Spielberichte

Der MSC Puma durchbricht die Serie des MSC Ubstadt-Weiher

 

Nichts wurde es mit dem sechsten Meistertitel in Folge für den MSC Ubstadt-Weiher. In einem spannendem und immer fairen Endspiel um die deutsche Motoball-Meisterschaft holte sich der MSC Puma Kuppenheim am Samstagabend den Titel.

 

Der Sieg ging vor den rund 1.600 Zuschauern am Ende in Ordnung. „Es war ein harter Kampf, aber Ende konnten wir verdientermaßen feiern“, freute sich Puma-Sprecherin Annika Sloma nach der Partie. Der MSC Puma übernahm im heimischen Stadion an der Eichetstraße sofort das Kommando. Benjamin Walz brachte Kuppenheim mit zwei Toren in Führung. Ubstadt-Weiher steckte aber nicht auf. Kevin Gerber verkürzte auf 2:1. Allerdings zeichnet sich schnell ab, dass der MSC Puma seine Chance auf den Titel unbedingt nutzen wollte. Jannis Schmitt und Walz (2) brachten ihre Farben auf 5:1 nach vorne – das war die Vorentscheidung, auch wenn der Titelverteidiger noch einmal alles in die Waagschale legte und sich duch Tore von Gerber (2) und Kevin Fröhlich auf 5:4 herankämpfte. Doch die Pumas bissen durch Max Schmitt und Walz noch zwei Mal zu und konnten am Ende jubeln.

 

Während beim Sieger die Freude groß war, überwieg beim MSC Ubstadt-Weiher zunächst die Enttäuschung über den verpassten sechsten Titel in Folge. „Die Niederlage geht in Ordnung“, so Ubstadt-Weihers Sportleiter Uwe Mauer. „Vielleicht waren es ein bis zwei Tore zu viel.  Rückblickend auf das ganze Jahr gesehen, hat sich aber eine eventuelle Finalniederlage abgezeichnet. Es war schwer in diesem Jahr, den Erfolgshunger aufrecht zu erhalten.“ Trotzdem schaut man beim MSC Ubstadt-Weiher nach vorne. „Vielleicht steckt in der Niederlage auch etwas Gutes und der Hunger meiner Jungs ist zurückgekehrt. Wir nehmen die Rolle des Jägers an und ein neues Ziel ist geboren: den Titel nach Ubstadt-Weiher zurückzuholen.“

Budel verteidigt den Titel im B-Pokal

 

Mit einem 5:3-Sieg beim MSC Malsch holte sich der MBV Budel am Samstagnachmittag den Titel im B-Pokal. Damit können sich die Niederländer über eine erfolgreiche Titelverteidigung freuen. Aber auch auf Malscher Seite herrscht trotz der knappen Niederlage Zufriedenheit. „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Jungs und auch die Zuschauer sahen ein gutes Spiel meiner Mannschaft“, so der Malscher Trainer Andreas Fiebig. Die Partie war allerdings zur Halbzeit schon entschieden. Da führte Budel mit 5:1. Das Tor für Malsch erzielte Felix Göder. Thorben Fuchs gelang im dritten und vierten Viertel noch zwei weitere Tore für Malsch. Am Ende ging der Sieg aber verdient an den MBV.

 

Puma steht im Finale gegen den MSC Ubstadt-Weiher

 

Am Samstag sahen die Zuschauer ein spannendes Halbfinalrückspiel in Mörsch mit einem glücklichem Sieger aus Kuppenheim. Am Sonntagnachmittag zog der MSC Ubstadt-Weiher nach.

 

Der MSC Taifun Mörsch hat es nicht geschafft. Der Südmeister gewann zwar sein Rückspiel gegen den MSC Puma Kuppenheim mit 3:2. Am Ende reichte dieses Resultat für die Hausherren nicht, das Hinspiel in Kuppenheim mit 8:6 an den MSC Puma ging. Damit steht Kuppenheim etwas überraschend im Finale um die deutsche Motoball-Meisterschaft 2017. Der MSC Taifun übernahm am frühen Samstagabend sofort das Kommando im heimischen Erwin-Schöffel-Stadion. Patrick Palach erzielte in der 3. und 10. Minute zwei schnelle Tore und es sah alles danach aus, dass die Hausherren die nötigen Tore machen, um ins Finale zu erreichen. Allerdings hielt der MSC Puma dagegen. Dominik Mückenhausen verkürzte in der 16. Minute per Elfmeter. In der 23. Minute erhöhte Manuel Fitterer auf 3:1. Die Mörscher drückten auf die Entscheidung. Allerdings ließ der Rekordmeister zu viele Chancen liegen. Trotz Feldüberlegenheit gelang es dem MSC Taifun nicht, das vierte Tor zu erzielen. Dagegen trafen die Gäste. Jannis Schmitt verkürzte in der 57. Minute auf 3:2. In der Folgezeit verteidigten die Gäste mit großem Mut und Einsatz und wurden am Ende belohnt: Nicht der MSC Taifun Mörsch, sondern der MSC Puma Kuppenheim steht im Finale am 21. Oktober statt. „Zuhause 3:2 gewonnen und doch nicht in das ersehnte Motoball-Finale eingezogen. Ein einziges Tor hat nach Hin- und Rückspiel den Unterschied gemacht. Die Chancen dieses zu erzielen, hatten wir im dritten. Viertel im Überfluss. Es sollte nicht sein“, meinte ein enttäuschter Taifun-Trainer Enrico Tritsch. Ausrichter des Enspiels ist der MSC Comet Durmersheim, das Finale findet aber im Stadion an der Eichetstraße statt. Damit können sich die Pumas auf ein Heimspiel freuen.

 

Der Gegner der Pumas heißt MSC Ubstadt-Weiher. Der Titelverteidiger verlor zwar das Rückspiel beim 1. MSC Seelze mit 3:5. Dank des klaren 10:1 im Hinspiel konnte der Titelverteidiger die Niederlage verschmerzen. Nun kann der MSC Ubstadt-Weiher am 21. Oktober zum sechsten Mal hintereinander deutscher Meister werden. In Seelze gingen die Gäste aus der Südliga nach zehn Minuten durch Kevin Gerber in Führung. Vygandas Zilius glich in der 24. Minute aus. Kevin Fröhlich erzielte nur vier Minuten später das 2:1 für die Spargelstädter. Selze bemühte sich aber weiter und glich in 45. Minute durch Tobias Hahnenberg aus. Die Partie wurde in der Folgezeit hitziger. Jan Berner erzielte in der 56. Minute die Führung für Seelze. Hahnenberg (59.) und Vygandas Zilius (66.) erhöhten auf 5:2 für den 1. MSC. Luca Böser verwandelte in der 70. Minute noch einen Elfmeter für Ubstadt-Weiher. Wegen einer Unsportlichkeit musste Hahnenberg dann noch eine Minute später mit der Roten Karte den Platz verlassen. Am Ende bliebt es vor den 200 Zuschauern beim 5:3. Für Seelze war der Sieg ein versöhnlicher Abschluss, Ubstadt-Weiher freut sich auf das Endspiel in Kuppenheim.

 

 

Malsch spielt gegen Budel im B-Pokal-Finale

 

Der MSC Malsch hat es geschafft. Im Rückspiel gegen den MSC Philippsburg machte die Mannschaft von Trainer Andreas Fiebig den Sack zu und gewann auch in der Höhe verdient mit 7:0. Das Hinspiel hatten die Malscher schon mit 4:3 gewonnen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, freute sich Fiebig nach der Partie am Samstagnachmittag. Malsch ließ den dezimierten Gästen keine Chance. Philippsburg reiste nur mit drei Feldspielern und zwei Torhüter an, so dass der Ersatztorhüter auch als Feldspieler fungierte. Malsch war von Beginn an die bessere Mannschaft und führte durch Tore von Alexander Kleinbichler (2.) und Jonas Knoch (14.) schnell mit 2:0. Die Führung bauten Dennis Armbruster (21.) und Knoch (25.) bis zur Halbzeit auf 4:0 aus. Kleinbichler erhöhte im dritten Abschnitt in der 46. Minute auf 5:0. Damit war die Partie entschieden. „Ich konnte dann einiges ausprobieren und wir haben viel gewechselt“, erzählte Trainer Fiebig. Im letzten Viertel machten Knoch (61.) und Norman König (78.) alles klar.

 

Nun steht das Finale gegen den MBV Budel an. Nach dem Halbfinale gegen Philippsburg wurde der Finalort durch Südleiter Patrick Altmann ausgelost. Das Endspiel findet am kommenden Samstag, 14. Oktober, um 15 Uhr auf der Platzanlage des MSC Malsch an der Kärntnerstraße statt. „Das freut mich, dass wir nun auch noch das Finale auf dem eigenen Platz haben“, so Andreas Fiebig. „Das werden die Karten neu gemischt. Meine Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und eine super B-Pokal-Runde gespielt. Ich sehe die Chancen bei 50:50 gegen den Titelverteidiger.“

Ubstadt-Weiher macht großen Schritt – Spannung bei Puma gegen Taifun

 

Mit einem klaren Sieg am Samstagabend machte der MSC Ubstadt-Weiher gegen den 1. MSC Seelze einen großen Schritt in Richtung Finale. Am Sonntag lieferten sich der MSC Puma Kuppenheim und der MSC Taifun Mörsch einen harten Kampf.

 

Bei strömenden Regen fanden sich am Samstagabend trotzdem 400 Zuschauer in der Motoball-Arena ein und sahen einen klaren 10:1-Erfolg des MSC Ubstadt-Weihers gegen den 1. MSC Seelze. Das erste Viertel war noch ausgeglichen. Nach 20 Minuten stand es 2:1 für die Hausherren. Marco Weis (7.) und Luca Böser (20.) erzielten die Tore für den Titelverteidiger. Dovydas Zilius konnte zwischenzeitlich in der 15. Minute ausgleichen. Bis zur Halbzeit  bauten Böser (30.) und Kevin Gerber (40.) die Führung auf 4:1 aus. Im dritten Abschnitt machten die Gastgeber dann alles klar. Zunächst verschoss Ubstadt-Weiher noch einen Elfmeter, dann waren Böser (49.), Gerber (54., 57.) und Weis (60.) zielsicherer. Im letzten Abschnitt erhöhten dann noch Kevin Fröhlich (67.) und Gerber (73.) zum verdienten 10:1-Endstand. Damit hat sich der Südligist ein gutes Polster für das Rückspiel in einer Woche geschaffen.

