiher in seinem Heimspiel gegen den MSC Comet Durmersheim. Die Spargelstädter besiegten den Altmeister klar mit 10:2. In einer einseitigen Partie waren die Hausherren von Beginn an das spielbestimmende Team und gewannen am Ende auch in der Höhe verdient. Lucca Böser (3), Marco Weis (2), Dennis Ring (2), Kevin Gerber (2) und Kevin Fröhlich.

 

Bei bestem Freibadwetter fanden sich am Sonntag gut 150 Zuschauer ins Stadion an der Eichetstraße. In den ersten beiden Vierteln hatte der deutsche Meister noch Anlaufschwierigkeiten. Der MSC Malsch wehrte sich tapfer und so stand nach Toren von Jannis Schmitt (14., 40.), Benjamin Walz (16.) und Max Schmitt (27.) nur 4:0. Nach der Halbzeit bissen die Pumas allerdings zu. Walz (41., 42., 60.) und Dominik Mückenhausen (46., 50.) erhöhten auf 9:0. Im letzten Viertel machten dann Max Schmitt (62.), Walz (64.), Jannis Schmitt (68., 72., 75.) und Robin Benz (70.) alles klar zum verdienten 15:0-Erfolg des MSC Puma Kuppenheims.

 

Gänsehaut in Halle - klare Siege für Pattensen und Seelze

 

Der 1. MBC 70/90 Halle feierte am Sonntag einen wichtigen Sieg gegen Tornado Kierspe. Der 1. MSC Seelze feierte in Malchin einen Kantersieg und steht wieder an der Tabellenspitze der Nordliga. Pattensen gewann schon am Samstag mit 10:3 beim MBC Kierspe und hält weiter Anschluss an das Spitzenduo Tornado und Seelze

 

Chancenlos war am späten Samstagnachmittag der MBC Kierspe in seinem Heimspiel gegen den MSC Pattensen. Mit 3:10 unterlagen die Sauerländer dem Favoriten aus Niedersachsen und hatten vor allem gegen Tobias Hahnenberg kein geeignetes Mittel, um den Spielertrainer der Pattenser zu stoppen. Vor den knapp 100 Zuschauer brachte Hahnenberg die Gäste nach zwei Minuten in Führung. Diese baute er vier Minuten später auf 2:0 aus. Yannik Schaper (23.) und Hahnenberg (25.) erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels auf 4:0 für die Gäste. In der 33. Minute war es erneut Hahnenberg, der das 5:0 erzielte. Der Spielertrainer bewies sich auch in der 38. Minute treffsicher vom Elfmeterpunkt. Das 7:0 erzielte Jan Berner dann nach der Halbzeit in der 42. Minute. Damit war die Partie vorzeitig entschieden. Maurice Brand konnte mit einem sehenswerten 16-Meter in der 53. Minute verkürzen. Schaper erhöhte in der 66. Minute auf 1:8 ehe Steven Blank per Elfmeter in der 71. Minute noch einmal für Kierspe traf. Deppe erzielte kurz darauf das 2:9, Berner traf in der 76. Minute zum 10:2 für Pattensen. Den Schlusspunkt unter einer unterhaltsamen Partie setze dann Blank  in der Schlussminute zum 3:10-Endstand.

 

Die über 200 Zuschauer hatten ihr Kommen am Sonntagnachmittag nicht bereut. Mit 4:1 gewann der 1. MBC 70/90 Halle gegen den MSF Tornado Kierspe und sicherte sich drei wichtige Punkte im Kampf um einen Play-Off-Platz. „Es war ein tolles Spiel“, so Halles-Vorsitzender Torsten Wochatz nach der Partie und gab zu: „Nach dem 3:1 hatte ich richtig Gänsehaut.“ Nach dem das erste Viertel noch torlos blieb, konnte Marc Wochatz die Gastgeber im zweiten Abschnitt in Führung bringen. Diese baute Enrio Wochatz im dritten Viertel auf 2:0 aus. Die Gäste aus Kierspe steckten nicht auf und nutzten einen Fehler in der Haller Hintermannschaft zum 2:1 aus. Doch die Hausherren waren an diesem Tag nicht zu stoppen. Marc Wochatz erhöhte auf 3:1 und konnte dann im letzten Viertel alles klar machen.

 

Gegen eine gut gestaffelte Defensive des MSC Kobra Malchin tat sich der 1. MSC Seelze am Sonntagnachmittag lange schwer. Zur Halbzeit stand es nach Toren von Dovydas Zilius (6., 7., 25.) und Vygandas Zilius (11., 12.) „nur“ 5:0. Im dritten Viertel nahm der Nordmeister dann aber mehr an Fahrt auf. Dovydas Zilius (47., 50., 58.) und Vygandas Zilius (54.) bauten den Vorsprung auf 9:0 aus. Im letzten Viertel sahen die Zuschauer dann noch sieben Tore. Vygandas Zilius erhöhte in der64. und 67. Minute auf 11:0. Robert Wenzlaff konnte für die wacker kämpfenden Malchiner in der 68. Minute den Ehrentreffer erzielen. Dovydas Zilius (69., 70., 78.) und sein Bruder Vygandas (72.) machten dann alles klar zum 15:1- Endstand.

Spitzenteams mit hohen Erfolgen

 

Wie erwartet setzten sich der MSC Ubstadt-Weiher gegen Philippsburg und der MSC Puma Kuppenheim gegen Budel klar durch. Am Sonntag setze sich auch der MSC Taifun Mörsch souverän beim MSC Comet Durmersheim durch.

 

Die rund 150 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag einen klaren Sieg des MSC Ubstadt-Weiher beim MSC Philippsburg. Die Spargelstädter nutzen im Derby ihre Chancen konsequent aus und feierten am Ende einen verdienten 9:2-Erfolg, die zu keinem Zeitpunkt der einseitigen Partie gefährdet war. Zur Halbzeit führte der MSC Ubstadt-Weiher durch Tore von Kevin Fröhlich (6.), Luca Böser (10.), Kevin Gerber (22., 25.) und Marco Weis (24., 35.) mit 6:0. Das muntere Toreschießen ging auch in den letzten beiden Vierteln weiter, auch wenn Ubstadt-Weiher einen Gang zurückschaltete. Weis erhöhte in der 42. Minute auf 7:0. Felxi Göder konnte in der 50. Minute ein Philippsburger Lebenszeichen zum 1:7 setzen. Gerber sorgte nur neun Minuten später für den alten Abstand, ehe Jan Zoll in der 63. Minute den zweiten Philippsburger Treffer erzielen konnte. Den Schlusspunkt setzte Dennis Ring in der 77. Minute mit dem 9:2-Endstand.

 

Einen Kantersieg feierte der MSC Puma Kuppenheim am Samstagnachmittag bei seinem Gastspiel in Budel. Mit 14:2 gewann der deutsche Meister gegen chancenlose Niederländer. Miel und Stan Looijmans erzielten die beiden Tore für den MBV Budel. „Wir haben einfach nicht gut gespielt und sind nie ins Spiel gekommen“, musste ein enttäuschter Miel Looijmans nach der Partie zugeben. Die Torschützen für Kuppenheim wurden leider nicht übermittelt.

 

Eine klare Angelegenheit wurde es am Sonntagnachmittag für den MSC Taifun Mörsch in seinem Gastspiel beim MSC Comet Durmersheim. Von Beginn an war der Rekordmeister beim Altmeister hellwach und ging schon in der 1. Minute durch Manuel Fitterer in Führung. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste aus Mörsch die spielbestimmende Mannschaft. Justin Tichatschek erhöhte in der 13. Minute auf 2:0. Fitterer sorgte in der 36. Minute für das 3:0. Fitter (42., 45.) und Tichatschek (44.) sorgte auch kurz nach der Halbzeit mit drei weiteren Treffern für die Entscheidung. Mehr passierte im Oberwald-Stadion bis zum Schlusspfiff nicht mehr und es blieb am Ende beim verdienten 6:0-Erfolg für den MSC Taifun Mörsch.

 

Tornado vorne und Verfolger feiern Kantersiege

 

Der MSF Tornado Kierspe übernahm wie erwartet durch einen Sieg gegen Malchin die Tabellenführung. Am Sonntag setzten sich Jarmen gegen Kierspe und Pattensen gegen Halle klar durch.

 

Mit 8:0 schickte der MSF Tornado Kierspe am späten Samstagnachmittag den MSC Kobra Malchin auf die Heimreise. Vor den 160 Zuschauern hatten die Gastgeber die Partie stets im Griff und feierten am Ende einen verdienten Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht. Durch den Sieg kletterten die Sauerländer an die Tabellenspitze. Louis Heller (10., 21., 80.) und Patrick Licht (38., 55., 60., 69. 70.) erlegten die Kobras im Alleingang. „Wir haben mit dem ausgedünnten Kader einiges ausprobiert. Robin Schulz hat in seinem ersten Jahr als Motoballer ein komplettes Spiel gemacht und konnte fahrerisch und technisch viel lernen. Auch für Patrick Licht war es wichtig, nach seiner Verletzung wieder in den Spielfluss zu kommen“, freute sich Tornado-Trainer Christian Beer.

 

Am Sonntagnachmittag brauchte der MSC Jarmen ein wenig, um gegen dne MBC Kierspe Fahrt aufzunehmen. Erst kurz vor Ende des ersten Viertels gelang den Hausherren vor den 410 Zuschauern die Führung. Danach hatten die Gäste aus dem Sauerland keine Chance mehr und der MSC Jarmen bestimmte die Partie. Am Ende stand es auch in der Höhe verdient 10:0 für die Gastgeber. „Der Sieg geht in Ordnung, da wir immer dran geblieben sind und uns am Ende auch dafür belohnt haben“, so Sportleiter Roland Kick vom MSC Jarmen. Die Tore für den Sieger erzielten Robert Vaegler (4), Daniel Ehlert (2), Miguel Gomez (2), Max Tews und Rene Wardius.

 

25 Tore sahen die Zuschauer am Sonntagnachmittag in Pattensen beim 19:6-Erfolg der Hausherren gegen den 1. MBC 70/90 Halle. Die Hausherren spielten gegen die Gäste aus der Saalestadt wie entfesselt und siegten auch in der Höhe verdient. Jan Berner eröffnete in der 2. Minute den Torreigen vor den rund 300 begeisterten Zuschauern. „Das war ein echtes Spektakel hier“, meinte auch Pattensen Sprecher Torsten Gadegast. „Allein im dritten Viertel fielen innerhalb von sechs Minuten acht Tore.“ Halle wehrte sich zwar tapfer, hatte aber dem Sturmlauf des MSC Pattensen wenig entgegenzusetzen. Die Tore für die Gäste erzielten Marc Wochatz (24., 26., 48.) und Timo Schömann (35., 46.). Für den MSC Pattensen waren Jan Berner (2., 9., 51., 63., 77.), Tobias Hahnenberg (3., 20., 40., 45., 47., 48., 54., 62., 64., 73.), Yannik Schaper (22., 50.) und Tobias Schulz (75.) erfolgreich. „Wir wollen noch einmal richtig angreifen in der Rückrunde“, so Sprecher Gadegast.