 

Über 600 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag ein spannendes Spiel zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSC Taifun Mörsch. Die Gäste gingen sehr selbstbewusst in die Partie und wollten mit einem Sieg beim alten Rivalen schon im Hinspiel die Weichen auf Finale stellen. Nach den ersten 80 Minuten bleibt es aber spannend. Der MSC Puma Kuppenheim hat mit dem 8:6-Sieg gezeigt, dass man sich nicht so einfach geschlagen geben wird. Der MSC Puma erwischte den besseren Start und führten nach 20 Minuten durch Tore von Max Schmitt (5.) und Jannis Schmitt (13.) mit 2:0. Im zweiten Viertel kam der Südmeister besser ins Spiel und glich durch Manuel Fitterer (25.) und Patrick Palach (39.) zum 2:2 aus. Einen offenen Schlagabtausch erlebten die Zuschauer im dritten Viertel zunächst führten die Gastgeber durch Jannis Schmitt (42.) und Benjamin Walz (45.) schnell mit 4:2. Der MSC Taifun schlug aber zurück. Fitterer glich mit einem Doppelschlag in der 46. und 58. Minute zum 4:4 aus. Die Entscheidung musste im letzten Viertel fallen. Walz brachte den MSC Puma in der 62. Minute in Führung. Diese glich Fitterer im direkten Gegenzug aus. Doch Walz und sein Mitspieler zeigten zum Ende hin, den höheren Willen. Der Puma-Akteur brachte mit einem Doppelschlag in der 63. und 72. Minute die Hausherren mit 7:5 nach vorne. Palach verkürzte in der 76. Minute noch einmal. Doch Max Schmitt konnte in der letzten Spielminute den 8:6-Endstand herstellen. Damit bleibt es für das Rückspiel in einer Woche spannend. Die Fans können sich dann im Erwin-Schöffel-Stadion auf ein spannendes Rückspiel freuen.

 

 

 

Wird Malsch Budels Finalgegner?

 

Der MBV Budel machte am Samstag gegen Pattensen den Sack zu und steht im Finale um den B-Pokal. Malsch konnte sein Hinspiel überraschenderweise in Philippsburg gewinnen und hat gute Chancen den Niederländern zu folgen.

 

Nach dem 7:4-Hinspielerfolg in Pattensen spielte der MBV Budel am Samstagnachmittag befreit auf und gewann auch das Rückspiel vor den eigenen Fans klar mit 13:0. Damit stehen die Niederländer im Finale und peilen die Titelverteidigung an. Pattensen hatte in Budel nicht den Hauch einer Chance. Die Tore für die klar besseren Hausherren erzielten Carlo van Geltrop (3), Stan Looijmans (3), Paul Teven und der starke Miel Looijmans (6).

 

Im Halbfinalhinspiel in Philippsburg setzte sich die Siegesserie des MSC Malsch im B-Pokal fort. Vor den rund 80 Zuschauern gewannen die Gäste verdient mit 4:3. Dabei gelang Jonas Knoch in der letzten Spielminute der vielumjubelte Siegtreffer für Malsch. In den 80 Minuten sahen die Zuschauer ein abwechslungsreiches und kampfbetontes Motoballspiel. Philippsburg ging durch Max Busse nach fünf Minuten in Führung. Knoch (16.) glich aus und Sergej Karst konnte in der 24. Minute Philippsburg erneut in Führung bringen. Felix Göder gelang allerdings im Gegenzug der Ausgleich für Malsch. Dann gingen die Gäste durch Thorben Fuchs in der 66. Minute erstmals in Führung. Zwar konnte Marcel Kolewe in der 71. Minute den 3:3-Ausgleich markieren, Knoch gelang in der 80. Minute der 4:3-Siegtreffer für Malsch.

Ubstadt-Weiher und Kuppenheim auch auwärts erfolgreich - Taifun und Seelze ziehen nach

 

In den Viertelfinalrückspielen am Samstag setzten sich die Favoriten durch. Der MSC Ubstadt-Weiher setzte sich in Jarmen durch und der MSC Puma Kuppenheim gewann sein Spiel beim MSF Tornado Kierspe. Somit stehten beide Südligisten im Play-Off-Halbfinale. Die Gegner sind der MSC Taifun Mörsch und der 1. MSC Seelze. Beide Teams kamen am Sonntag souverän weiter.

 

Vor den 200 Zuschauern verabschiedete sich der MSF Tornado Kierspe mit einer 1:5-Niederlage von seinen Zuschauern. Trotzdem war Trainer Christan Beer zufrieden mit dem letzten Saisonauftritt seiner Mannschaft: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Das war ein toller Saisonabschluss.“ Die Gäste aus der Südliga waren nach dem klaren 16:0-Hinspielerfolg schon für das Halbfinale qualifiziert. Trotzdem ließ Kuppenheim nicht locker und führte nach 20 Minute durch Tore von Benjamin Walz (6.) und Dominik Mückenhausen (10.) mit 2:0. Auch im zweiten Viertel hielt der MSF Tornado gut mir. Jannis Schmitt konnte in der 39. Minute auf 3:0 erhöhen. Mehr Tore fielen bis zur Halbzeit nicht. Im dritten Viertel machten dann Walz (45.) und Mückenhausen (48.) alles klar. Louis Heller gelang in der letzten Spielminute noch der verdiente Ehrentreffer zum 1:5-Endstand.

 

Auch der MSC Jarmen verabschiedete sich mit einer starken Leistung aus den Play-Offs. Im Heimspiel gegen den amtierenden deutschen Meister MSC Ubstadt-Weiher unterlag Jarmen nur knapp mit 3:5. Vor den 450 Zuschauern gingen die Gäste im ersten Viertel durch Kevin Gerber mit 1:0 in Führung. Daniel Ehlert glich aus, ehe Dominik Hassis kurz vor Viertelende die erneute Führung für die Spargelstädter erzielen konnte. Im zweiten Viertel blieb es weiter spannend. André Ickert glich zunächst für Jarmen aus. Hassis konnte dann allerdings mit einem Doppelschlag die 4:2-Halbzeitführung für den Südligist erzielen. Im dritten Viertel sorgte dann Daniel Heneka für die Vorentscheidung. Ickert konnte im letzten Abschnitt nur noch den 3:5-Endstand markieren. Nach dem 14:1-Hinspielerfolg und dem 5:3 in Jarmen zog der MSC Ubstadt-Weiher souverän ins Play-Off-Halbfinale ein.

 

Nach dem 6:3-Sieg in Halle machte der MSC Taifun Mörsch am Sonntagnachmittag den Sack gegen den 1. MBC 70/90 Halle zu. Mit 18:2 schickte der Meisterschaftsfavorit die Gäste aus Nordliga zurück an die Saale. Vor den rund 200 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion feierte der Rekordmeister ein Schützenfest. Schon nach 20 Minuten stand es 7:1 für den Südmeister. Manuel Fitterer (4., 10., 13., 15.) und Patrick Palach (6., 8., 17.) erlegten Halle im ersten Viertel im Alleingang. Das Tor für Gäste markierte Enrico Wochatz in der 10. Minute zum zwischenzeitlichen 3:1. Im zweiten Viertel fielen weitere Treffer für Mörsch. Lucca Fuchs (18.), Palach (21., 31.) und Robin Faisz (40.) erhöhten bei einem Treffer von Marc Wochatz (31.) auf 11:2. Im dritten Viertel ging das muntere Toreschießen weiter. Fuchs erhöhte mit einem Doppelschlag (41., 46.) auf 13:2. Die letzten fünf Tore der Partie fielen im letzten Viertel Fitterer (62., 76.), Ali Topkaya (63., 66.) und Palach (79.) machten alles klar zum verdienten 18:2-Erfolg für den MSC Taifun Mörsch.

 

Der 1. MSC Seelze steht erstmals im Play-Off-Halbfinale. Nach dem Unentschieden im Hinspiel gewann der Nordmeister klar mit 9:3 gegen den MSC Comet Durmersheim. Die Hausherren spielten von Beginn an konzentriert und wollten ihre Chance auf das Halbfinale nutzen. Nach 20 Minuten führten die Hausherren durch Tore von Vygandas Zilius (3.) und Tobias Hahnenberg (4., 12.) mit 3:0. Auch im zweiten Viertel war der Nordmeister das bessere und zielstrebendere Team. Hahnenberg (37.) und Dovydas Zilius (40.) erhöhten auf 5:0. In der 44. Minute konnte der MSC Comet durch Jonas Burger auf 5:1 verkürzen. Jan Berner stellte den alten Abstand sieben Minuten später wieder. Trotzdem wachte der Südligst auf. Burger (52.) und Daniel Kranefeld (61.) brachten den Altmeister heran. Allerdings ließ der 1. MSC Seelze heute nichts mehr anbrennen. Berner (67.), Dovydas Zilius (73.) und Hahnenberg (76.) machten alles klar.

 

 

Der Süden mit einem Lucky Looser aus dem Norden unter sich

 

Klare Siege gab es in den drei Viertelfinalrückspielen im B-Pokal. Der MSC Malsch, der MBV Budel und der MSC Philippsburg setzten sich klar durch. Die wenigsten Gegentore in den beiden Spielen hat der MSC Pattensen kassiert und profitiert von der Lucky Looser-Regelung.

 

Schon im Hinspiel feierte der MBV Budel einen klaren 12:1-Erfolg in Kierspe und auch im Rückspiel feierten die Niederländer gegen die Gäste aus der Nordliga ein Schützenfest. Mit 18:4 schickten Miel Looijmans und Co. die Sauerländer nach Hause und stehen souverän im Halbfinale des B-Pokals. Schon nach 20 Minuten führte der MBV durch Tore von Carlo van Geltrop (2.), Miel Looijmans (4., 17.), Stan Looijmans (7.) und Stan Gielen (9.) mit 5:0. Das muntere Toreschießen ging auch im zweiten Viertel weiter. Stan Looijmans erhöhte in der 24. Minute auf 6:0. Steven Blank konnte im Gegenzug für den MBC verkürzen. Van Geltrop (25., 37.) und Gielen (32.) erhöhten bei einem Kiersper Gegentor auf 9:2 zur Halbzeit. Auch das dritte Viertel gehörte allein dem MBV. Miel Looijmans (41., 56.) und sein Bruder Stan (54., 57.) erhöhten auf 13:3. Kierspe war zwischenzeitlich zum dritten Mal erfolgreich. Im letzten Viertel ging das Schützenfest weiter. Miel Looijmans (65.), Stan Looijmans (68.), Carlo van Geltrop (70., 73.) und Kenny Houben (78.) erhöhten auf 18 :3 für Budel. In der Nachspielzeit konnte Kiespe noch das 18:4 erzielen.

 

Der MSC Philippsburg steht nach dem 10:1-Sieg im Rückspiel im Halbfinale. Auch das Hinspiel hatte der Südligist mit 9:0 gegen den MSC Kobra Malchin gewonnen. Die Tore in Malchin erzielten für den MSC Philippsburg Max Busse (3), Sergej Karst (3), Nuri Arslan (2) und Marcel Kolewe (2). Robin Wenzlaff brachte die Hausherren mit 1:0 in Fürhung. Am Ende ging der klare Sieg der Gäste in Ordnung.

 

Der MSC Malsch feierte pünktlich zum 70-jährigen Jubiläum im Rückspiel gegen Pattensen ein 9:0-Schützenfest. Nach dem 7:4-Auwärtssieg in Pattensen zog der Südligist souverän ins Halbfinale ein. „Das war eine tolle Leistung meiner Jungs. Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Malschs Trainer Andreas Fiebig nach der Partie. Nach 20 Minuten führte Malsch durch Tore von Jonas Knoch (2) und Alexander Kleinbichler mit 3:0. Vor der Halbzeit bauten die starken Hausherren die Führung vor den rund 200 Zuschauern auf 6:0 aus. Felix Göder und Thorben Fuchs (2) erzielen die Tore. Pattensen war nur mit vier Feldspielern angereist und hatte ab dem dritten Viertel Maschinenprobleme und konnte nur noch mit drei Feldspielern auflaufen. Aus Fairnessgründen nahm der MSC Malsch ebenfalls einen Feldspieler vom Platz. Kleinbichler erhöhte im dritten Viertel zunächst auf 7:0. Dennis Armbruster erzielte kurz vor Viertelende das 8:0. Den Schlusspunkt setzte Göder dann im letzten Abschnitt. Der Jubel über den Halbfinaleinzug war nach der Partie auf Malscher Seite groß. Aber auch der MSC Pattensen konnte sich trotz der Pleite im Süden freuen. Als Lucky Looser mit den wenigsten Gegentoren zogen die Niedersachsen ins Semifinale ein.

Comet gegen Seelze bleibt spannend – Ubstadt-Weiher so gut wie durch – Puma souverän

 

Ein Unentschieden sahen die Zuschauer im Spiel Durmersheim gegen Seelze. Am Samstagabend setzte sich Ubstadt-Weiher klar gegen Jarmen durch. Am Sonntag zog der MSC Puma Kuppenheim durch einen klaren Sieg gegen Tornado Kierspe nach.

 

Es war ein bis zum Ende spannendes Spiel zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem 1. MSC Seelze. Am Ende konnte sich die Gäste aus Niedersachsen über das Ergebnis ein wenig mehr freuen als der Altmeister. 5:5-Unentschieden stand es nach 80 Minuten. Dadurch hat sich der Nordmeister für das Rückspiel eine etwas bessere Ausgangsposition geschaffen. Das erste Viertel gehörte klar den Gästen, die durch zwei Tore von Tobias Hahnenberg mit 2:0 in Führung gingen. Der Comet schlug aber mit zwei Toren im zweiten Abschnitt zurück, so dass es zur Halbzeit 2:2 stand. Im dritten Abschnitt übernahm Durmersheim mehr das Kommando und erhöhten nach 60 Minuten auf 5:4. Im letzten Viertel versuchten die Gäste noch einmal alles und wurden mit dem 5:5-Ausgleich belohnt. Die Tore für den MSC Comet erzielten Daniel Kranefeld (3) und Jonas Burger (2).

 

Ein klare Sache wurde das Duell zwischen dem MSC Ubstadt-Weiher und dem MSC Jarmen am Samstagabend. Vor den rund 250 Zuschauern gewannen die Spargelstädter verdient mit 14:1 und machten damit einen großen Schritt in Richtung Halbfinale. Am Anfang brauchte der Titelverteidiger ein wenig, um in Fahr zu kommen. Nach 20 Minuten stand es durch das Tor von Kevin Fröhlich (3.) nur 1:0. Im zweiten Abschnitt erhöhten dann Luca Böser (29., 39.) und Marco Weis (33.) auf 4:0. Fröhlich (43., 50.) baute den Vorsprung dann nach der Halbzeit auf 6:0 aus. Dann schwächte sich der MSC Jarmen selbst. Max Tews sah in der 54. Minute nach einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter die Rote Karte. Damit war die Partie gelaufen. Böser (56.), Weis (59.) und Kevin Gerber (60.) erhöhten auf 9:0. Im letzten Viertel war es zunächst Fröhlich, der in der 63. Minute das 10:0 erzielte. André Ickert gelang in der 66. Minute der Ehrentreffer für Jarmen. Gerber (67., 73., 80.) und Rico Gleie (78.) machten dann alles klar zum 14:1-Erfolg für Ubstadt-Weiher.

 

Die rund 300 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag eine sehr einseitige Partie zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSF Tornado Kierspe. Am Ende freute sich der Südligist über ein klares 16:0 gegen den Nordligisten. Schon nach 20 Minuten führten die Hausherren mit 6:0. Benjamin Walz (3., 11.), Jannis Schmitt (4., 15.) und Max Schmitt (6., 16.) erzielten die Tore für die Hausherren. Im zweiten Abschnitt bauten Dominik Mückenhausen (30.), Jannis Schmitt (31.) und Max Schmitt (38.) den Vorsprung auf 9:0 aus. Auch im dritten Abschnitt hatten die Gäste aus dem Sauerland den Pumas nichts entgegenzusetzen. Walz (42., 53.), Max Schmitt (48.) und Jannis Schmitt (54.) waren erfolgreich zum zwischenzeitlichen 14:0. Max Schmitt (63.) und Sven schmidt (76.) machten dann alles klar zum verdienten 16:0-Erfolg.

 

Ein spannendes Spiel sahen die Zuschauer in Halle. Dabei bot der Underdog 1. MBC 70/90 Halle dem großen Favoriten MSC Taifun Mörsch einen harten Kampf bis zum Ende. Nach 80 Minuten stand es 6:3 für die Gäste aus dem Süden. Trotzdem konnten Halles Spieler mit erhobenen Kopf das Feld verlassen. Manuel Fitterer erzielten zunächst drei Tore (18., 20., 29.) für den MSC Taifun. Halle gab sich aber nicht auf und verkürzte in der 30. Minute durch Marc Wochatz. Fitterer stellte in der 57. Minute den alten Abstand wieder her, ehe Wochatz drei Minuten später wieder für Halle treffen konnte. Marcel Batrenik (61.) und Justin Tichatschek (67.) brachten den Südemeister dann endgültig auf die Siegerstraße. Wochatz konnte in der 69. Minute dann noch den 3:6-Endstand erzielen.

 

 

Budel, Philippsburg und Malsch machen großen Schritt

 

Zwei klare Siege fuhren am Samstagnachmittag der MSC Philippsburg und der MBV Budel in den Viertelfinalhinspielen des B-Pokals ein. Auch der MSC Malsch steht mit einem Bein im Halbfinale.

 

Mit 9:0 fertigte der MSC Philippsburg am Samstag den MSC Kobra Malchin vor den rund 70 Zuschauern ab. Ohne den verletzten Jan Zoll waren die Hausherren von Beginn an die bessere Mannschaft und gingen in der 17. Minute durch Sergej Karst mit 1:0 in Führung. Karst war an diesem Nachmittag sowieso in Torlaune und erzielte fünf weitere Treffer (22., 33., 42., 57., 69.). Max Busse (25.) und Nuri Arslan (75., 78.) sorgten für die weiteren Philippsburger Tore. Der MSC kann nun mit einem beruhigenden Vorsprung ins Rückspiel in einer Woche nach Malchin reisen.

 

Überraschend klar mit 12:1 gewann am Samstag der MBV Budel beim MBC Kierspe. Der Titelverteidiger führte schon nach 20 Minuten durch Tore von Miel Looijmans (2.) und Kenny Houben (8., 18.) mit 3:0. Auch im zweiten Abschnitt war Budel das dominierende Team und erhöhte durch Stan Gielen (25.), Stan Looijmans (29.) und Carlo van Geltrop (32.) auf 6:0 zur Halbzeit. In der 42. Minute verkürzte Kierspe. Das tat der Überlegenheit der Gäste aus den Niederlanden aber keinen Abbruch. Miel Looijmans geland ein Viererpack (43., 56., 58., 60.) zum 10:1. Im letzten Viertel machten Paul Teeven (62.) und Miel Looijmans (64.) alles klar zum verdienten MBV-Erfolg.

 

Am Sonntag überraschte dann der MSC Malsch beim 7:4-Sieg in Pattensen. Vor den 150 Zuschauer zeigte der Südligist von Beginn an eine couragierte Leistung und kauft den Hausherren am Ende den Schneid ab. Dabei führte der MSC Pattensen bis 48. Minute noch mit 4:3. Jan Bauer (1.) und Florian Bühre (18.) brachten die Hausherren im ersten Viertel mit 2:0 nach vorne. In der 23. Minute traf Pattensen ins eigene Tor. Norman König konnte in der 36. Minute sogar den Ausgleich erzielen. Von da an ging es hin und her. Zunächst brachte Bühre Pattensen in der 46. Minute mit 3:2 in Führung. Diese glich Jonas Knoch eine Minute später aus, ehe Bühre in der 48. Minute die erneute Führung für den Nordligisten erzielte. In der 49. Minute glich Thorben Fuchs für Malsch aus und in der 60. Minute brachte Stefan Theuermann die Gäste ersmalt in Führung. Diese gab der MSC Malsch nicht mehr aus der Hand. Knoch (65., 78.) machte alles klar zum verdienten Sieg für den Südligisten.

MSC Taifun schießt sich zum Pokalsieg

 

Der MSC Taifun Mörsch ist derzeit wohl das stärkste Team im deutschen Motoball. Eindrucksvoller als beim 14:4-Sieg im Finale des ADAC Motoball-Pokals konnte es der Rekrodmeister kaum demonstrieren. „Heute hat einfach alles gepasst“, so Taifun-Trainer Enrioc Tritsch, der sich an ein legendäres Fußballweltmeisterschaftsspiel erinnert fühlte: „Das Pokalendspiel erinnert mich an das Fußballspiel der WM 2014, als Deutschland gegen Brasilien 7:1 gewann. Um Ubstadt-Weiher in der gestrigen Höhe zu schlagen muss alles zusammen laufen. Wir hatten so einen Tag erwischt. Ein dickes Lob an meine Startformation, gerade im ersten Viertel haben sie die Taktikvorgaben exzellent umgesetzt und einen unglaublichen 5:0-Vorsprung herausgespielt.“

 

Der MSC Taifun Mörsch war vor den rund 900 Zuschauern im heimischen Erwin-Schöffel-Stadion nie vom MSC Ubstadt-Weiher zu stoppen. Schon nach 20 Minuten stand es durch Tore von Ali Topkaya, Manuel Fitterer (2) und Patrick Pallach (2) 5:0 für die Hausherren. Der MSC Ubstadt-Weiher fand kein Mittel. Auch im zweiten Viertel hatten die Gäste klar das Nachsehen, obwohl Marco Weis zwei Treffer für den letztjährigen Pokalsieger gelang. Palach, Fitterer (2) und Robin Faisz erhöhten zur Halbzeit auf 9:2. Im dritten Viertel machten Fitterer und Palach (2) unter dem lauten Jubel der begeisterten Taifun-Fans endgültig alles klar. Weis konnte noch den dritten Treffer für die Gäste erzielen. Im letzten Abschnitt waren dann noch einmal Topkaya und Palach für den MSC Taifun Mörsch erfolgreich. Den letzten Treffer des denkwürdigen Endspiels erzielte Rico Gleie für den MSC Ubstadt-Weiher.