Budel souverän – Comet verlangt Puma alles ab

 

Zwei Spiele standen am Wochenende auf dem Plan in der Motoball-Bundesliga Süd. Am Samstag gewann Budel klar gegen den MSC Malsch. Am Sonntag musste sich der MSC Puma Kuppenheim mächtig ins Zeug legen, um beim MSC Comet zu gewinnen.

 

Ein mehr als klare Angelegenheit war der Sieg des MBV Budel am Samstagnachmittag gegen den MSC Malsch. Mit 14:6 gewannen die Niederländer gegen den Gäste aus Baden. Carlo van Geltrop (7) und Miel Looijmans(6) sowie ein Eigentor des MSC Malsch sorgten für die Tore der Hausherren, die über die gesamte Spielzeit das bessere Team waren. Die Tore für den MSC Malsch wurden nicht übermittelt.

 

Am Sonntagnachmittag sahen die rund 300 Zuschauer im Durmersheimer Oberwald-Stadion eine bis zum Ende spannende Partie zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem MSC Puma Kuppenheim. Am Ende setzte sich der deutsche Meister mit 4:3 durch. Erst im letzten Viertel nutzte Dominik Mückenhausen einen Elfmeter zum Siegtor für Kuppenheim. Benjamin Walz brachte die Gäste im ersten Viertel in Führung. Christian Orsag erhöhte im zweiten Abschnitt auf 2:0 ehe Norman Brunner verkürzen konnte. Im dritten Viertel gelang Jonas Burger der viel umjubelte Ausgleich. Walz brachte die Gäste erneut in Führung, die allerdings Michael Jockers wieder für den MSC Comet ausgleichen konnte. Die Entscheidung fiel dann im letzten Viertel durch Mückenhausen.

Tornado schlägt zurück – Jarmen mit wichtigem Sieg – Schützenfest in Pattensen

 

Der MSF Tornado Kierspe fügte dem 1. MSC Seelze die erste Saisonniederlage zu. Jarmen siegte nach hartem Kampf gegen Halle und Pattensen feierte gegen Kobra Malchin ein Schützenfest.

 

„Die Mannschaft hat super gearbeitet und sich den Sieg verdient“, freute sich Sportleiter Oliver Sinn nach dem 6:5-Erfolg des MSF Tornado Kierspe gegen den 1. MSC Seelze. Die rund 300 Zuschauer sahen ein spannendes Spitzenspiel mit einem am Ende verdienten Sieg für die Hausherren. Im ersten Viertel sahen die Fans keine Tote. Erst in 23. Minute brachte Vygandas Zilius die Gäste aus Seelze in Führung. Kevin Friedrich drehte aber die Partie mit zwei Toren in der 31. und 33. Minute. Trotzdem gerieten die Hausherren wieder in Rückstand. Stefan Schwarz (36.)  und Dovydas Zilius (42.) brachten die Nordmeister mir 3:2 in Führung. Der Tornado steckte aber nicht auf und kam noch einmal zurück. Louis Heller (43.) und Daniel Hofmann (45.) brachte Kierspe mit 4:3 in Führung. Dovydas Zilius glich in der 54. Minute aus. Trotzdem übernahm Tornado Kierspe das Kommando. Kevin Friedrich wurde zum Matchwinner. Mit zwei Treffer in der 59. und 71. Minute schoß er seine Farben mit 6:4 nach vorne. Zwar gelang Dovydas Zilius in der 74. Minute noch das 6:5, für mehr reichte es allerdings nicht mehr. Auc Oliver Sinn wusste bei wem er sich dedankten musste:  „Einen großen Anteil am Erfolg hatte heute Kevin Friedrich, der mit seiner Übersicht und Kaltschneuzigkeit vor dem Tor für die Entscheidung sorgte.“

 

Eine spannende Partie sahen die 465 Zuschauer auch am Sonntagnachmittag in Jarmen. Der MSC Jarmen setzte sich am Ende verdient mit 7:5 gegen den 1. MBC 70/90 Halle durch. „Im letzten Viertel kamen wir noch ein wenig ins Schwimmen, aber am Ende ´haben wir verdient gewonnen“, so Jarmens Sportleiter Roland Kick. Max Tews (4., 25.) und Robert Vaegler (16.) brachten Jarmen mit 3:0 in Führung ehe Marc Wochatz in der 26. Minute für Halle verkürzen konnte. Tews erhöhte in der 30. Minute auf 4:1 für die Hausherren. Nach der Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel und Marc Wochatz (45., 47.) brachte Halle auf 4:3 heran. Jarmen besann sich wieder auf ihre Stärken und baute die Führung durch Tews (47., 62.) und Daniel Ehlert (55.) auf 7:3 aus. Im letzten Viertel versuchte Halle noch einmal alles, aber mehr als die beiden Tore von Enrico Wochatz (64.) und Marc Wochatz (79.) gelang nicht mehr. Am Ende blieb es beim 7:5-Erfolg für den MSC Jarmen.

 

Ein Schützenfest feierte der MSC Pattensen am Sonntagnachmittag gegen den MSC Kobra Malchin. 25:0 stand es am Ende gegen wacker kämpfende Gäste, die über weite Strecken der Partie große technische Probleme und mit Maschinenausfällen zu kämpfen hatten. Tobias Hahneberg (9), Sascha Berner (7), Yannik Schaper (6), Florian Bühre (2) und Jan Bauer erzielten die Tore für den MSC Pattensen.

Der MSF Tornado feierte einen wichtigen Sieg gegen Seelze

Taifun im Pokalfinale

 

Der MSC Taifun Mörsch steht als erster Finalteilnehmer fest. Der Titelverteidiger gewann auch das Rückspiel gegen Philippsburg. Einen Pokalkrimi gab es am Sonntag beim Sieg des MSC Puma Kuppenheim gegen den MSC Ubstadt-Weiher.

 

Am Ende stand es vor den rund 100 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion 14:3. Der MSC Taifun Mörsch gab sich am Freitagabend auf der heimischen Platzanlage keine Blöse und ließ dem MSC Philippsburg in einer fairen Partie keine Chance. Schon das Hinspiel gewann der Titelverteidiger im ADAC Motoball-Pokal mit 7:3 und steht somit im Endspiel. Schon nach 20 Minuten war das Spiel entschieden. Manuel Fitterer (1., 4., 12., 17.), Justin Tichatschek (5.) und Patrick Palach 13., 18.) sorgten für ein klares 7:0 im ersten Viertel. Felix Göder gelang in der 22. Minute der Anschluss für Philippsburg. Palach erhöhte aber in der 39. Minute auf 8:1. Kurz vor Halbzeit konnte Jan Zoll den zweiten Treffer für die Gäste markieren. Auch nach der Halbzeit ließen es die Hausherren langsamer angehen. Das Spiel gab der Taifun aber nicht mehr aus der Hand. Lucca Fuchs (48.) und Tichatschek (53.) erhöhten auf 10:2. Zoll konnte in der 54. Minute noch einmal für Philippsburg verkürzen. Im letzten Viertel machten dann Fitterer (62., 69.) und Fuchs (74.) alles klar.

 

Ihr Kommen hatten die rund 500 Zuschauer am Sonntagnachmittag in Kuppenheim sicher nicht bereut. Der MSC Puma Kuppenheim und der MSC Ubstadt-Weiher boten dne Fans einen wahren Pokalkrimi. Nach dem 5:3-Sieg im Hinspiel mussten sich die Gäste aus der Spargelstadt mit 3:8 nach Verlängerung geschlagen geben. Jannis Schmitt brachte die Hausherren in der 22. und 32. Minute mit 2:0 in Führung. Allerdings brachte die Führung nicht die gewünschte Sicherheit, denn nach der Pause drehte Kevin Fröhlich mit einem Hattrick (46., 48., 57.) die Partie. Doch der MSC Puma Kuppenheim steckte nicht auf. Benjamin Walz glich in der 71. Minute und Max Schmitt brachte die Gastgeber in der 76. Minute mit 4:3 in Führung. Ein Tor fehlte noch für die Verlängerung und das gelang Jannis Schmitt in der dritten Minute der Nachspielzeit. In der Verlängerung hatten dann die Hausherren das höhere Selbstvertrauen. Max Schmitt (85., 107.) und Walz (101.) schossen den deutschen Meister ins Finale um den ADAC-Pokal gegen den MSC Taifun Mörsch. Dieses wird entweder am 21. oder 22. Juli ausgetragen. Der genaue Spielort wird noch bekannt gegeben.

Ubstadt-Weiher siegt im Spitzenspiel – Comet mit wichtigem Sieg

 

Der MSC Ubstadt-Weiher setzte sich am Freitagabend im Spitzenspiel beim MSC Taifun Mörsch. Am Samstag konnte der MSC Comet Durmersheim einen wichtigen Erfolg in Malsch feiern.

 

Für Taifun-Trainer Enrico Tritsch war es „das Spiel der vergebenen Chancen“. Am Freitagabend verloren seine Schützlinge mit 4:5 gegen den MSC Ubstadt-Weiher und musste damit eine bittere Niederlage im Rennen um den Staffelsieg in der Südliga hinnehmen. Der Sieg der Gäste aus der Spargelstadt war vor den rund 500 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion aber nicht unverdient, da die Gäste ihre Chancen konsequent. Die Fans im Stadion mussten lange warten bis zum ersten Tor. In der 53. Minute brachte Kevin Fröhlich die Gäste in Führung. Diese glich Patrick Palach zwei Minuten später aus. Erneut zwei Minute später jubelten wieder die Gäste, nach dem Fröhlich einen 16-Meter unhaltbar zum 2:1 für Ubstadt-Weiher verwandelte. Eine kleine Vorentscheidung fiel dann in der 60. Minute als Fröhlich auf 3:1 für die Gäste erhöhte. Palach brachte Taifun Mörsch in der 72. Minute wieder heran, aber Lucca Böser (74.) und Kevin Gerber (75.) bauten die Führung auf 5:2 aus. Der MSC Taifun versuchte in den verbleibenden fünf Minuten noch einmal alles und kam durch Manuel Fitterer (76.) und ein Elfmetertot von Ali Topkaya (80.) noch einmal heran. Zu mehr reichte es am Ende aber nicht mehr.