 

Nach Schlusspfiff war der Jubel groß. Der MSC Taifun Mörsch feierte den ersten Titel nach zehn Jahren und geht nun als Topfavorit in die anstehenden Play-Off-Spiele. Diese Aufgabe gehen Enrico Tritsch und seine Spieler selbstbewusst an: „Wir bleiben hungrig, den nun bevorstehenden Play-Off-Spielen gilt unsere volle Konzentration. Der Rückenwind des Pokalsiegs wird uns dabei sicherlich weiter pushen.“

Malsch mit erstem Sieg – Ubstadt-Weiher souverän  Torfestival in Kuppenheim

 

Der MSC Malsch konnte sich am Samstag über die ersten drei Punkte am letzten Spieltag freuen. Am Samstagabend gewann der MSC Ubstadt-Weiher locker gegen den MBV Budel. Am Sonntag sahen die Zuschauer dann 24 Tore beim Sieg des MSC Puma Kuppenheim gegen Philippsburg.

 

Der MSC Comet Durmersheim profitierte am vorletzten Spieltag von den vielen Hinausstellungen des MSC Ubstadt-Weiher und gewann nach Spielabbruch mit 5:0. Nun passierte es dem Altmeister bei seinem Auswärtsspiel in Malsch selbst. Bei einer 7:3-Führung dezimierte sich der MSC Comet selbst und konnte nicht mehr auflaufen. Darum brachen die Schiedsrichter auch diese Partie in der 58. Minute regelkonform ab und werteten sie mit 5:0-Toren und drei Punkten für den MSC Malsch. Damit kann sich das Tabellenschlusslicht über die ersten Punkte am letzten Spieltag freuen. Die drei Tore für Malsch erzielten übrigens Norman König (2) und Jonas Knoch.

 

Am Samstagabend empfing der MSC Ubstadt-Weiher den MBV Budel in der heimischen Motoball-Arena. Die rund 300 Zuschauer sahen eine einseitige Partie und einem am Ende klaren 10:0-Sieg der Gastgeber. Nach 20 Minuten führten die Spargelstädter durch Tore von Kevin Gerber (4.) und Marco Weis (15.) mit 2:0. Die Führung bauten Gerber (29.), Dominik Hassis (30.) und Weis (34., 35.) auf 6:0 zur Halbzeit aus. Ab dem dritten Abschnitt ließen es die Gastgeber ruhiger angehen und wechselten oft durch. Darum viel nur ein Tor. Kevin Fröhlich erhöhte auf 7:0 in der 60. Minute. Gerber (62.) und Weis (70., 72.) machten dann im letzten Viertel alles klar zum 10:0.

 

24 Tore gab es für die Zuschauer im Sonntagsspiel zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSC Philippsburg zu sehen. Am Ende setzte sich der Gastgeber verdient mit 16:8 durch, wobei Philippsburg nie aufsteckte. Die Tore für die Hausherren erzielten Dominik Mückenhausen (4), Jannis Schmitt (3), Max Schmitt (4), Sven Schmidt (2), Robin Benz (2) und Stefan Rauch. Für den MSC Philippsburg waren Nuri Arslan (3) und Jan Zoll (5) erfolgreich.

 

 

 

Tornado schießt sich warm – Halle mit Herzschlagsieg – Seelze unterliegt

 

Der MSF Tornado Kierspe setzte sich am Samstag erwartungsgemäß klar gegen Konbar Malchin durch. Am Sonntag setzte sich überraschend Jarmen gegen Seelze durch. Spannung bis zum Schluss erlebten die Zuschauer beim knappen Sieg von Halle gegen Kierspe.

 

Am Ende stand es 14:0 für den MSF Tornado Kierspe gegen den MSC Kobra Malchin. Die rund 140 Zuschauer sahen eine unterhaltsame Partie und einen überragenden Kevin Friedrich. Acht Tore (3., 11., 17., 21., 34., 38., 46., 61.) erzielte er und zeigte sich in starker Verfassung. Sein Bruder Tom traf ebenfalls in der 53. Minute und machte die Friedrich-Festspiele gegen die klar unterlegenen Malchiner perfekt. Die weiteren Tore für den Nordzweiten erzielten Marcel Meier (8.), Kai Schäfer (7., 26.) und Louis Heller (48., 62.). Trainer Christian Beer war nach der Partie zufrieden: „Wir habe eine gute Leistung gezeigt. Darauf wollen wir in den Play-Offs aufbauen.“ Dort wartet allerdings gegen den MSC Puma Kuppenheim ein schwerer Gang im Viertelfinale.

 

Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich Spannungszuschlag von den Zuschauern verlangt“, scherzte Torsten Wochatz nach dem Schlusspfiff in Halle. Vor den 200 Zuschauern gewann der heimische 1. MBC 70/90 Halle in der Schlussminute mit 9:8 gegen den MBC Kierspe. Lange ging es zwischen den beiden Teams hin und her. Während Halle in den ersten beiden Viertel immer hauchdünn die Nase vorne hatte, führten die starken Gäste aus dem Sauerland zu Beginn des letzten Abschnitts mit zwei Toren. Trotzdem steckte die Gastgeber nicht auf und kamen in der 79. Minute zum nicht unverdientem Siegestreffer. Für Halle waren sechs Mal Marc Wochatz und drei Mal Enrico Wochatz erfolgreich.

 

Ohne die Leistungsträger Jan Berner sowie Tobias und Kevin Hahnenberg kam der 1. MSC Seelze am Sonntagnachmittag beim MSC Jarmen unter die Räder. Der Nordmeister unterlag überraschend deutlich mit 0:6. Robert Vaegler, Max Tews und Andre Ickert brachten die Hausherren im ersten Viertel schon mit 3:0 nach vorne. Tews und Vaegler erhöhten vor der Halbzeit auf 5:0 für die Hausherren. Den Schlusspunkt vor den 500 Zuschauern setzte Ickert im Schlussviertel mit dem verdienten 6:0-Endstand.

Budel mit klarem Sieg – Comet in den Play-Offs – Taifun Südmeister

 

Am späten Samstagnachmittag setzte sich der MBV Budel klar gegen den MSC Malsch durch. Am Sonntag musste die Partie zwischen Durmersheim und Ubstadt-Weiher abgebrochen werden. Der MSC Taifun setzte sich am Sonntagabend beim MSC Puma durch und ist damit Südmeister.

 

Mit 12:3 siegte der MBV Budel am Samstag gegen den MSC Malsch und schoß sich damit für den B-Pokal warm. Die Tore für die Niederländer erzielten Carlo van Geltrop (2), Nick Evers (2), Stan Looijmans (4), Miel Looijmans (3) und Loek Looijmans. Für Malsch waren Stefan Theuermann (2) und Felix Göder erfolgreich.

 

Der MSC Comet Durmersheim und der MSC Ubstadt-Weiher konnte ihre Partie am Sonntagnachmittag vor den rund 180 Zuschauern im Oberwald-Stadion nicht mehr zu Ende spielen. Beim Stande von 3:4 für die Gäste wurde die Begegnung abgebrochen. Die Gäste aus der Spargelstadt konnten aufgrund zu viele Hinausstellungen durch Karten nicht mehr auflaufen. Daraufhin mussten die Schiedsrichter das Spiel abpfeifen. Bis dahin war die Partie hart umkämpft. Rico Gleie brachte die Gäste in der 36. Minute in Fürhung. Diese baute Marco Weiß im dritten Viertel auf 2:0 aus. Danach kämpften sich die Hausherren heran. Kevin Tritsch brachte den Comet heran, ehe Weiß auf 3:1 für Ubstadt-Weiher erhöhte. Daniel Kranefeld und Jonas Burger glichen dann für den MSC Comet aus. Allerdings konnte Weiß erneut die Führung für die Gäste erzielen. Dann wurde die Partie immer härter geführt und der MSC Ubstadt-Weiher dezimierte sich aufgrund der Hinausstellung selbst. Es standen nur noch ein Feldspieler und ein Torhüter auf dem Feld. Die Partie wurde von den Schiedsrichtern in der 70. Minute abgebrochen und nach Rücksprache mit dem FA Motoball mit 5:0-Toren und drei Punkten für den MSC Comet Durmersheim gewertet.

 

Neuer Staffelsieger der Südliga ist der MSC Taifun Mörsch. Der Rekordmeister profitierte schon vor Anpfiff vom Spielabruch in Durmersheim und der daraus resultierenden Niederlage des MSC Ubstadt-Weiher. Im Spiel beim MSC Puma setzten sich die Gäste endgültig die Meisterkrone auf. Mit 4:2 setzte sich der Taifun verdient im Stadion an der Eichetstraße durch. Manuel Fitterer brachte die Gäste in der 8. Minute in Führung. Im ersten Viertel dominierten die Mörscher die Partie und hätten schon höher führen können. Im zweiten Viertel kamen die Hausherren dann besser ins Spiel. Benjamin Walz konnte in der 21. Minute einen Konter zum Ausgleich nutzen. Der MSC Taifun ließ sich aber nicht beirren und schlug zurück. Ali Topkaya (31.) und Patrick Palach (39.) brachten die Gäste auf die Siegerstraße. Das dritte Viertel blieb torlos. Im letzten Abschnitt versuchte der MSC Puma noch einmal zurückzukommen. Dominik Mückenhausen verkürzte in der 65. Minute auf 2:3. Palach sorgte aber fünf Minuten später für die endgültige Entscheidung mit seinem zweiten Treffer zum 4:2-Endstand aus Sicht des neuen Südmeisters MSC Taifun Mörsch.

 

 

Jarmen in den Play-Offs – Seelze holt sich den Nordmeistertitel

 

Schon am Samstagnachmittag machte der MSC Jarmen mit einem Sieg in Kierspe endgültig alles klar für die Play-Offs. Alter und neuer Staffelmeister der Nordliga ist der 1. MSC Seelze nach dem klaren 10:1 gegen Tornado Kierspe. Halle verlor am Sonntag in Pattensen.

 

Am Ende stand es verdientermaßen 6:2 für die Gäste aus Jarmen. Nach der guten Leistung im Derby gegen den MSF Tornado Kierspe hatte der MBC in seinem Heimspiel am Samstagnachmittag wenig Chancen gegen den Tabellendritten. Torschützen wurden leider nicht übermittelt.

 

Ein Schützenfest zum Nordmeistertitel feierte der 1. MSC Seelze am Sonntagnachmittag. Mit 10:1 fegte der alte und neue Staffelsieger den MSF Tornado Kierspe vom Platz und ließ anschließend die Sektkorken knallen. Im ersten Viertel ließen es die Hausherren noch ruhig angehen. Tobias Hahnenberg brachte Seelze nach sechs Minuten in Führung. Das 2:0 fiel erst in der 23. Minute. Erneut war Hahnenberg der Torschütze. Dieser erhöhte zehn Minuten später auch auf 3:0 ehe Kevin Friedrich in der 40. Minute für die Gäste aus dem Sauerland verkürzen konnte. Danach spielte dann aber nur noch der 1. MSC Seelze. Vygandas Zilius (41., 50.), Dovydas Zilius (43.) und Hahnenberg (55.) erhöhten im dritten Viertel auf 7:1. Hahnenberg (66.) und Vygandas Zilius (73., 77.) machten dann im letzten Abschnitt alles klar zum verdienten 10:1-Erfolg für den Nordmeister.

 

Mit einem verdienten 6:5-Sieg verabschiedete sich der MSC Pattensen am Sonntag von seinen Fans. Gegen Halle zeigten die Niedersachsen eine gute Leistung. Zwar ging der 1. MBC 70/90 durch Marc Wochatz in Fürhung, im Anschluss kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und glichen durch Tobias Schulz aus. Yannik Schaper brachte die Hausherren im zweiten Viertel erstmals in Führung. Dann ging es hin und her. Marc Wochatz glich aus und Florian Bühre brachte Pattensen noch vor der Halbzeit in Führung. Im dritten Viertel erhöhte Schaper auf 4:2 ehe Marc Wochatz für Halle verkürzte. Schaper konnte aber zum Ende des dritten Abschnitts den alten Abstand wieder herstellen. Im letzten Viertel brachte Wochatz die Gäste erneut heran, ehe Schaper alles klar machte. Benjamin Walther sorgte kurz vor Ende für den 6:5-Endstand.

Seelze und Tornado marschieren weiter – Jarmen mit wichtigem Sieg

 

Ein umkämpften Derbysieg feierte der MSF Tornado Kierspe am Samstag gegen den MBC. Am Sonntag gewann der MSC Jarmen gegen den MSC Pattensen und der 1. MSC Seelze setzte sich klar bei Kobra Malchin durch.

 

Es war ein hartes Stück Arbeit für den MSF Tornado Kierspe am späten Samstagnachmittag im Derby gegen den MBC Kierspe. Nach 21 Minuten führten die Gäste überraschend mit 2:1. Doch der MSF Tornado konnte sich bei Kai Schäfer bedanken, der mit seinen drei Toren (24., 41., 58.) die Hausherren auf die Siegerstraße brachte. Marcel Meier brachte den MSF in der 13. Minute in Führung. Dann drehte der MBC durch zwei Tore von Patrick Kietzmann (14., 21.) die Partie. Allerdings schlug der Tornado in Person von Schäfer zurück. Den 5:2-Endstand markierte dann noch Louis Heller in der 70. Minute.

 

Vor den 450 Zuschauer feierte am Sonntagnachmittag der MSC Jarmen einen wichtigen Sieg gegen den MSC Pattensen. Durch das verdiente 6:2 gegen die Niedersachsen festigten die Jarmener den Play-Off-Platz und haben momentan im Rennen um Platz drei ebenfalls die Nase vor dem Verfolger aus Halle. Robert Vaegler und Max Tews brachten die Hausherren zur Halbzeit mit 2:0 in Führung. Im dritten Viertel baute Vaegler die Führung auf 3:0 aus. Jan Bauer konnte zwar für Pattensen verkürzen, doch Vaegler stellte kurze Zeit später den alten Abstand wieder her. Im letzten Abschnitt erhöhte der starke Vaegler auf 5:1. Tews baute die Führung auf 6:1 aus. Tobias Schulz konnte dann noch einmal für die Gäste aus Pattensen verkürzen. Am Ende blieb es beim 6:2-Erfolg des MSC Jarmen.

 

Zu einem standesgemäßen Sieg kam der Tabellenführer 1. MSC Seelze bei Schlusslicht MSC Kobra Malchin. Mit 23:1 gewannen die Niedersachsen gegen die wacker kämpfenden aber chancenlosen Hausherren. Die Tore für die Gäste erzielten Dovydas Zilius (9), Tobias Hahnenberg (8), Vygandas Zilius (4) und Stefan Schwarz (2).

Torfestival bei Nachholspiel zwischen Budel und Comet

 

18 Tore fielen am Samstagabend im Nachholspiel zwischen dem MBV Budel und dem MSC Comet Durmersheim. Am Ende trennten sich die beiden Teams leistungsgerecht mit 9:9-Unentschieden. Die Tore für die Gäste aus Baden erzielten Dennis Ring (3), Jonas Burger (4) und Daniel Kranefeld (2). Die Torschützen des MBV Budel wurden nicht übermittelt.

Taifun und Ubstadt-Weiher stehen im Pokalfinale

 

Der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher stehen im Endspiel um den ADAC Motoball-Pokal 2017.

 

Am frühen Samstagabend machte der MSC Taifun Mörsch vor den rund 200 Zuschauern den Sack gegen den MBV Budel endgültig zu. Nach dem klaren 11:3-Hinspielsieg in den Niederlanden gewann der Tabellenführer der Motoball-Bundesliga Süd auch das Rückspiel souverän mit 13:4. Nach 20 Minuten führten die Hausheren duch Tore von Ali Topkaya (3., 9.) und Manuel Fitterer (20.) mit 3:0. Bis zur Halbzeit baute der Favorit die Führung auf 8:1 aus. Marcel Batrenik (21.29.) und Patrick Palach (22., 32., 34.) erzielten die Tore für den MSC Taifun. Für Budel war Stan Looijmans in der 36. Minute erfolgreich. Im dritten Viertel baute Batrenik den Vorsprung in der 51. Minute auf 9:1 aus. Carlo van Geltrop verkürzte drei Minuten später auf 9:2, ehe Fitterer nur zwei Minuten später den alten Abstand wieder herstellte. Im letzten Viertel machten dann Justin Tichatschek (63.), Lucca Fuchs (68.) und Robin Faisz (79.) weitere Tore für die starken Mörscher. Bart Hompes (64). Und van Geltrop 69.) konnten noch zwei Budeler Tore zu dem unterhaltsamen Motoballspiel beitragen. Am Ende stand es 13:4 für den MSC Taifun Mörsch, der damit locker und leicht ins Endspiel einzog. Dies wird am 2. oder 3. September mit aller Vorraussicht nach im heimischen Erwin-Schöffel-Stadion stattfinden.

 

4:4-Unentschieden ging das Hinspiel zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSC Ubstadt-Weiher aus. Spannung war also für das Rückspiel am Samstag angesagt und die rund 700 Zuschauer sahen eine bis zum Ende spannende Partie. Mit 6:5 setzte sich der MSC Ubstadt-Weiher gegen den MSC Puma durch und steht im Finale gegen den MSC Taifun Mörsch. Die Hausherren erwischten den besseren Start und führten dank Toren von Marco Weis (29.) und Kevin Gerber (36.) kurz vor der Halbzeit mit 2:0. Benjamin Walz hielt die Gäste mit dem Anschlusstreffer in der 39. Minute weiter im Spiel. Im dritten Viertel brachte sich der MSC Ubstadt-Weiher vorentscheidend in Führung. Kevin Fröhlich (44.), Weis (47.), Dominik Hassis (53.) erhöhten auf 5:1. Walz konnte in der 56. Minute erneut verkürzen. Allerdings erzielte Hassis in der 60. Minute noch das 6:2. Das Spiel war aber keinesfalls gelaufen. Der MSC Ubstadt-Weiher brachte sich durch zwei Unterzahlsituationen selbst noch einmal in Bedrängnis. Der MSC Puma kam durch zwei Walz-Tore (62., 66.) auf 6:4 heran. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang dem Puma-Stürmer sogar noch das 6:5. Zu mehr reichte es allerdings am Ende nicht mehr.

Taifun fegt Ubstadt-Weiher vom Platz – Philippsburg siegt in Malsch

 

Am Freitagabend besiegte der MSC Taifun Mörsch den MSC Ubstadt-Weiher eindrucksvoll. Einen Tag später konnte der MSC Philippsburg einen Sieg in Malsch feiern. Die Partie MBV Budel gegen MSC Comet Durmersheim wurde auf 5. August verlegt.

 

Über 400 Zuschauer sahen am Freitagabend ein hochklassiges Spitzenspiel zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Ubstadt-Weiher. Am Ende gewann der Rekordmeister verdient mit 8:4 und baute damit seinen Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Manuel Fitterer brachte seine Farben in der 7. und 13. Minute mit 2:0 in Führung. Patrick Palach baute diese in der 21. Minute auf 3:0 aus. Auch durch den Anschlusstreffer von Kevin Gerber (26.) ließen sich die starken Hausherren nich aus dem Konzept bringen. Fitterer stellt fünf Minuten später den alten Abstand wieder her. Nach der Halbzeit war es erneut Gerber, der für Ubstadt-Weiher verkürzte. Allerdings konnte der MSC Taifun sofort zurückschlagen. Palach erhöhte in der 42. Minute auf 5:2. Mörsch hatte die Partie immer unter Kontrolle. Hinten wurde kaum etwas zugelassen und vorne erspielte sich der Gastgeber eine Vielzahl von Chancen. Fitterer erhöhte dementsprechend in der 49. Minute auf 6:2. Im letzten Viertel war zunächst Palach, der in der 61. Minute das 7:2 erzielte. Gerber verkürzte in der 77. Minute auf 7:3. Der starke Fitterer markierte im Gegenzug das 8:3. Kevin Fröhlich konnte eine Minute vor Spielende noch das 8:4 erzielen. Dabei blieb es am Ende. Ob der starken Leistung seines Teams wurde Trainer Enrico Tritsch nach der Partie philosophisch: „Geflogen wie ein Schmetterling, gestochen wie eine Biene.“ Der Übungsleiter war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: „Eine tadellos umgesetzte Taktikvorgabe und der unbedingte Wille Platz eins zu verteidigen, waren die Grundlagen des Sieges. Es gilt, bescheiden zu bleiben und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Es war ein Etappensieg gegen Ubstadt-Weiher, aber noch ist die Runde nicht zu Ende und es stehen noch viele Hürden vor uns.“

 

Am Samstagnachmittag konnte der MSC Philippsburg drei Punkte aus Malsch entführen. Zur Halbzeit führten die Gäste durch drei Tore von Jan Zoll und einem Eigentor der Malscher mit 4:0. Max Buss und Zoll bauten die Führung im dritten Viertel auf 6:0 aus. Im letzten Abschnitt war es zunächst Nuri Arslan, der auf 7:0 erhöhte. Anschließend wurde der kämpferische Einsatz der Hausherren mit zwei Treffer belohnt. Stefan Theuermann verkürzte für den MSC Malsch auf 2:7. „Vielleicht wäre am Ende mehr drin gewesen für uns“, meinte der Malscher Trainer Andreas Fiebig nach der Partie. „Der Sieg der Philippsburger geht in Ordnung. Bei uns stimmte das Spielerische und Kämpferische. Unser Manko bleibt der Abschluss.“

 

 

MBC Kierspe feiert Sieg – Tornado und Halle siegen

 

Am Samstag wurde der 11. Spieltag in der Nordliga durch den klaren Sieg des MBC Kierspe gegen den MSC Kobra Malchin eingeläutet. Am Sonntag siegten Tornado Kierspe bei Pattensen und Halle schlöug zuhause den MSC Jarmen.