 

Drei wichtige Punkte im Rennen um einen Play-Off-Platz holte sich am Samstagnachmittag der MSC Comet Durmersheim beim 7:3-Sieg in Malsch. Die Gäste aus Durmersheim musste auf der Platzanlage in der Kärtnerstraße alles in die Waagschale werfen. Der MSC Malsch machte es dem Altmeister lange schwer. Am Ende ging der MSC Comet aber verdient als Sieger vom Platz. Die Tore für Durmersheim erzielten Gennadi Mitc (3), Norman Brunner (2), Kevin Tritsch und ein Eigentor durch Jonas Knoch. Ins richtige Tor für Malsch trafen Spielertrainer Daniel Kranefeld, Jonas Knoch und Norman König. „Wir haben heute unser bislang bestes Spiel gemacht“, freute sich Kranefeld trotz der Niederlage nach der Partie. „Wir haben das erste Viertel verschlafen und haben da drei Tore bekommen. In den restlichen Viertelm haben wir dann aber ganz gut dagegen gehalten.“

 

Am Sonntagnachmittag hatte der MSC Puma Kuppenheim zunächst unerwartete Schwierigkeiten mit dem MSC Philippsburg. Das 0:1 der Gäste durch Jan Zoll nach einer Viertelstunde hatte bis zur 49. Minute Bestand. Erst dann gelang Dominik Mückenhausen den Ball im Gästetor unterzubringen. Danach nahm der MSC Puma Schwung auf. Max Schmitt drehte mit zwei Toren (51., 55.) das Spiel. Christian Orsag gelang in der 60. Minute das 4:1. Im letzten Viertel fehlten dann bei den tapferen Philippsburgern die Kräfte. Mückenhausen (65., 76.), Jannis Schmitt (69.) und Max Schmitt (80.) machten alles klar zum 8:1-Endstand.

 

Seelze bleibt die Nummer 1 im Norden

 

In einem packenden Derby setzte sich am Sonntag Seelze gegen Pattensen durch. Auch Jarmen siegte im Derby bei Kobra Malchin. Einen wichtigen Sieg fuhr Halle gegen den MBC Kierspe ein.

 

Der MSC Kobra Malchin hielt lange gut mit im Derby gegen den MSC Jarmen. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe bis zur Halbzeit. Dann hatten wir Probleme mit Maschinenausfällen und standen oft nur zu Dritt aufen Platz“, so Michel Kühnel vom MSC Kobra. Die Tore für Malchin erzielten vor den rund 250 Zuschauern Kühnel (2), David Paul und Robert Wenzlaff. Die Torschützen von Jarmen wurden nicht übermittelt.

 

Der 1. MBC 70/90 Halle und der MBC Kierspe lieferten sich lange Zeit einen harten Kampf. Die rund 250 Zuschauer sahen ein kampfbetontes Spiel. „Kierspe war ein sehr unangenehmer Gegner“, so Halles Vorsitzender Thorsten Wochatz nach der Partie. „Sie haben uns alles abverlangt. Erst nach dem 4:2 wusste ich, dass wir heute gewinnen.“ Die Gäste gingen nach zehn Minuten durch Steven Blank in Führung. Marc Wochatz konnte zwei Minuten ausgleichen. Benjamin Walther gelang in der 28. Minute die erstmalige Führung der Hausherren, die Blank allerdings in der 32. Minute wieder ausglich. Kurz vor der Halbzeit konnte Walther allerdings die wichtige 3:2-Führung erzielen. Diese baute Wochattz in der 70. Minute zum 4:2 aus. Den Schlusspunkt setzte Enrico Wochatz in der 76. Minute zum 5:2-Endstand.

 

Über 500 Zuschauer sahen ein spannendes Spitzenspiel und Derby zwischen dem 1. MSC Seelze und dem MSC Pattensen. Mit Spannung wurde die Rückkehr von Tobias Hahnenberg erwartet. Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts und so stand es im ersten Viertel 2:2. Für Seelze traf Vygandas Zilius (7., 11.) und für Pattensen waren Jan Berner (6.) und Yannik Schaper (9.) erfolgreich. Im zweiten Viertel sahen die Zuschauer dann ein ähnliches Spiel mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Vygandas Zilius brachte den 1. MSC in der 27. Minute in Führung. Diese glich Jan Berner umgehend aus. Dovydas Zilius sorgte dann mit einem Doppelschlag (29., 30.) für die 5:3-Halbzeitführung. Diese baute Bruder Vygandas in der 47. Minute auf 6:3 aus. Da sah es so aus, als ob Seelze nun das Spiel im Griff hatte. Doch Pattensen meldete sich eindrucksvoll zurück. Jan Berner (48., 51.) und Tobias Hahnenberg (59.) glichen für den MSC Pattensen aus. Die Entscheidung musste im letzten Viertel fallen. Da hatte dann Seelze den längeren Atem. Dovydas Zilius brachte die Hausherren in der 75. Minute wieder in Führung und Vygandas Zilius machte eine Minute vor Spielschluss alles klar.

Spannendes Spitzenduell und Verfolgersiege

 

Der MSC Puma Kuppenheim setzte sich im Spitzenspiel in Ubstadt-Weiher durch. Auch Philippsburg und Durmersehim feierten am Wochenende wichtige Siege.

 

Der MSC Philippsburg feierte am späten Samstagnachmittag den ersten Saisonsieg. Vor den rund 150 Zuschauern setzen sich die Hausherren verdient mit 9:2 gegen MSC Malsch durch. Dabei sahen die Fans in der MSC-Arena wieder einmal einen überragenden Jan Zoll. Der Goalgetter der Philippsburg traf gleich acht Mal (18., 20., 22. 33., 40., 50., 51., 74.). Den weiteren Philippsburger Treffer steuerte Nuri Arslan in der 12. Minute bei. Für die chancenlosen Gäste aus Philippsburg waren Jonas Knoch (49.) und Daniel Kranefeld (52.) erfolgreich.

 

Am Samstagabend sahen dann über 700 Zuschauer ein spannendes Spitzenspiel. „Das hatte fast schon Endspielcharakter“, so Ubstadt-Weihers Vorsitzende Sabine Klütz. In der hitzigen Partie hatten am Ende die Gäste aus Kuppenheim knapp die Nase vorn und freuten sich über einen 6:5-Auswärtssieg beim MSC Ubstadt-Weiher. „Es war ein hartes Spiel. Das Wetter hat jedem alles abverlangt, aber der Sieg war am Ende verdient“, freute sich Puma-Spieler Benjamin Walz nach der Partie. Jannis Schmitt bracht die Gäste nach 26 Minuten in Führung nach dem das erste Viertel noch torlos blieb. Walz erhöhte eine Minute später auf 2:0 für den MSC Puma. Marco Weis konnte per Strafstoß in der 30. Minute verkürzen. Dennis Ring gelang dann nach der Halbzeit in der 45. Minute der Ausgleich. Nur neun Minuten später ging der MSC Ubstadt-Weiher erstmals durch einen wunderschönen 20-Meter-Schuss von Weis in Fürhung. Die Freude dauerte nur kurz. In der 57. Minute glich Walz aus und drei Minuten später brachte Max Schmitt die Gäste wieder in Führung. Im letzten Viertel ging es hin und her. Weis glich  in der 64. Minute aus. Walz brachte den deutschen Meister in der 65. Minute wieder in Führung. In der 72. Minute glich Kevin Fröhlich zum 5:5 aus. Doch drei Minuten vor Spielende war es erneut Walz, der den MSC Puma zum Sieg schoß.

 

Am Sonntag sahen rund 100 Zuschauer im Oberwald-Stadion einen klaren Sieg des MSC Comet Durmersheim gegen den MBV Budel. Kevin Tritsch brachte die Hausherren im ersten Viertel in Führung. Diese bauten Tritsch und zwei Mal Jonas Burger weiter aus. Mit 4:0 ging es in die Halbzeit. Im dritten Viertel traf Gennadii Mitc zwei Mal. Auch Burger war ein weiteres Mal für den MSC Comet erfolgreich. Budel konnte durch Carlo van Geltrop verkürzen. Die Partie war aber entschieden. Burger und Mitc erzielten zwei weitere Tore für Durmersheim. Van Geltrop und Stan Looijmans waren noch für die Niederländer erfolgreich. Am Ende stand es verdient 9:3 für die Gastgeber. Beim MSC Comet war Stadionsprecher Andreas Krasemann zum letzten Mal im Einsatz.

 

 

Pattensen stürzt Tabellenführer – Seelze ganz oben – Kierspe klettert

 

Der MSF Tornado Kierspe verlor das Spitzenspiel in Pattensen, während sich Seelze durch einen Auswärtssieg in Jarmen auf Platz eins schoß. Der MBC Kierspe kletterte durch einen Erfolg gegen Malchin auf Rang vier.

 

Vor den rund 150 Zuschauer legte der MBC Kierspe am Samstagnachmittag zunächst engagiert los. Patrick Kitzmann und Theo Janzen brachten die Hausherren gegen den MSC Kobra Malchin schnell in Führung. Die Kobras bissen aber zurück. Robin Wenzlaff und Nico Pfaff glichen aus. Michel Kühnel konnte die Gäste sogar in Führung bringen. „Da haben wir den Gegner stark gemacht durch unsere Fehler“, so Kierspes Trainer Lothar Grabs. Janzen gelang kurz vor Viertelende aber noch der Ausgleich. Im zweiten Abschnitt war es zunächst erneut Wenzlaff, der die Gäste in Führung brachte. Danach kam der MBC Kierspe aber wieder zurück in die Erfolgsspur. Janzen gleang das 4:4. Steven Blank brachte seine Farben dann mit einem Hattrick auf die Siegerstraße. Auch das 8:4 erzielte Blank im dritten Viertel. Wenzlaff erzielte zu Beginn des vierten Viertels noch das 8:5 für Malchin. Kitzmann machte aber im Gegenzug alles klar zum verdienten Sieg der Kiersper.

 

Dank eines 6:4-Siegs entführte der 1. MSC Seelze drei Punkte aus Jarmen. Die rund 650 Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Torszenen. Dabei setzte sich am Ende die clevere Mannschaft durch. Seelze nutzte konsequent ihre Chancen. Vygandas Zilius traf vier Mal und sein Bruder Dovydas steuerte zwei Treffer bei. Miguel Gomez, Robert Vaegler und Daniel Ehlert (2) erzielten in der fairen Partie die Tore für die wacker kämpfenden Gastgeber. Der 1. MSC Seelze kletterte durch den Erfolg auf Platz eins in der Tabelle.

 

Es war ein echtes Spitzenspiel, das die 550 Zuschauer am Sonntagnachmittag in Pattensen sahen. Dabei gewannen die Hausherren auch in der Höhe verdient mit 8:3 gegen den MSF Tornado Kierspe, der damit die Tabellenführung an Seelze abgeben musste. „Das war heute eine starke Leistung unserer Mannschaft. Vor allem Yannik Schaper war heute bärenstark“, so Pattensen Sprecher Torsten Gadegast. Tobias Hahnenberg brachte die Hausherren nach sieben Minuten in Führung. Jan Bauer erhöhte in der 18. Minute. Auch zu Beginn den zweiten Viertels war Pattensen hellwach und erhöhte Bauer (21.) und Hahnenberg (22.) auf 4:0. In der 28 Minute konnte Louis Heller verkürzen, aber Pattensen war an diesem Nachmittag zu stark. Hahnenberg (28., 34.) baute die Gührung auf 6:1 aus. Schaper erhöhte gleich nach der Halbzeit in der 41. Minute auf 7:1. Heller hielt Kierspe mit dem 7:2 in der 49. Minute weiter im Spiel. Jan Berner erzielte dann in der 61. Minute das 8:2. Marcel Meier gelang sieben Minuten später noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Knappe Siege in den Halbfinalhinspielen

 

In den beiden Halbfinalhinspielen war der Süden unter sich. Der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Taifun Mörsch setzten sich dabei knapp gegen Puma Kupenheim und Philippsburg durch.

 

Es war eine spannende Partie, welche die rund 450 Zuschauer am Samstagabend in Ubstadt-Weiher sahen. Dabei erwischten die Hausherren den besseren Start. Kevin Gerber, Lucca Böser und Marco Weiss brachten den MSC Ubstadt-Weiher mit 3:0 in Führung. Der MSC Puma Kuppenheim versteckte sich aber nicht und schlug zurück. Jannis Schmitt und Benjamin Walz brachte die Gäste in der Folgezeit auf 3:2 heran. Gerber konnte die Spargelstädter allerdings wieder einen wenig weiter voran bringen. Das 4:3 erzielte dann Walz. Kuppenheim drängte auf den Ausgleich, doch Kevin Fröhlich gelang das wichtige Tor zum 5:3 für Ubstadt-Weiher. Dabei blieb es bis zum Schluss. Das Ergebnis ist kein Ruhepolster für den MSC Ubstadt-Weiher und verspricht Spannung im Rückspiel.

 

Am Sonntagnachmittag trat der MSC Taifun Mörsch nach dem Ligaspiel am Donnerstag zum Pokalduelle beim MSC Philippsburg an. Auch im Pokalspiel verlangte der MSC Philippsburg dem Titelverteidiger alles an. Die Gäste erwischten allerdings den besseren Start. Ali Topkaya (13.) und Lucca Fuchs (19.) brachten den MSC Taifun mit 2:0 in Führung. Die Hausherren steckten aber nicht auf und verkürzten in der 22. Minute durch Nuri Arslan. Trotzdem zeigten sich die Gäste bis zur Halbzeit konzentrierter und treffsicherer. Manuel Fitterer (28.) und Patrick Palach (36., 40.) erhöhten auf 5:1. In der 46. Minute baute Fitterer die Führung auf 6:1 aus. Trotzdem gab sich Philippsburg vor den rund 170 Zuschauern nie auf. Jan Zoll brachte in der 57. und 79. Minute die Hausherren auf 3:6 heran. Palach setzte in der 80. Minute den Schlusspunkt zum 7:3 hinter eine unterhaltsame Partie.

Taifun siegt in Philippsburg

 

In einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel setzte sich am vergangenen Donnerstag der MSC Taifun Mörsch mit 6:2 beim MSC Philippsburg durch. Vor den 350 Zuschauer verlangte der MSC Philippsburg dem großen Favoriten alles ab. Jan Zoll brachte die Hausherren im ersten Viertel (19.) in Führung. Taifun-Trainer Enrico Tritsch fand dann in der Viertelpause die richtigen Worte: „Gegen eine aufstrebend, motivierte Philippsburger Mannschaft auf Sand und Regen zu spielen, ist sicherlich kein Zuckerlecken. So erwischten uns die Hausherren eiskalt. Nach meiner deutlichen Pausenansprache war allen klar, dass nur die strikte Einhaltung der vorgegebenen Taktik zum Erfolg führen wird.“ Danach kam der MSC Taifun besser in die Partie und drehte das Spiel auf dem schwierigen Untergrund. Nach dem es geregnet hatte, sahen die Zuschauer eine faire Schlammschlacht mit sieben weiteren Toren. Für die Gäste waren Manuel Fitterer (26., 32.), Marcel Batrenik (39., 44.) und Patrick Palach (70., 79.) erfolgreich. Jan Zoll erzielte in der 65. Minute den zweiten Philippsburger Treffer.

 

Klarer Sieg Ubstadt-Weihers – Spannung in Budel - Puma triumphiert

 

Der MSC Ubstadt-Weiher setzte sich erwartet klar beim MSC Malsch durch. Spannend verlief die Partie in Budel, wo sich die Hausherren im letzten Viertel noch den Sieg gegen den MSC Philippsburg holten. Am Sonntag setzte sich der MSC Puma Kuppenheim im Spitzenspiel gegen Taifun Mörsch durch.

 

Am Ende gewann der MSC Ubstadt-Weiher klar mit 10:2 beim MSC Malsch und setzte sich mit dem Sieg oben in der Tabelle fest. Für Trainer Andreas Fiebig war das letzte Spiel an der Seitenlinie in Malsch. Er will sich voll und ganz auf seine Tätigkeit als Jugendnationaltrainer konzentrieren.In seinem letzten Spiel als MSC-Verantwortlicher sah er wieder eine starke kämpferische Leistung seiner Mannschaft. „Allerdings haben wir wieder einmal den Start verschlafen“, so Andreas Fiebig. Die Gäste aus Ubstadt-Weiher führten nach fünf Minute durch zwei Tore von Kevin Gerber (2., 5.) mit 2:0. Danach kamen die Hausherren aber besser ins Spiel. „Wir hatten einige Torchanchen und standen einfach in der Abwehr besser“, so der Trainer. Dennis Ring konnte in der 22. Minute das 3:0 für die Gäste erzielen. Dann gleang Daniel Kranefeld der Anschlusstreffer in der 23. Minute. „Da dachte ich, wir kommen zurück in die Spur“, so Fiebig. „Allerdings war wir einfach zu unkonzentriert in der Abwehr.“ Dies nutzte der MSC Ubstadt-Weiher aus und zog vor der Halbzeit auf 7:1 davon. Kevin Fröhlich (25.) und Gerber mit einem Hattrick (27., 30., 37.) erzielten die Tore für Ubstadt-Weiher. Im dritten Viertel standen die Malscher wieder besser – bis zur letzten Spielminute des Viertels. Dann nutzte Lucca Böser einen Abwehrfehler zum 8:1 in der 60. Minute aus. Im letzten Viertel gab Fiebig auch den Jugendspieler eine Chance. Romano Simon bedankte sich mit einem Elfmetertor in der 65. Minute zum 2:8. In der 78. und 79. Minute machte es dann Fröhlich doch noch zweistellig zum 10:2-Sieg für die Gäste aus der Spargelstadt.

 

In Budel sahen die rund 250 Zuschauer eine bis zum Ende spannende Partie. Im ersten Viertel taten sich die Hausherren allerdings sehr schwer und das nutzte die Gäste gnadenlos aus. Jan Zoll (3) und Felix Göder erzielten gleich vier Tore für Philippsburg. Carlo van Geltrop hielt Budel zumindest noch im Spiel. Danach stellte die Hausherren vor allem die Abwehr um und kamen endlich besser in die Partie. Miel Looijmans verkürzte vor der Halbzeit auf 2:4. Die Entscheidung fiel im letzten Viertel. Da drehte Budel mit einer Energieleistung das Spiel. Miel Loojmans (61., 75.), Carlo van Geltrop (62.) und Stand Looijmans (75.) sorgten für den am Ende auch verdienten 6:4-Sieg des MBV Budels.

 

Der MSC Puma Kuppenheim setzte am Sonntagnachmittag ein Zeichen. Mit 7:5 gewann der amtierende deutsche Meister vor den rund 600 Zuschauern gegen den MSC Taifun Mörsch. Es war ein hitziges Spiel zwischen den beiden alten Konkurrenten. Patrick Palach brachte die Gäste nach zwei Minuten in Führung. Diese glich der MSC Puma durch Max Schmitt nur zwei Minuten später wieder aus. Danach brachte Jannis Schmitt seine Farbe erstmals in der 6. Minute in Führung. Aber auch diese war nicht lange von Dauer. Patrick Palach war ind er 20. Minute erneut für die Gäste erfolgreich. Auch im zweiten Viertel ging es hin und her. Benjamin Walz erzielte in der 37. Minute das 3:2 für Kuppenheim. Manuel Fitterer gelang kurz vor Halbzeitpfiff der Ausgleich. Im dritten Viertel war der MSC Puma einen Tick besser. Walz (54., 59.) gelang es, mit zwei Toren den 5:3-Vorsprung herauszuschießen. Jannis Schmitt gelang in der 61. Minute mit seinem Tor zum 6:3 die Vorentscheidung. Walz baute den Vorsprung sieben Minuten später auf 7:3 aus. Zwar versuchten die Gäste noch einmal alles, aber mehr als die beiden Treffer von Palach (73.) und Lucca Fuchs (78.) gelangen nicht mehr. Am Ende gewann der MSC Puma Kuppenheim verdient mit 7:5.

 

 

Tornado setzt sich oben fest - Seelze und Halle siegen klar

 

In der Samstagspartie zwischen dem MSF Tornado Kierspe und dem MSC Jarmen setzten sich die Hausherren durch. Verdiente Siege feierten am Sonntag Seelze gegen Kierspe und Halle in Malchin.

 

Der MSF Tornado Kierspe bleibt Tabellenführer der Motoball-Bundesliga Nord. Die Anfangsphase war turbulent. Marcel Meier brachten die Hausherren nach zwei Minuten in Führung. Der MSC Jarmen schlug umgehend zurück. Robert Vaegler gleich in der 4. Minute aus. Zwei Minuten später jubelte wieder Kierspe. Kevin Friedlich erzielte das 2:1 für den MSF. Gleich im Gegenzug war es Rene Wardius, er für Jarmen ausglich. In der 12. Minute brachte Louis Heller die Gastgeber erneut in Führung. Mehr passierte dann im ersten Viertel nicht mehr. Es blieb beim 3:2. Allerdings ging das muntere Toreschießen im zweiten Viertel weiter. Vaegler glich für Jarmen in der 22. Minute zum 3:3 aus. Heller gelang dann ein wichtiter Doppelschlag zum 5:3 (25., 27.) für den MSF Tornado. Miguel Gomez hielt den MSC Jarmen in der 34.Minute mit dem 5:4-Anschlusstreffer weiter im Spiel. Im dritten Abschnitt war Meier für Kierspe nach 52 Minuten erfolgreich. In einem kampfbetonten und spannenden letzten Viertel machte dann dann Heller mit dem Schlusspfiff alles klar zum verdienten 7:4-Endstand. Sportleiter Oliver Sinn war nach Schlusspfiff zufrieden mit der Mannschaft: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und auch zurecht in Führung gegangen. Leider fehlte uns heute gerade defensiv die Nähe zum Gegner. Das führte dazu, dass der Gegner immer wieder gefährlich zum Tor kam. Die Jungs machten aber ein gutes Spiel und waren auf jeden Fall überlegen.“

 

Rund 300 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag eine einseitige Partie in Seelze. Der amtierende Staffelsieger 1. MSC Seelze gab sich dabei keine Blöße und gewann auch in der Höhe verdient mit 18:1 gegen den MBC Kierspe. Die Tore für Seelze erzielte Vygandas Zilius (6), Dovydas Zilius (8),  Stefan Schwarz (2), Leon Bobbert und Mario Zimmermann. „Somit haben wir erfolgreich den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel gegen Jarmen“, freute sich Seelzes Sportleiterin Julia Müller nach der Partie.