 

Mit 8:2 schlug der MBC Kierspe am späten Samstagnachmittag den MSC Kobra Malchin. Die Torschützen wurden leider nicht übermittelt.

 

Keine Probleme hatte der MSF Tornado Kierspe am Sonntag bei seinem Gastspiel in Pattensen. Die Sauerländer gewannen auch in der Höhe verdient mit 10:3 und zogen an Punkten mit dem Tabellenführer Seelze gleich. Pattensen kann nach der Niederlage die Play-Off-Teilnahme abschreiben. Schon nach 20 Minuten führten die Gäste durch Kevin Friedrich (6.), Pascal Loskand (11., 13.) und Louis Heller (14.) mit 4:0. Nach dem verschlafenen ersten Viertel, kamen die Hausherren in den zweiten 20 Minuten besser ins Spiel und konnten durch Tobias Schulz in der 36. Minute auf 1:4 verkürzen. Im dritten Abschnitt war der Tornado wieder die bessere Mannschaft und erhöhte durch Friedrich (41.) und Loskand (51.) auf 6:1. Jan Bauer konnte in der 60. Minute erneut für die Gastgeber verkürzen. Im letzten Abschnitt machten die Gäste aus Kierspe dann alles klar. Loskand (62.), Heller (66.), Eigentor Jan Bauer (72.) und Friedrich (74.) erhöhten auf 10:2. Fünf Minuten vor Ende gestaltete Schulz das Ergebnis für den MSC Pattensen noch ein wenig positiver. Am Ende blieb es beim 10:3 für den MSF.

 

Eine packende Partie sahen die rund 230 Zuschauer am Sonntagnachmittag in Halle. Am Ende stand es 5:1 für den 1. MBC 70/90 Halle gegen den MSC Jarmen. In den Schlussminuten sahen zudem Miguel Gomez und Max Tews auf Seiten der Gäste und Marc Wochatz von Halle jeweils die Gelb-Rote Karte.Marc Wochatz brachte die Hausherren schon nach einer Minute in Führung. Diese baute Enrico Wochatz in der 10. Minute auf 2:0 aus. Miguel Gomez konnte für Jarmen im Gegenzug verkürzen. Allerdings stellte Marc Wochatz nur eine Minute später den alten Abstand wieder her. Im weiteren Spielverlauf verebbte die Partie ein wenig. Jarmen versuchte heranzukommen und Halle lauerte auf Konter. In er 55. Minute erhöhte Marc Wochatz auf 4:1. 20 Minute später sorgte er dann für den Entscheidung mit seinem vierten Treffer zum 5:1-Endstand. In den Schlussminuten kam es dann noch zu den drei Gelb-Roten Karten nach einem Foul von Gomez an Wochatz und anschließender Rudelbildung. Aber die Schiedrichter hatten die Partie absolut im Griff. Halles Sportleiter Torsten Wochatz war nach der Partie mehr als zufrieden: „Wir haben die Play-Offs damit erreicht. Jetzt peilen wir noch den dritten Platz an.“

Taifun vor Finaleinzug – Puma und Ubstadt-Weiher in der Warteschleife

 

Während der MSC Taifun Mörsch nach dem klaren Sieg in Budel schon fürs Pokalfinale planen kann, ist das Duell zwischen Puma Kuppenheim und Ubstadt-Weiher nach dem Unentschieden im Hinspiel noch offen.

 

Souverän meisterte der Tabellenführer der Südliga sein Halbfinalhinspiel beim MBV Budel. Der Rekordmeister setzte sich klar mit 11:3 durch und kann schon vor dem Rückspiel für das Finale planen. Nach 20 Minuten führten die Gäste durch Tore von Manuel Fitterer (3) und Justin Tichatschek mit 4:0. Miel Loojmanns konnte zu Beginn des zweiten Viertels verkürzen. Danach spielten aber wieder nur die Gäste. Der MSC Taifun erhöhte durch Fitterer (2) schnell auf 6:1. Looijmans konnte mit dem Halbzeitpfiff das zweite Budeler Tor erzielen. Im dritten Viertel erhöhten Patrick Palach (2) und Fitterer bei einem weiteren Tor durch Looijmans auf 8:3. Für den 11:3-Endstand sorgten im letzten Abschnitt dann Palach (2) und Ali Topkaya. Taifun-Trainer Enrico Tritsch war nach dem Spiel mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft: „Als Trainer gibt es diesmal nur ein Urteil: Überragend – Hochgeschwindigkeits-Motoball auf höchstem Niveau. Das Tor zum Finale im Pokal ist weit aufgestoßen und wir werden uns diese Chance auch nicht mehr nehmen lassen.“

 

Am Sonntagnachmittag sahen 400 Zuschauer ein bis zum Schluss spannendes Motoballspiel zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSC Ubstadt-Weiher. Am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht 4:4-Unentschieden. Damit ist für das Rückspiel noch alles offen. Die Gäste gingen durch zwei schnelle Tore von Kevin Gerber (6., 11.) mit 2:0 in Führung. Puma Kuppenheim kämpfte sich aber heran. Dominik Mückenhausen (20.) und Benjamin Walz (46.) glichen für die Hausherren aus. Luca Böser konnte die Gäste in der 56. Minute erneut in Führung bringen. Diese glich Jannis Schmitt in der 65. Minute zum 3:3 aus. In der 73. Minute brachte Kevin Fröhlich die Gäste erneut in Führung. Doch Kuppenheim kämpfte sich erneut zurück und glich in der 75. Minute durch Mückenhausen zum 4:4 aus.

Taifun, Ubstadt-Weiher und Puma marschieren weiter

 

Klare Siege konnten der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher am Samstag einfahren. Der MSC Puma setzte sich am Sonntag beim MSC Comet Durmersheim durch.

 

Rund 180 Zuschauer sahen am späten Samtagnachmittag ein gutes Motoballspiel zwischen dem MSC Philippsburg und dem MSC Taifun Mörsch. Die Gastgeber hielten lange gut mit, mussten sich am Ende aber mit 3:8 gegen den Rekordmeister geschlagen geben. Der MSC Taifun nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich am Ende verdient durch. Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Nuri Arslan (1.) und Jan Zoll (13.) brachten Philippsburg mit 2:0 in Führung. Den guten Start der Heimmannschaft konterte der Favorit aber umgehend. Manuel Fitterer verkürzte in der 14. Minute und Patrick Palach glich in der 20. Minute aus. Palach konnte die Mörscher in der 31. Minute erstmals in Führung bringen. Trotzdem war Gästetrainer Enrico Tritsch nicht zufrieden mit seinem Team: „Bis zur Halbzeit war es meinerseits stellenweise schwer zu ertragen, wie ungewohnt arglos sich meine Truppe an die taktischen Vorgaben hielt.“ In der Halbzeit folgte eine dementsprechende Ansprache des Übungsleiters und der MSC Taifun kam besser ins Spiel. Ali Topkaya erhöhte in der 42. Minute auf 4:2. Arslan konnte eine Minute später noch einmal verkürzen, danach legte der Taifun aber richtig los. Topkaya (45., 60.), Fitterer (46.) und Palach (55.) sorgten für den 8:3-Sieg. „Es war ein echter Kraftakt nötig, um diesen starken Gegner zu bezwingen“, lobte Enrico Tritsch.

 

Am Samstagabend sahen die rund 200 Zuschauer in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher ein 23:0-Schützenfest des MSC Ubstadt-Weiher gegen den MSC Malsch. Der deutsche Meister war dem Tabellenschlusslicht in allen Belangen überlegen und gewann auch in der Höhe verdient. Malsch dezimierte sich in der 17. Minute noch selbst, als Thorben Fuchs nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Die Tore für Ubstadt-Weiher, die ohne die Leistungsträger Kevin Fröhlich und Lucca Böser antraten, erzielten Marco Weis (6), Kevin Gerber (4), Rico Gleie (2), Dominik Hassis (7), Fabian Heneka (2), Daniel Erbes und ein Eigentor des MSC Malschs. „Der Sieg geht vollkommen in Ordnung und hätte auch höher ausfallen können. Aber der Malscher Torwart hat noch viel verhindert“, so Ubstadt-Weihers Vorsitzende Sabine Klütz nach der Partie.

 

Am Sonntagnachmittag setzte sich dann der MSC Puma Kuppenheim mit 5:3 beim MSC Comet Durmersheim durch. In einem aggressiven Spiel auf schweren Boden nutzte der MSC Puma lange seine Chancen nicht und musste bis zum Schluss kämpfen. Max und Jannis Schmittt brachten die Gäste in der 2. und 3. Minute schnell mit 2:0 in Führung. Der Comet blieb aber dran und verkürzte in der 31. Minute durch Dennis Ring auf 1:2. Max Schmitt erhöhte in der 48. Minute auf 3:1. Kuppenheim blieb zwar die spielbestimmende Mannschaft, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. In der 50. Minute war es Daniel Kranefeld, der die Hausherren wieder heranbrachte. Im letzten Viertel sorgten dann Max Schmitt in der 62. Minute und Benjamin Walz in der 64. Minute für die Entscheidung. Jonas Burger konnte noch einmal in der 65. Minute verkürzen. Am Ende blieb es aber beim verdienten 5:3-Auswärtssieg für den MSC Puma Kuppenheim.

 

 

Spannung in Kierspe, Freude in Malchin und Pflichtsieg in Seelze

 

Der 1. MBC 70/90 Halle lieferte dem MSF Tornado einen harten Kampf in der Samstagspartie des 10. Spieltags in der Nordliga. Am Sonntag feierte der MSC Kobra Malchin den ersten Saisonsieg gegen Pattensen. Seelze setzte sich erwartungsgemäß gegen den MBC Kierspe durch.