 

Der 1. MBC 70/90 Halle holte am Sonntagnachmittag den ersten Sieg und kletterte nach dem 6:2 beim MSC Kobra Malchin auf den vierten Tabellenplatz. Schon im ersten Viertel legten die Gäste den Grundstein für den Sieg. Benjamin Walther gelang ein Hattrick (13., 16., 17.) zum 3:0. Michel Kühnel verkürzte in der 19. Minute auf 1:3. Der starke Walther erhöhte in der 25. Minute auf 4:1 für die Gäste. Marc Wochatz machte dann in der 79. und 80. Minute alles klar. Malchin steckte aber nie auf und Kühnel gelang in der Nachspielzeit noch das 2:6.

Viele Tore und turbulente Minuten in der Südliga.

 

Spannend und turbulent verlief die Partie zwischen Philippsburg und Durmersheim. Klare Favoritensiege gab es in Mörsch und Ubstadt-Weiher.

 

Rund 150 Zuschauer sahen am Freitagabend den erwartet klaren Sieg des MSC Taifun Mörsch gegen den MSC Malsch. Am Ende stand es 15:3 für den amtierenden Pokalsieger. Dabei mussten die Hausherren drei verletzungsbedingte Ausfälle vor der Partie kompensieren. Trotzdem war Trainer Enrico Tritsch mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden: „Unter diesen Voraussetzungen zeigte mein dezimierter Kader eine abgeklärte Leistung und konnte Malsch unser Spiel aufzwingen. Kompliment meinerseits an die Mannschaft, insbesondere im Spiel nach vorne gelangen uns teilweise phantastische Kombinationen und Torabschlüsse.“ Den Torreigen eröffnete Robin Faisz in der 8. Minute mit dem 1:0. Ali Topkaya (16.) und Patrick Palach (20.) erhöhten auf 3:0. Im zweiten Viertel baute Palach (21., 23., 28., 36.) bei einem Gegentreffer von Stefan Theuermann (33.) die Führung auf 7:1 aus. Im dritten Viertel ging das muntere Toreschießen weiter. Palach 46., 51., 59.), Lucca Fuchs (58.) und Marcel Batrenik (60.) gelangen weitere Tore für den MSC Taifun. Theuermann war zwei Mal in der 52. und 53. Minuten für Malsch erfolgreich. Mit einer 12:3-Führung ging es ins letzte Viertel. Hier machten Faisz (69., 80.) und Palach (75.) machten dann alles klar.

 

Ein hitziges und turbulentes Spiel erlebten die 200 Zuschauer am Samstagnachmittag in Philippsburg. Am Ende trennten sich der MSC Philippsburg und der MSC Comet Durmersheim 3:3-Unentschieden. Der Altmeister führte nach 45 Minute duch Tore von Norman Brunner (5., 26.) und Michael Jockers (45.) 3:0 und sah schon wie der sichere Sieger aus. Nach dem 3:0 für die Gäste nahm Spielertrainer Jan Zoll ein Time Out für den MSC Philippsburg. Zoll fand wohl die richtigen Worte und die Hausherren drehten die Partie. Zoll verkürzte in der 47. Minute auf 1:3. Jan Zoll gelang in er 57. und 79. Minute zwei weitere Tore für Philippsburg zum verdienten Ausgleich. In der letzten Minute sah Gäste-Trainer nach einer Auseinandersetzung mit Schiedsrichter Uwe Gerber die Rote Karte.

 

Ein schönes und faires Motoball-Spiel sahen die 350 Zuschauer am Samstagabend in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher. Der heimische MSC Ubstadt-Weiher schlug dabei den MBV Budel verdient mit 10:3. „Das war echte Werbung für den Motoball“, freute sich MSC-Vorsitzende Sabine Klütz nach der Partie. „Die Zuschauer haben schöne Tore gesehen.“ Luca Böser (7.) und Kevin Gerber (11., 19.) brachten die Spargelstädter im ersten Viertel mit 3:0 in Führung. Budel spielte aber gut mit und verkürzte in der 29. Minute durch Miel Looijmans auf 3:1. Gerber stellte vor der Halbzeit mit einem Doppelschlag in der 34. und 39. Minute den alten Abstand wieder her. Das 6:1 erzielte der gut aufgelegte Gerber dann in der 50. Minute. Carlo van Geltrop erzielte eine Minute später den zweiten Treffer für die Gäste aus den Niederlanden. Dominik Hassis erhöhte in er 57. Minute auf 7:2 für die Hausherren. Im letzten Viertel machte der MSC Ubstadt-Weiher dann alles klar. Gerber (60., 79.) und Hassis erzielten drei weitere Treffer für die Hausherren. Miel Looijmans (70.) war noch einmal für die tapferen Niederländer erfolgreich.

 

 

Derbysieg für Tornado – Jarmen und Seelze setzen sich durch

 

Der MSF Tornado bleibt die Nummer 1 in Kierspe nach dem Sieg gegen den Lokalrivalen MBC. Am Sonntag gewannen Seelze und Jarmen ihre Partien.

 

Am Ende jubelten die „Gäste“. Der MSF Tornado Kierspe besiegte in einem spannenden Derby den MBC vor den rund 300 Zuschauern mit 6:3 und verteidigte damit die Tabellenführung in der Nordliga. Sportleiter Oliver Sinn war nach dem Schlusspfiff nicht ganz zufrieden: „Das Spiel war ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. Wir bestimmen das Spiel und sind auch überlegen – doch wir belohnen uns nicht in dem wir unsere Chancen nicht verwerten. Wir hatten ungefähr 15 bis 16 hundertprozentige Torchancen und haben nur sechs Tore gemacht. Das ist einfach zu wenig. In den kommenden Wochen werden wir den Fokus hauptsächlich auf dem Torabschluss legen.“ Kevin Friedich (3), Marcel Meier, Daniel Hofmann und Kai Schäfer erzielten die Tore für den MSF Tornado. Die Tore für den MBV Kierspe wurden nicht übermittelt.

 

Es war ein schönes und schnelles Spiel, das die rund 300 Zuschauer am Sonntagnachmittag in Halle sahen. Am Ende setzte sich die cleverere Mannschaft durch. Der 1. MSC Seelze nutzte seine Chancen konsequenter und siegte mit 6:4 beim 1. MBC 70/90 Halle. „Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe“, befand Halles Vorsitzender Torsten Wochatz. „Wir hatten viele Chancen, Seelze war aber einfach effektiver.“ Die Gäste gingen schnell durch Tore von Dovydas Zilius (2., 4.) mit 2:0 in Führung. Marc Wochatz konnte dann in der 13. Minute verkürzen.Vygandas Zilius stellte eine Minute später den alten Abstand wieder her. Im zweiten Viertel war es erneut Dovydas Zilius, der in der 22. Minute auf 4:1 für Seelze erhöhte. Marc Wochatz brachte die Gastgeber in der 52. Minute wieder heran, ehe Dovydas Zilius drei Minuten später auf 5:2 für die Niedersachsen erhöhte. Halle gab sich aber nicht auf. Enrico Wochatz verkürzte in der 59. Minute auf 3:5. Vygandas Zilius war in der 70. Minute letztmals für den 1. MSC erfolgreich. Die gute kämpferische Leistungs Halle wurde in der 71. Minute mit dem vierten Treffer durch Enrico Wochatz belohnt.

 

Turbulent und emotionsgeladen war die Partie zwischen dem MSC Jarmen und dem MSC Pattensen. Vor den 560 Zuschauern jubelte am Ende die Heimmanschaft. Mit 7:5 gewann Jarmen die Partie gegen den Favoriten aus Niedersachsen und holte damit die ersten drei Punkte in der noch jungen Saison. Robert Vaegler (5), Daniel Ehlert und Dirk Wardius erzielten die Tore für die Gastgeber. Für Pattensen waren Tobias Hahnenberg (3), Jan Berner und Florian Bühre erfolgreich. In der hart geführten Partie mussten die Schiedsrichter viele Karten verteilen. Die Emotionen gingen auch auf die Zuschauerränge über, wo es zu unschönen Szenen wie Flaschen werfen gekommen sein soll.

Der Süden bleibt unter sich

 

Wie erwartet stehen vier Südligisten im Halbfinale des ADAC Motoball-Pokals. Der MSC Taifun Mörsch, der MSC Puma Kuppenheim und der MSC Ubstadt-Weiher siegten auch in ihren Rückspielen. Der MSC Philippsburg stand schon vorher fest, da die Badener ein Freilos zogen.

 

Nach dem 24:3 im Hinspiel konnte der MSC Puma Kuppenheim beruhigt die weite Reise nach Halle antreten. Im Rückspiel am Samstag sahen die zahlreichen Zuschauer ein schönes Motoball-Spiel mit einem am Ende verdienten 6:2-Sieg der Gäste aus der Südliga. Dominik Mückenhausen brachte den MSC Puma nach sechs Minuten in Führung. Diese baute Jannis Schmitt in der 21. Minute auf 2:0 aus. Der 1. MBC 70/90 Halle spielt aber gut mit und verkürzte in der 26. Minute durch Marc Wochatz auf 1:2. Benjamin Walz erhöhte in der 40. Minute auf 3:1. Christian Orsag baute den Vorsprung in der 53. Minute auf 4:1 aus. Im letzten Viertel sahen die Fans drei weitere Tore. Zunächst traf Marc Wochatz in der 76. Minute zum 2:4. Jannis Schmitt (77.) und Walz (80.) machten dann alles klar.

Ein schönes Spiel sahen die Zuschauer zwischen Halle und Kuppenheim

Eine klare Sache war auch das Rückspiel des MSC Taifun Mörsch beim MSC Kobra Malchin am Samstagnachmittag. Nach das Hinspiel schon mit 27:0 gewonnen wurde, setzte sich der Titelverteidiger auch in Malchin klar mit 10:1 durch. Lucca Fuchs brachte die Gäste in der 5. Minute in Führung. Marcel Batrenik erhöhte elf Minuten später auf 2:0. Manuel Fitterer baute den Vorsprung zwei Minuten später auf 3:0 aus. Fitterer erhöhte in der 31. Minute auf 4:0. Fuchs war sechs Minute später zum 5:0 erfolgreich. In der 42. Minute war es erneut Fitterer der den sechsten Taifun-Treffer erzielte. Robin Faisz erhöhte in der 59. Minute auf 7:0. Der MSC Kobra Malchin gab sich aber nie auf und hielt immer dagegen. In der 60. Minute wurden die Gastgeber mit dem Ehrentreffer durch Michel Kühnel belohnt. Im letzten Viertel gelang Fitterer dann noch ein Hattrick (62., 74., 77.) zum 10:1-Endstand.

 

Am Sonntag zog dann auch der MSC Ubstadt-Weiher ins Halbfinale. Nach dem 22:5 im Hinspiel gewannen die Badener auch das Rückspiel in Pattensen mit 11:8. Dabei verlangte der Nordligist dem Gast aus dem Süden alles ab und war über 60 Minuten ein gleichwertiger Gegner. Die rund 310 Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Partie mit vielen Toren. Tobias Hahnenberg brachte die Hausherren in der 2. Minute in Führung. Lucca Böser drehte die Partie mit zwei Toren (5., 10.) die Partie. Pattensen kam aber wieder zurück. Hahnenberg (11.) und Yannik Schaper (12.) brachten den Nordligisten wieder in Führung. Dann war wieder Ubstadt-Weiher an der Reihe: Kevin Gerber (16.) und Böser (17.) brachten die Gäste wieder mit 4:3 in Führung. Schaper glich kurz vor Ende des turbulenten ersten Viertels aus. Das zweite Viertel verschliefen die Hausherren dann. Dennis Ring (22.), Rico Gleie (23.) und Gerber (28.) erhöhte auf 7:4 für den MSC Ubstadt-Weiher. Im dritten Viertel verkürzte Jan Berner in der 44. Minute. Böser (51.), Ring (53.) und Gerber (55.) brachten Ubstadt-Weiher auf 10:5. Hahneberg hielt Pattensen mit 6:10 in der 60. Minute weiter im Spiel. In der 66. und 73. Minute verkürzte Hahnenberg auf 8:!0. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang Ubstadt-Weiher noch das 11:8.

Führungstrio im Süden auswärts erfolgreich

 

Der MSC Puma Kuppenheim, der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher konnten ihre Auswärtsspiele am 2. Spieltag gewinnen und konnten sich an der Tabellenspitze der Motoball-Bundesliga Süd absetzen.

 

Einen klaren Sieg feierte der MSC Puma Kuppenheim am Samstagnachmittag beim MSC Malsch. Der deutsche Meister setzte sich mit 12:3 durch und festigte damit die Tabellenführung in der Südliga. Der MSC Malsch zeigte gegen den großen Favoriten einen courgagierten Auftritt. Alexander Kleinbichler, Jonas Knoch und Daniel Kranefeld erzielten die drei Tore für den MSC Malsch. Die Torschützen für Kuppenheim wurden nicht übermittelt.

Der MSC Malsch verlangte dem MSC Puma alles ab

Überschattet wurde die Partie zwischen MBV Budel und dem MSC Taifun Mörsch am Samstag durch die schwere Verletzung von Schiedsrichter Thomas Schmitt. In der 29. Minute wurde der Unparteiische bei einem Konter von einem Motorrad erwischt und konnte nicht mehr weiterpfeifen. Nach der langen Unterbrechung musste die Partie in der 45. Minute aufgrund der schlechter werdenden Lichtverhältnisse nicht mehr weitergeführt werden. Bis dahin führte der MSC Taifun Mörsch durch Tore von Patrick Palach (2), Manuel Fitterer (2) und Ali Topkaya mit 5:2. Die Treffer für Budel wurden nicht übermittelt.

 

Ein spannendes Spiel sahen die rund 300 Zuschauer am Sonntagnachmittag im Durmersheimer Oberwald-Stadion zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem MSC Ubstadt-Weiher. Nach dem dritten Viertel führten die Gäste durch Tore von Kevin Fröhlich und Kevin Gerber mit 2:0. Die Entscheidung fiel im letzten Viertel. Der MSC Comet versuchte noch einmal die Partie zu drehen und Ubstadt-Weiher konnte kontern. Gerber erhöhte auf 3:0, ehe Jonas Burger für den Altmeister verkürzen konnte. Gerber machte im Gegenzug alles klar. Burger konnte kurz vor Spielende noch das 2:4 aus Sicht der Hausherren erzielen. Dabei blieb es nach 80 spannenden Minuten. Comet-Trainer Wolfgang Fröhlich war trotz der Niederlage zufrieden mit seinen Schützlingen: „Meine Mannschaft hat sich im Verhältnis zum Taifun-Spiel sehr gesteigert. Die Abwehr war stark und auch Mittellinienspiel hat mir gut gefallen. Nur müssen wir unsere Torchancen besser nutzen und ausführen.“

 

 

Viele Tore und spannendes Samstagsduell im Norden

 

Klare Siege feierten der MSC Pattensen und der 1. MSC Seelze am Sonntagnachmittag. Am Samstag musste sich der MSF Tornado Kierspe strecken, um sich am Ende knapp gegen den 1. MBC 70/90 Halle durchzusetzen.

 

Mit nur vier Feldspielern musste der MSF Tornado kierspe am Samstagnachmittag ins erste Heimspiel der Saison gehen. Patrick Licht verletzte sich vor der Partie. Auch der 1. MBC 70/90 Halle musste dezimiert die Partie im Sauerland antreten. Goalgetter Marc Wochatz fehlte den Saalestädtern. Die rund 250 Zuschauer sahen eine spannende Partie. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen nach fünf Minuten durch Enrico Wochatz in Führung. Kevin Friedrich konnte in der 20. Minute ausgleichen. Wochatz brachte die Gäste in der 33. Minute erneut in Führung. Marcel Meier gelang in der 60. Minute der umjubelte Ausgleich. Das letzte Viertel ging der MSF Tornado mit mehr Willen an. Louis Heller (61.) und Friedrich (68.) brachten die Hausherren mit 4:2 in Führung. Halle kämpfte sich noch einmal durch Wochatz in der 68. Minute heran. Die Sauerländer retteten den knappen Vorsprung aber über die Zeit und konnten sich über den zweiten Saisonsieg freuen. Tornado-Trainer Christian Beer meinte nach der Partie: „Wie im ersten Spiel waren wir wieder spielbestimmend. Wir haben allerdings mit schlechten Abschlüssen unsere guten Chancen verstreichen lassen und so Halle stark gemacht. Am Ende ist der Sieg verdient, aber Halle hätte hier zwischenzeitlich trotzdem einen Sieg oder ein Remis holen können.“

 

Am Sonntagnachmittag stand dann der erste Saisonauftritt des 1. MSC Seelze an. Gegner war der MSC Kobra Malchin. Am Ende musste die Gäste mit 1:16 die Segel streichen. Michel Kühnel erzielte den Ehrentreffer für die Malchiner. „"Leider sind wir heute nicht gut ins Spiel gekommen. Die Aufregung meiner Jungs, gerade bei Auswärtsspielen war deutlich zu merken. Die Zilius-Brüder haben uns das Leben schwer gemacht. Aber wir stecken den Kopf aber nicht in den Sand, werden weiter hart trainieren. Die Saison ist noch jung und unsere Erfolgserlebnisse kommen auch“, so Kobra-Trainer Jörg Spindler nach der Spiel. Für Seelze waren vor allem die überragenden Zilius-Brüder erfolgreich.

 

Der MSC Pattensen gelang ein Heimspielauftritt nach Maß. Vor den 320 Zuschauern siegten die Niedersachsen klar mit 14:1 gegen den MBC Kierspe. Tobias Hahnenberg traf allein zehn Mal für den MSC Pattensen, der sich allerdings die ersten beiden Viertel schwer gegen die Gäste aus dem Sauerland tat. Der MBC erwischte den besseren Start und ging durch Steven Born nach acht Minuten in Führung. Hahnenberg konnte zwar postwendend ausgleichen, trotzdem hatte Kierspe einige Chancen in den ersten 40 Minuten. Hahnenberg nutzte seine Chancen aber besser und so stand es zur Halbzeit 3:1 für die Hausherren. Im dritten Abschnitt drehte der MSC aber auf. Hahnenberg (4), Yannik Schaper (2) und Jan Bauer brachten Pattensen auf 10:1 nach vorne. Damit war die Partie entschieden. Hahnenberg (3) und Schaper machten dann alles klar zum verdienten 14:1-Erfolg. „Die ersten zwei Viertel haben wir uns noch schwer getan, aber dann lief es wirklich sehr gut für uns“, freute sich Spielertrainer Tobias Hahnenberg.

Favoritensiege zum Auftakt in der Südliga

 

In der Südliga setzten sich am 1. Spieltag wie erwartet die Favoriten durch. Der MSC Taifun Mörsch siegte klar gegen den MSC Comet Durmersheim. Auch der MSC Ubstadt-Weiher setzte sich deutlich gegen den MSC Philippsburg durch. Am Sonntag gewann dann noch Puma Kuppenheim verdient gegen den MBV Budel

 

Eine klare Angelegenheit war die Partie zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Comet Durmersheim am Freitagabend. Allerdings brauchten die Hausherren vor den rund 500 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion ein wenig Schwung, um ins Spiel zu kommen. Es dauerte bis zur 16. Minute ehe Manuel Fitterer den MSC Taifun in Führung brachte. „Nach einem holprigen ersten Viertel, nutzten wir die Pause um taktisch nachzubessern und konnten so dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, analysierte Taifun-Trainer Enrico Tritsch nach der Partie. Im zweiten Viertel erhöhten dann Fitterer (23., 27.) und Lucca Fuchs (28.) auf 4:0. Die Gegenwehr der Durmersheimer war damit erst einmal gebrochen. Fuchs konnte in der 42. Minute auf 5:0 erhöhen. Jonas Burger verkürzte in der 51. Minute auf 5:1. Robin Faisz stellte den alten Abstand in der 60. Minute wieder her. Im Gegenzug war Gennady Mitts für den Altmeister noch einmal erfolgreich. „Der Comet zeigte sich anfangs kämpferisch und stark motiviert. Mit fortwährender Spieldauer, zeigte sich unsere spielerisch Klasse und wir könnten eine beruhigende Führung herausspielen, die bis zum Ende hielt“, so Tritsch. Im letzten Abschnitt machte der MSC Taifun alles klar. Patrick Palach erzielte in der 61. Minute das 7:2. Marcel Weiler verkürzte in der 64. Minute noch einmal für den MSC Comet. Palach (70.) und Fuchs (73.) stellten dann den verdienten 9:3-Endstand her.

 

Eine klare Angelegenheit war das Derby zwischen dem MSC Ubstadt-Weiher und dem MSC Philippsburg. Die Spargelstädter setzten sich am Samstagabend vor den 400 Zuschauern in der Motoball-Arena mit 10:1 durch. Lucca Böser brachte die Hausherren schon in der 1. Minute in Führung. Kevin Fröhlich baute den Vorsprung mit zwei Toren in der 13. und 15. Minute auf 3:0 aus. Danach wurde die Partie ruppiger und die Schiedsrichter musste in der Folgezeit einige Karten verteilen. Im zweiten Viertel war es Böser, der in der 28. Minute auf 4:0 erhöhte. Rico Gleie baute den Vorsprung in der 35. Minute durch einen verwandelten Elfmeter auf 5:0 zur Halbzeit aus. In der 49. Minute konnten die Philippsburger durch Sergej Karst den Ehrentreffer markieren. Danach waren die Hausherren aber weiter die spielbestimmende Mannschaft und machten im letzten Viertel alles klar. Kevin Gerber (63., 80.) und Dennis Ring (71., 74.) erhöhten auf 10:1.