 

Die 260 Zuschauer in der Kiersper Motoball-Arena sahen am späten Samstagnachmittag eine bis zum Schlusspfiff spannende Partie zwischen dem MSF Tornado und dem 1. MBC 70/90 Halle. 6:5 stand es nach 80 intensiven Minuten für die Hausherren. Halle zeigte dabei eine starke Leistung. „Unsere Gäste waren wirklich sehr gut. Wir haben die ersten Minuten ein wenig verschlafen und mussten uns am Ende strecken. Aber insgesamt ist der Sieg für uns nicht unverdient“, so Tornado-Trainer Christian Beer. Pascal Loskand brachte Kierspe nach einer Minute in Führung. Die frühe Führung brachte aber keiner Sicherheit ins Spiel der Hausherren. Eine Minute später glich Marc Wochatz umgehend aus. In der 14. Minute brachte Wochatz die Gäste erstmals in Führung, die Benjamin Walther in der 28. Minute auf 3:1 ausbaute. Bis zur Halbzeit konnten aber Loskand (31.) und Louis Heller (37.) ausgleichen. Im dritten Viertel hatte der Tornado dann den Gegner zunächst im Griff. Loskand (45., 49.) und Kevin Friedrich (47.) brachten Kierspe mit 6:3 in Führung. Doch Halle gab sich nicht auf. Wochatz (52., 56.) verkürzte auf 6:5. Am Ende reichte es für die Saalestädter nicht mehr für den Ausgleich. Der MSF Tornado konnte den knappen Sieg über die Zeit bringen.

 

Große Freude herrschte am Sonntagnachmittag beim MSC Kobra Malchin. Das bislang arg gebeutelte Tabellenschlusslicht der Motoball-Bundesliga wurde für seinen nie endeten Einsatz am 10. Spieltag belohnt und gewann verdient mit 6:3 gegen den MSC Pattensen. Die rund 200 Zuschauer sahen eine spannende Partie. Die ersten beiden Viertel waren ausgeglichen und es stand nach 40 Minuten folgerichtig 2:2-Unentschieden. In den letzten beiden Viertel bissen die Kobras aber dann zu und Pattensen hatte Malchin nur noch wenig entgegenzubringen. Am Ende stand es 6:3 für die Hausherren. Die drei Tore für die Gäste erzielte Jannik Schaper. Für Malchin waren Michel Kühnel (3), Robin Wenzlaff (2) und Robert Wenzlaff.

 

Einen klaren 11:1-Erfolg feierte am Sonntagnachmittag der 1. MSC Seelze in seinem Heimspiel gegen den MBC Kierspe. Die Tore für die Hausherren erzielten in einer einseitigen Partie Tobias Hahnenberg (5), Dovydas Zilius (4), Jan Berner und Vygandas Zilius. Für den MBC Kierspe war Steven Born erfolgreich.

Taifun mit Kantersieg – Philippsburg nutzt letzte Chance - Remis im Spitzenspiel

 

Schon am Freitag feierte der MSC Taifun Mörsch einen Kantersieg gegen Malsch. Am Samstag setzte sich der MSC Philippsburg gegen Budel durch. Der MSc Puma und der MSC Ubstadt-Weiher trennten sich am Sonntag 4:4-Unentschieden.

 

Rund 300 Zuschauer sahen am Freitagabend eine einseitige Partie zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Malsch. Der Rekordmeister setzte sich klar und deutlich mit 18:3 gegen die chancenlosen Malscher durch. Trainer Enrico Tritsch konnte den Sieg nach der Partie einordnen und hat schon die kommenden Aufgaben im Blick: „Zu klar waren die Vorzeichen des Aufeinandertreffen, dass Ergebnis wurde es auch. Nach dem Pflichtsieg freue ich mich auf die kommenden, schwierigeren Spiele. Die Mannschaft hat mein absolutes Vertrauen. Wir sind auf alle Herausforderungen vorbereitet.“ Die Tore für den MSC Taifun Mörsch erzielten Patrick Palach (11), Manuel Fitterer (5), Ali Topkaya und Lucca Fuchs. Für den MSC Malsch erzielten Stefan Theuermann (2) und Jonas Knoch die drei Tore.

 

Der MSC Philippsburg konnte am Samstagnachmittag seinen zweiten Saisonsieg feiern und wahrte damit seine Minimalchance auf das Erreichen der Play-Off-Plätze. Vor den 140 Zuschauern in der MSC-Arena waren die Hausherren gegen den MBV Budel die spielbestimmende Mannschaft Sven Zoll brachte seine Farben nach zehn Minuten in Führung. Diese konnten die Gäste aus den Niederlanden durch Carlo van Geltrop in der 23. Minute ausgleichen. Sergej Karst erzielte vier Minuten später die erneute Führung für Philippsburg. Diese baute Nuri Arslan in der 47. Minute auf 3:1 aus. Van Geltrop brachte den MBV in der 50. Minute noch einmal heran und erzielte in der 61. Minute sogar den Ausgleich, für Philippsburg war es aber der letzte Weckruf, um endlich die Chancen auch in Tore umzumünzen. Jan Zoll (63., 72.) und Sven Zoll (65.) sicherten den verdienten 6:3-Sieg der Philippsburger.

 

Ein intensives und spannendes Spitzenspiel sahen die rund 500 Zuschauer am Sonntagnachmittag in Kuppenheim. Am Ende gab es keinen Sieger aber ein leistungsgerechtes 4:4-Unentschieden zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSC Ubstadt-Weiher. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen durch Max Schmitt (8.) und Benjamin Walz (14.) schnell mit 2:0 in Fürhung. Die Gäste aus der Spargelstadt drehten die Partie dann im zweiten Viertel. Marco Weis (24.), Kevin Gerber (28.) und Luca Böser (37.) brachten den deutschen Meister zur Halbzeit mit 3:2 in Führung. In der Folgezeit sahen die Zuschauer ein schnelles und aggressives Spiel mit vielen Fouls und weiteren Toren. Zunächst glich Walz in der 50. Minute auf. Böser konnte die Gäste fünf Minuten später erneut in Führung bringen. Diese hielt bis vier Minuten vor Ende. Dann konnte Walz doch noch den verdienten Ausgleich markieren.

 

 

Pflichtsiege für Favoriten

 

Alle drei Partien des 9. Spieltags fanden am Sonntag statt. Dabei setzen sich die Favoriten durch. Tornado Kierspe gewann in Jarmen. Halle schlug Malchin und Seelze setzte sich klar im Niedersachsen-Derby in Pattensen durch.

 

„Die ersten beiden Viertel haben wir ein wenig verschlafen“, musste Roger Nast zugeben. Der Sportchef des MSC Jarmen zollte seiner Mannschaft aber trotzdem Respekt. „Wir haben uns aber nicht aufgegeben und hätten am Ende beinahe noch etwas Zählbares herausgeholt.“ Der Sieg des MSF Tornado Kierspe ging aber am Ende in Ordnung die Sauländer gewannen mit 7:5 beim MSC Jarmen und festigten mit dem Erfolg den zweiten Tabellenplatz. Zur Halbzeit führten die Sauerländer durch Tore von Pascal Loskand (2), Louis Heller (2) und Kevin Friedrich mit 5:1. Für Jarmen war zwischenzeitlich Robert Vaegler erfolgreich. Im dritten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spielt Tino Müller und Max Tews brachten Jarmen auf 3:5 heran. Durch ein kurioses Eigentor von Miguel Gomez brachten die Hausherren die Gäste dann zu Beginn des vierten Abschnittes auf die Siegerstraße. Vaegler und Tews verkürzten zwar noch. Allerdings machte Loskand mit seinem dritten Treffer am Ende alles klar.

 

Einen 6:0-Pflichtsieg fuhr am heißen Sonntagnachmittag der 1. MBC 70 /90 Halle gegen den MSC Kobra Malchin ein. Das Spielt musste allerdings im dritten Viertel nach wenigen Minuten abgebrochen werden. Der MSC Kobra konnte aufgrund zuvieler verletzter Spieler nicht mehr antreten. „Das tut uns natürlich sehr leid für Malchin. Wir hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht“, so Halles Sportchef Torsten Wochatz. Mit seiner Mannschaft war er zufrieden: „Wir sind auf einem guten Weg in Richtung Play-Offs. Darum war der Sieg heute auch sehr wichtig.“ Die Tore vor den 200 Zuschauern erzielten Benjamin Walther, Marc Wochatz (3) und Enrico Wochatz (2).

 

Anfangs tat sich der große Favorit 1. MSC Seelze im Niedersachsen-Derby beim MSC Pattensen schwer. Es dauerte bis zur 25. Minute ehe Jan Berner das 1:0 für den Nordmeister erzielen konnte. Bis zur Halbzeit baute der Tabellenführer seinen Vorsprung durch Tore von Tobias Hahnenberg (28.) und Dovydas Zilius (36.) auf 3:0 aus. „Wir haben die ersten 40 Minuten gut mitgehalten“, so Pattensens Sprecherin Marion Dreier. „Danach ging uns leider ein wenig die Luft aus.“ Nach der Halbzeit drehte Seelze vor den 400 Zuschauern auf. Berner (54.), Dovydas Zilius (57.), Vygandas Zilius (58.) und Hahnenberg (60.) erhöhten auf 7:0. Im letzten Viertel machten dann Vygandas Zilius (63.), Hahnenberg (66.), Berner (70.) und Vygandas Zilius (76.) letztendlich alles klar zum 11:0-Derbysieg.

Puma und Taifun mit Siegen - Comet ringt Philippsburg nieder

 

Die Favoriten gewannen ihre Spiele am Samstag: Der MSC Puma Kuppenheim setzte sich beim MSC Malsch durch und der MSC Taifun Mörsch feierte einen Kantersieg beim MBV Budel. Einen knappen Sieg ferierte am Sonntag der MSC Comet Durmersheim gegen den MSC Philippsburg.

 

Der MSC Malsch lieferte dem MSC Puma Kuppenheim am Samstagnachmittag einen harten Kampf. Am Ende gewannen die Gäste zwar klar mit 8:3, etwas einfacher hatte es sich der Favorit beim Tabellenschlusslicht sicherlich vorgestellt. Die rund 200 Zuschauer sahen bei heißen Temperaturen ein schönes Motoballspiel mit einer kampfstarken Malscher Mannschaft, die sich am Ender aber der Spielstärker der Kuppenheimer beugen musste. Für die Hausherren waren Jonas Knoch (2) und Alexander Kleinbichler erfolgreich. Für den MSC Puma erzielten Benjamin Walz (3), Max Schmitt (3), Jannis Schmitt und Sven Schmidt die Tore.