 

Bei bestem Motoball-Wetter feierte der MSC Puma Kuppenheim am Sonntagnachmittag einen klaren 12:3-Erfolg gegen den MBV Budel. Im ersten Viertel taten sich die Hausherren noch schwer. Max Schmitt konnte den deutschen Meister immerhin mit 2:0 (9., 20.) in Führung bringen. Benjamin Walz erhöhte in der 21. Minute auf 3:0 ehe Carlo van Geltrop in der 24. Minute auf 3:1 verkürzen konnte. Kuppenheim blieb aber das spielbstimmende Team und erhöhte durch Walz (31.), Max Schmitt (34.) und Dominik Mückenhausen (38.) auf 6:1. Stan Gielen konnte eine Minute vor der Halbzeit auf 6:2 für Budel verkürzen. Nach der Halbzeit ging das muntere Toreschießen weiter. Max Schmitt (44., 53.), Walz (52., 57.) und Jannis Schmitt (58.) erhöhten auf 11:2. Jannis Schmitt markierte in der 75. Minute noch das 12:2. Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie setzte Budel durch das 12:3 von Miel Looijmans.

 

 

Überraschungen zum Auftakt in der Nordliga

 

Das Rennen um den Staffelsieg und die Play-Off-Plätze in der Motoball-Bundesliga Nord scheint in diesem Jahr ein offenes Rennen zu werden. Für die erste kleinere Überraschung sorgte der MBC Kierspe mit dem Sieg gegen den MSC Jarmen. Am Sonntag sahen die Zuschauer ein turbulentes Unentschieden zwischen Halle und Pattensen sowie einen knappen Sieg des MSF Tornado Kierspe beim MSC Kobra Malchin.

 

Einen Saisonstart nach Maß feierte am späten Samstagnachmittag der MBC Kierspe. Dabei sahen die Zuschauer eine spannende Aufholjagd, denn die Gäste führten bis ins vierte Viertel hinein mit 2:0. Robert Vaegler erzielte beide Treffer für den MSC Jarmen. Doch der MBC Kierspe zeigte Kämpferherz und drehte im letzten Abschnitt die Partie. Steven Blank traf doppelt für die Sauerländer und Theo Janzen konnte sogar noch den dritten Treffer für den MBC Kierspe erzielen, der damit mit einem Sieg in die Saison starten konnte.

 

17 Minuten vor Schluss sah der 1. MBC 70/90 Halle wie der Sieger im Spiel gegen den MSC Pattensen aus. Mit 4:2 führten die Saalestädter gegen den Gegner aus Niedersachsen. Doch dann schlugen die Gäste zurück und retteten in der vierten Minute der Nachspielzeit durch Yannik Schaper den Punkt. „Das ist natürlich für uns ärgerlich“, so Torsten Wochatz. Der Vorsitzende des 1. MBC 70/90 Halle sah es aber realistisch. „Am Ende geht das Unentschieden aber in Ordnung und spiegelt den Spielverlauf her.“ Vor den 700 Zuschauern ging Pattensen in der 6. Minute durch Schaper in Führung. Danach wachten die Hausherren auf. Enrico Wochatz drehte die Partie durch zwei Tore in der 19. und 20. Minute. Jan Bauer glich in der 35. Minute für Pattensen aus. Marc Wochatz konnte dann allerdings mit zwei Toren in der36. und 63. Minute Halle nach vorne bringen. Trotzdem gab Pattensen nicht auf. Marc-Aurel Deppe verkürzte in der 71. Minute auf 4:3. Mit der letzten Aktion des Spiels konnte dann Schaper den verdienten Ausgleich erzielen.

 

Schwere als erwartet tat sich der MSF Tornado Kierspe am Sonntag beim MSC Kobra Malchin. Am Ende freuten sich die Sauerländer zwar über einen 5:3-Erfolg. Trotzdem standen sich die Tornados oft genug selbst im Wege. „Wenn man seine Chancen besser nutzt, dann ist so ein Spiel nach zwei Vierteln entschieden und man kann ganz locker aufspielen. Das haben wir aber nicht gemacht. So mussten wir bis zum Schluss auf 100 Prozent geben“, so Sportleiter Oliver Sinn nach der Partie. Auf Seiten des MSC Kobra Malchin herrschte nach dem Schlusspfiff trotz der Niederlage Zufriedenheit. „Bei herrlichem Sonnenschein sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, denn wir befinden uns in der Findungsphase. Im zwei Wochen haben wir das Pokal-Rückspiel und da werden wir alle Kräfte bündeln, um Taifun Mörsch etwas zu ärgern“, so Vorstandsvorsitzender Thomas Weggen. Die Tore für Malchin erzielten Robin Wenzlaff (2) und Robert Wenzlaff. Für Kierspe trafen Louis Heller (3), Kevin Friedrich und Marcel Heller.

Der Süden dominiert den Norden

 

Klare Siege gab es am Samstag bei den Zweitrundenhinspielen im ADAC Motoball-Pokal. Dabei gewannen die drei Südligisten ihre Partien deutlich gegen die Gegner aus der Nordliga. Dabei fielen in jedem Spiel 27 Tore.

 

Die erwartet klare Sache gab es am Samstagnachmittag im Erwin-Schöffel-Stadion. Mit 27:0 fegte der MSC Taifun Mörsch den MSC Kobra Malchin aus dem Stadion. Schon nach 20 Minuten stand es 7:0 für die Gastgeber durch die Treffer von Manuel Fitterer (3), Patrick Palach (2) und Marcel Batrenik. Auch im zweiten Abschnitt ging das muntere Toreschießen weiter. Palach (2), Fitterer und Lucca Fuchs erhöhten auf 11:0. Weitere acht Tore fielen nach der Halbzeit. Palach (3), Fuchs (3), Fitterer und Robin Faisz schraubten das Ergebnis auf 19:0 hoch. Für den 27:0-Endstand in einer fairen Partie sorgen dann im vierten Viertel Fitterer (3), Fuchs (3) und Faisz (2). Gäste-Trainer Robert Wenzlaff meinte nach dem Spiel: „Das es für uns heute nichts zu holen war, wussten wir von Anfang an. Wir sind hier mit nur vier Feldspielern angereist. Das war deutlich zu merken. Trotzdem freuen wir uns auf das Rückspiel am 21. April. Denn eine so erfolgreiche Mannschaft wie Mörsch hatten wir noch nicht zu Gast in der Waldarena.“

 

Auch in Kuppenheim sahen die rund 200 Zuschauer 27 Tore. Dabei setzte sich der MSC Puma Kuppenheim mit 24:3 gegen den 1. MBC 70/90 Halle durch. Nach 20 Minuten war die Partie entschieden. Die Hausherren führten duch Tore von Jannis Schmitt (4), Christian Orsag (2), Benjamn Walz (2) und Dominik Mückenhausen mit 9:0. Der Torreigen setzte sich im zweiten Abschnitt weiter fort. Walz (3), Jannis Schmitt (3), Orsag und Mückenhausen erhöten auf 17:0. Marc Wochatz sorgte dann kurz vor der Halbzeitpause mit dem 17:1 für ein Lebenszeichen der Gäste. Nach der Halbzeit kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel. Marc Wochatz verkürzte mit zwei Toren auf 17:3. Danach nahm der Puma wieder Fahrt auf. Mückenhausen erhöhte mit einem Doppelschlag auf 19:3. Im letzten Viertel machten dann Jannis Schmitt (2) und Walz (3) alles klar zum 24:3-Endstand.

 

Wieder 27 Tore sahen die Fans in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher am Samstagabend. Die Hausherren gewannen dabei klar mit 22:5 gegen den MSC Pattensen. Bei den Gästen war das Fehlen von Tobias Hahnenberg deutlich zu spüren. Nach dem ersten Viertel stand es 5:2 für den MSC Ubstadt-Weiher. Kevin Fröhlich brachte die Hausherren schnell in Führung. Diese wurde noch von Yannik Schaper ausgeglichen. Danach erhöhten Ring und Fröhlich (2) auf 4:1. Schaper verkürzte noch einmal für Pattensen, ehe Kevin Gerber das 5:2 markieren konnte. Vor der Halbzeit erhöhte der MSC Ubstadt-Weiher das Tempo. Ring (4) und Geber (2) erhöhten auf 11:2. Ab dem dritten Viertel gaben die Spargelstädter dem Nachwuchs vermehrt eine Chance. Trotzdem blieb der Südligst vor den 200 Zuschauern die spielbestimmende Mannschaft. Gerber (3), Rico Gleie (3) und Dominik Hassis erhöhten auf 18:2. Ohne Fröhlich und Gerber ging es für den MSC Ubstadt-Weiher ins letzte Viertel. Zwei Mal traf Schaper noch für Pattensen. Auch Tobias Schulz war für die Gäste im vierten Abschnitt erfolgreich. Daniel Erbes und Böser (3) sorgten für den 22:5-Endstand.

Jarmen ärgert Pattensen

 

Nach der klaren 1:12-Hinspielniederlage war ein Weiterkommen für den MSC Jarmen im ADAC Motoball-Pokal so gut wie aussichtlos. Trotzdem warf die Mannschaft im Rückspiel gegen den großen Favoriten aus Pattensen noch einmal alles in die Waagschale und erkämpfte sich vor den rund 300 Zuschauern einen verdienten 5:4-Sieg. Das erste Viertel bliebt torlos. Im zweiten Abschnitt brachte Robert Vaegler mit zwei Toren bei einem Gegentreffer von Tobias Hahnenberg die Hausherren mit 2:1 in Führung. Im dritten Viertel wurde es nach Angaben von Jarmens Sportleiter Roland Kick etwas ruppiger. Vor allem die Gäste legten eine härtere Gangart ein. Jarmen blieb nach dem dritten Viertel mit 4:3 in Führung. Die Tore für die Heimmannschaft erzielten Daniel Ehlert und Max Tews. Für die Gäste aus Niedersachsen waren Florian Bühre und Hahnenberg erfolgreich. Im letzten Abschnitt markierte Tews zunächst das 5:3. Tobias Hahnenberg konnte aber noch das 5:4 für den MSC Pattensen erzielen, der in der nächsten Runde auf den MSC Ubstadt-Weiher trifft.

Überraschungen und Favoritensiege

 

Der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Philippsburg zogen am Samstag erwartungsgemäß in die zweite Runde des ADAC Motoball-Pokals ein. Für eine Überraschung sorgte der 1. MBC 70/90 Halle, der sich klar gegen den MSF Tornado Kierspe im KO-Spiel durchsetzte. Der MSC Taifun Mörsch zog nach dem Hinspielsieg gegen den 1. MSC Seelze in die nächste Runde ein. Das Rückspiel konnte aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes nicht ausgetragen werden und so einigen sich die Vereine darauf, dass nur das Hinspiel zählte.

 

Jan Zoll schoß am Samstagnachmittag den MSC Philippsburg ganz allein in die zweite Pokalrunde. Beim 9:2-Erfolg beim MSC Malsch erzielte er alle Treffer der Gäste. Die rund 100 Zuschauer sahen eine kampfbetontes Spiel. Nach dem 11:1 im Hinspiel ging der MSC Philippsburg mit viel Rückenwind in die Partie und führte zur Halbzeit schon mit 6:1. Das Tor für Malsch erzielte Daniel Kranefeld zum zwischenzeitlichen 1:5. Am Ende stand es dann 9:2 für die Gäste. Jonas Knoch konnte noch einmal für die Hausherren treffen. Thorben Fuchs sah in der 65. Minute noch die Rote Karte wegen Beleidigung. „Es gibt noch viel Arbeit für uns“, stellte der Malscher Trainer Andreas Fiebig nach der Partie fest. „Die Abstimmung stimmt noch in keinster Weise. Was aber nach nur einem Testspiel und zwei Pokalspieln nicht verwunderlich ist.“

 

Der 1. MBC 70/90 Halle freute sich am Samstag über die erste kleine Sensation in dieser Saison. Der Außenseiter setzte sich vor heimischen Publikum klar und verdient mit 6:2 gegen den MSF Tornado Kierspe durch. Marc Wochatz brachte die Hausherren nach 13 Minuten in Führung. Diese glich Louis Heller in der 31. Minute aus. Bis zur Halbzeit war es eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ab dem dritten Viertel hatten die Gäste mit Maschinenproblemen zu kämpfen und verloren auch spielerisch den Faden. Halle übernahm das Kommando und ging durch Enrico Wochatz in der 50. Minute erneut in Führung. Heller konnte im Gegenzug zwar noch einmal für die Sauerländer ausgleichen, doch der 1. MBC war nun das spielbestimmende Team. Marc Wochatz erhöhte in der 51. Minute auf 3:2. Benjamin Walther erzielte in der 66. Minute das 4:2 für die Saalestädter. Enrico Wochatz machte dann mit einem Doppelschlag in der 72. und 80. Minute alles klar zum verdienten Erfolg der Hausherren.

Halle setzte sich am Samstagnachmittag überraschend klar gegen Tornado Kierspe durch und steht in Runde 2 des ADAC Motoball-Pokals

Auch der MSC Ubstadt-Weiher steht in der nächsten Runde. Nach dem 8:2-Hinspielerfolg setzten sich die Spargelstädter im Rückspiel gegen den MBV Budel mit 10:6 durch. Dabei taten sich die Hausherren vor den rund 150 Zuschauern schwer. „Budel hat sehr gut gespielt und nie aufgesteckt“, lobte auch Uwe Maurer. Der Sportleiter des MSC Ubstadt-Weiher sah bei seiner Mannschaft noch viel Luft nach oben: „Wir haben viele Sachen ausprobiert und uns manchmal schwer getan.“ Ubstadt-Weiher trat auch ohne die drei Stammspieler Marco Weis, Kevin Fröhlich und Jens Kehrer an. Die Tore für die Gastgeber erzielten Kevin Geber (5), Dennis Ring (3), Lucca Böser und Dominik Hassis. Für Budel war fünf Mal Miel Looijmans erfolgreich.

 

300 Zuschauer sahen ein rasantes Spiel zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem MSC Puma Kuppenheim. Das Hinspiel gewann der deutsche Meister mit 10:6 und musste sich darum noch einmal richtig reinhängen, um die nächste Runde zu erreichen. Michael Jockers nährte die Hoffnungen des Altmeisters auf ein Weiterkommen mit dem 1:0 im zweiten Viertel. Im Anschluss übernahmen aber die Gäste das Kommando und drehten die Partie. Max und Jannis Schmitt brachten die Pumas mit 2:1 in Führung. Benjamin Walz erhöhte im dritten Viertel auf 3:1. Mitc Gennadii konnte im Anschluss für Durmersheim verkürzen. Max Schmitt stellte aber dann den alten Abstand wieder her. Zwar gelang Jonas Burger noch das 3:4, der MSC Puma war am Sonntagnachmittag aber das bessere Team. Max Schmitt sorgte im letzten Viertel für den verdienten 5:3-Endstand.

Mitc Gennadii erzielte seine erstes Tor für den MSC Comet Durmersheim

Tobias Hahnenberg erlegte am Sonntagnachmittag den MSC Jarmen fast im Alleingang. Der neue Spielertrainer des MSC Pattensen erzielten beim 12:1-Hinspielsieg neun Tore. Damit stehen die Niedersachsen so gut wie sicher in der nächsten Pokalrunde. Vor den 260 Zuschauern dominierten die Hausherren gegen die Gäste aus Jarmen, die ohne Andre Ickert antreten mussten. Zwar war das erste Viertel noch ausgeglichen, im restlichen Spielverlauf spielte eigentlich nur noch der MSC Pattensen. Neun Tore steuerte Hahnenberg bei. Yannik Schaper (2) und Jan Bauer erzielten die weiteren Treffer. Für den MSC Jarmen war Robert Vaegler erfolgreich. Das Rückspiel steigt in einer Woche in Jarmen.

 

Nachdem der MSC Kobra Malchin und der MBC Kierspe durch Unbespielbarkeit ihrer Plätze keinen gemeinsamen Termin beziehungsweise Spielort für ihre Pokalspiele finden konnten, baten sie den FA Motoball um eine Entscheidung. Da aus Termingründen keine andere Möglichkeit bestand, eine bessere Lösung zu finden, musste die Paarung per Los entschieden werden.  Der Entscheid wurde am Sonntagabend um 19 Uhr per Skype-Konferenz mit den FA-Mitgliedern Patrick Altmann und Heiner Siebracht sowie den beiden Vorsitzen der Clubs Katrin Grabs (MBC Kierspe) und Thomas Weggen (MSC Kobra Malchin) durchgeführt. Das Los fiel auf den MSC Kobra Malchin, der damit eine Runde weiter ist. „Diese Entscheidung ist mir in meiner bislang 45-jährigen Tätigkeit im Motoball sehr schwer gefallen“, so der FA-Vorsitzende Heiner Siebracht. „Entscheidungen am grünen Tisch sind das Unglücklichste überhaupt. Um dies in Zukunft aus dem Weg zu gehen, muss für den Pokalwettbewerb im kommenden Jahr in Absprache mit den Vereinen eine bessere Lösung gefunden werden. Spielabsagen sollten auf ein Minimum reduziert werden. Lösungen am grünen Tisch sollten umgangen werden. Denn solche ‚Niederlagen’ schädigen nicht nur die betroffenen Vereine, sondern auch den gesamten Motoballsport.“

Tore satt beim Motoball-Start

 

Am Samstagnachmittag wurde mit drei Partien im ADAC Motoball-Pokal die Saison eröffnet. Auf den Plätzen in Mörsch, Philippsburg und Budel fielen insgesamt 34 Tore. Dabei setzten sich die Favoriten schon in den Hinspielen der ersten Runde klar durch. Am Sonntag setzte sich der MSC Puma Kuppenheim nach hartem Kampf gegen den MSC Comet Durmersheim durch.

 

Den Auftakt machten um 15 Uhr der MSC Philippsburg und der MSC Malsch. Dabei sahen die rund 100 Zuschauer in der MSC-Arena eine von Beginn an einseitige Partie. Die Gastgeber hatten Spiel und Gegner sofort in Griff. Jan Zoll brachte Philippsburg nach vier Minuten in Führung. Es dauerte allerdings bis zur 21. Minute ehe die Gastgeber die Überlegenheit in weitere Tore ummünzten. Daniel Kranefeld konnte drei Minuten später für Malsch verkürzen. Nach der Halbzeit nahm der Philippsburger Express aber immer stärker an Fahrt auf. Zoll (41.), Nuri Arslan (44.), Sergej Karst mit einem Hattrick (46., 49., 53.) und Zoll  (58.) brachte die Gastgeber auf 8:1 nach vorne. Damit war die Partie entschieden. Karst (65.) und Arslan (66., 70.) machten dann im letzten Viertel alles klar. Damit hat sich der MSC Philippsburg eine sehr gute Ausgangspostion für das Rückspiel in einer Woche geschaffen.

 

Der MSC Taifun Mörsch gab sich im Duell der Staffelmeister am Samtagnachmittag keine Blöße. Vor den rund 100 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion setzten sich der MSC Taifun Mörsch klar mit 10:2 gegen den 1. MSC Seelze durch. Die Hausherren hatten die Partie von Beginn an im Griff und führten im ersten Viertel durch Tore von Lucca Fuchs (8., 14.), Patrick Palach (10.) und Justin Tichatschek (16.) mit 4:0. Die Gäste aus Niedersachsen versuchten dagegenzuhalten. Dovydas Zilius (26.) verkürzte für Seelze. Allerdings konnte der starke Fuchs im Gegenzug das 5:1 erzielen. Tichatschek erhöhte in der 28. Minute auf 6:1 für den MSC Taifun. Palach markierte in der 30. Minute das 7:1. Damit war die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen. Robin Faisz konnte eine Minute vor der Halbzeit sogar noch das 8:1 erzielen. Dovydas Zilius konnte in der 45. Minute noch einmal für den Nordmeister verkürzen. Allerdings machten Tichatschek (49.) und Palach (69.) am Ende alles klar für die Badener, die mit einem beruhigenden 10:2-Vorsprung ins Rückspiel in einer Woche gehen können.

 

Der MSC Ubstadt-Weiher konnte sich am Samtagnachmittag über einen klaren 8:2-Erfolg beim MBV Budel freuen. Kevin Gerber (3) und Lucca Böser brachten die Gäste zur Halbzeit mit 4:1 in Führung. Die weiteren Torschützen wurden leider nicht übermittelt. Durch den Sieg mit sechs Toren Unterschied kann der MSC Ubstadt-Weiher beruhigt ins Rückspiel in einer Woche gehen.

 

Über 250 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag den ersten Auftritt des russischen Nationalspieler Mits Gennady im Dress des MSC Comet Durmersheim. Der Altmeister war beim MSC Puma Kuppenheim zu Gast und überraschte die Zuschauer mit einem starken Beginn. Mit 2:0 führte der MSC Comet nach 20 Minuten durch Tore von Michael Jockers (4.) und Jonas Burger (20.). Benjamin Walz konnte in der 22. Minute verkürzen, allerdings stellte Burger nur sieben Minuten später den alten Abstand wieder her. Max Schmitt verkürzte in der 30. Minute auf 2:3. Doch Jockers konnte in der 31. Minute sogar das 4:2 für die Gäste erzielen. Nach der Halbzeit kamen die Hausherren besser ins Spiel und drehten die Partie. Walz (46., 50.) glich aus. Max Schmitt (54.) und erneut Walz (59.) brachten die Hausherren erstmals in Führung. Burger konnte in der 59. Minute auf 6:5 verkürzen. Im letzten Viertel machten dann Jannis Schmitt (63.) und Walz mit einem Hattrick (69., 77., 79.) alles klar. Burger sorgte in der Schlussminute für den 10:6-Endstand. Trotz des Sieges wartet auf den deutschen Meister ein schwerer Gang im Rückspiel in einer Woche.