 

Eine klaren Sieg feierte der MSC Taifun Mörsch am frühen Samstagabend in Budel. Mit 12:2 fegte der neue Tabellenführer der Motoball-Bundesliga Süd die Hausherren vom Platz. Manuel Fitterer (13.) und Ali Topkaya (15.) brachten die Badener im ersten Viertel mit 2:0 in Führung. Diese baute Manuel Fitterer mit vier Toren (22., 23. 27., 29.) auf 6:0 aus. Zudem gelang Mörsch noch ein weiterer Treffer zur 7:0-Halbzeitführung. Im dritten Viertel schalteten die Gäste einen Gang zurück und Budel kam ein wenig besser ins Spiel. Miel Looijmans verkürzte in der 45. Minute auf 1:7. Sechs Minuten später war es wieder der überragende Fitterer, der auf 8:1 erhöhte. Looijmans konnte im Gegenzug noch einmal für den MBV Budel verkürzen. Im letzten Viertel drehten die Gäste noch einmal auf. Fitterer (71., 79.) und Patrick Palach (78., 80.) machten den 12:2-Auswärtssieg perfekt.

 

Rund 120 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag ein packendes und bis zum Ende spannendes Spiel zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem MSC Philippsburg. Beide Teams kämpfen um den vierten Play-Off-Platz und lieferten sich einen Schlagabtausch bis zum Schlusspfiff. Am Ende konnte sich die Hauherren dank des 7:5-Sieges über wichtige drei Punkte freuen. Das erste Viertel verlief audgeglichen. Sven Zoll brachte die Gäste nach sieben Minuten in Führung. In der 18. Minute glich Dennis Ring aus. Das zweite Viertel gehörte dem MSC Comet. Daniel Kranefled brachte die Hauhserren in der 22. Minute nach vorne. Ring erhöhte per Elfmeter zwei Minuten später. Jan Zoll konnte in der 27. Minute noch einmal verkürzen. Ring (31.) und Kranefeld (34.) bauten die Führung auf 5:2 zur Halbzeit aus. Das dritte Viertel gehörte den Gästen. Jan Zoll verkürzte in der 46. Minute auf 5:3. Sven Zoll war fünf Minuten später zum 5:4 zur Stelle. Kranefeld konnte allerdings im Gegenzug das wichtige 6:4 erzielen. Im letzten Viertel kam der MSC Philippsburg in der 63. Minute durch Nuri Arslan auf 6:5 heran. Beide Mannschaften spielten auf Sieg. Belohnt wurden die Durmersheimer dann in der 71. Minute durch Kranefelds Tor zum 7:5. Er behielt die Nerven und verwandelte sicher einen Elfmeter.

 

 

Wichtiger Sieg für Pattensen - Seelze und Jarmen siegten klar

 

Der MSC Pattensen holte am Samstag drei wichtige Punkt beimn MBC Kierspe und bleibt damit im Rennen um einen Play-Off-Platz. Klare Siege feierten am Sonntagnachmittag der MSC Jarmen in Malchin und Seelze zuhause gegen Halle.

 

Es war ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel zwischen dem MBC Kierspe und dem MSC Pattensen. Nur der Sieger konnte sich nach der Partie noch berechtigte Hoffnungen im Kampf um einen Play-Off-Platz machen. Am Ende jubelten die Gäste aus Niedersachsen, die nach einem hartem Kampf den Platz als Gewinner verlassen konnten. Yannik Schaper brachte die Gäste in Führung, die Kierspe später ausgleichen konnte. Am Ende setzte sich aber im letzten Viertel der größere Wille durch. Jan Bauer konnte den vielumjubelten 2:1-Siegtreffer für den MSC Pattensen erzielen.

 

Nicht den Hauch einer Chance hatte der 1. MBC 70/90 Halle am Sonntagnachmittag beim Gastspiel der Saalestädter in Seelze. Der Nordmeister fertigte die Gäste mit 18:2 ab und gewann auch in der Höhe verdient. Halle konnte sich bei Torhüter Michael Quente bedanken, dass es nicht noch höher ausfiel. Schon nach wenigen Sekunden stand es 1:0 durch Jan Berner. Danach nahm die Seelze Tormaschine immer weiter an Fahrt auf. Zur Halbzeit stand es schon 11:2. Die weiteren Seelzer Tore erzielten Tobias Hahnenberg (3), Vygandas Zilius (2), Dovydas Zilius (3) und Berner (2). Marc Wochatz konnte zwei Mal für Halle treffen. In den letzten beiden Viertel machten dann Dovydas Zilius (4), Hahnenberg (2) und Vygandas Zilius alles klar.

 

Der MSC Jarmen setzte sich am Sonntagnachmittag mit 6:1 beim MSC Kobra Malchin durch und festigte durch den verdienten Erfolg den dritten Platz in der Motoball-Bundesliga Nord. Für Jarmen waren Daniel Ehlert (4) und Max Tews erfolgreich. Den Treffer für Malchin erzielte Nico Pfaff.

Taifun legt vor, Puma und Ubstadt-Weiher ziehen nach

 

Am Freitagabend setzte sich der MSC Taifun Mörsch verdient gegen den MSC Comet Durmersheim durch. Am Montag gewann dann der MSC Puma Kuppenheim klar gegen Budel und der MSC Ubstadt-Weiher mühte sich beim MSC Philippsburg.

 

Rund 300 Zuschauer sahen einen ungefährdeten 6:1-Erfolg des MSC Taifun Mörsch gegen den MSC Comet Durmersheim. Patrick Palach brachte die Hausherren in der 19. und 27. Minute mit 2:0 in Führung. Der MSC Comet versuchte dagegen zu halten und konnte durch Dennis Ring in der 37. Minute verkürzen. Der MSC Taifun spielte aber seine Stärken konsequent aus und erhöhte in der 40. Minute durch Palach auf 3:1. Der überragende Palach machte dann in der 70. und 72. Minute alles klar. Lucca Fuchs konnte kurz vor Spielende den 6:1-Endstand markieren. Taifun-Trainer Enrico Tritsch war nach der Partie sehr zufrieden: „Wir konnten den Spielaufbau des Gegners immer wieder stören. Wir standen sicher im Abwehrblock und hatten eine Vielzahl hochkarätiger Chancen, konnten diese aber nicht frühzeitig in Tore umwandeln. Ich bin sehr zufrieden, dass wir mit unserer Einstellung den Erfolg erzwungen haben.

 

Im Rahmen seines Sportfestes empfing der MSC Puma Kuppenheim am Montagnachmittag den MBV Budel. Vor den rund 500 Zuschauer waren die Hausherren die klar bessere Mannschaft und siegte am Ende auch in der Höhe vedient mit 14:3 gegen die chancenlosen Holländer.  Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen durch Miel Looijmans in Führung. Anschließend übernahmen die Hausherren aber das Kommandeo und gingen durch Benjamin Walz (2) und Max Schmitt mit 3:1 in Führung. Nick Evers verkürzte noch einmal für Budel. Anschließen schraubten Walz (5), Max Schmitt (4) und Jannis Schmitt die Führung auf 12:2 hoch Stan Loojmanns konnte noch einen weiteren Treffer für die Gäste erzielen, ehe Walz kurz vor Ende den 14:3-Schlusspunkt setzte.

 

Im Derby zwischen den MSC Philippsburg und dem MSC Ubstadt-Weiher ging es lange ausgeglichen zu. Am Ende setzte sich der deutsche Meister knapp mit 6:4 durch und festigte durch den Sieg die Tabellenführung. Die Torschützen für Ubstadt-Weiher waren Marco Weis (4), Luca Böser und Kevin Fröhlich. Für die Hausherren waren Jan Zoll (3) und Nuri Arslan erfolgreich. „Das war ein engen Spiel. Wir haben sehr gut mitgehalten“, so Jan zoll nach der knappen Niederlage.

Taifun, Puma, Ubstadt-Weiher und Budel im Halbfinale

 

Der MBV Budel hatte dank eines Freiloses das Halbfinale schon erreicht, am Wochenende zogen der MSC Taifun Mörsch, der MSC Puma Kuppenheim und der MSC Ubstadt-Weiher nach.

 

Nach der 1:4-Hinspielniederlage stand der MSC Taifun Mörsch am Samstagnachmittag gegen den 1. MSC Seelze unter Zugzwang. Doch der Rekrodmeister schoß sich mit einem Schützenfest gegen die chancenlosen Niedersachsen ins Halbfinale. Am Ende stand es 14:3 für den Südligisten. Schon nach 20 Minuten stand es durch Tore von Patrick Palach (8, 15.) und Robin Faisz (9., 10.) 4:0. Damit war die Hinspielniederlage schon wett gemacht. Das muntere Toreschießen hielt auch im zweiten Viertel an. Palach (24.) und Manuel Fitterer bauten den Vorsprung auf 6:0 aus. Im dritten Viertel fielen dann wieder mehr Tore. Faisz (41.), Fitterer (44.) und der überragende Palach (47., 56., 59.) erzielten weitere Treffer für den MSC Taifun. Dovydas Zilius (42.) und Tobias Hahnenberg (58.) konnten das Resultat für den Nordmeister ein wenig erträglicher gestalten. Nach 60 Minuten stand es 11:2 für die Badener. Im letzten Viertel ließ es der MSC Taifun etwas ruhiger angehen. Fitterer (64., 72.) und Marcel Batrenik (78.) erzielten weitere Tore für die Hausherren. Hahnenberg war in der 68. Minute noch einmal für Seelze erfolgreich. Taifun-Trainer Enrico Tritsch war nach dem 14:3 sehr zufrieden: „Das Ergebnis zeigt, dass wir eine Klasse stärker waren als unsere Gäste aus Seelze. Wir sind hungrig und wollen mehr. Halbfinale wir kommen.“

 

Der MSF Tornado Kierspe verabschiedete sich mit einer guten Leistung und einem Sieg aus dem Pokalwettbewerb. Nach der 1:16-Hinspielniederlage lag ein Weiterkommen nicht im Bereich des Möglichen gegen den MSC Puma Kuppenheim. Mit einem 8:6-Sieg gegen den Südligisten leisteten die Tornados vor den 160 Zuschauern aber Wiedergutmachung. Die Gäste gingen durch Max Schmitt (3.) und Sven Schmidt (7.) schnell mit 2:0 in Führung. Kierspe blieb aber dran und verkürzte in der 8. Minute duch Pascal Loskand. Im zweiten Viertel drehten die Gastgeber die Partie und führten nach 40 Minuten mit 5:3 dank Toren von Loskand (26., 35.), Louis Heller (31.) und Kevin Friedrich (37.). Max Schmitt war in der 27. Minute für Kuppenheim erfolgreich. In der 60. Minute erhöhte Heller auf 6:3 für die Hausherren. Max Schmitt konnte im Gegenzug noch einmal für den MSC Puma verkürzen. Im letzten Viertel brachten Heller (62.) und Loskand (63.) den MSF Tornado endgültig auf die Siegerstraße. Benjamin Walz konnte nur noch verkürzen (75., 77.).

 

Am Sonntag setzte sich der MSC Comet Durmersheim mit 4:2 gegen den MSC Ubstadt-Weiher durch. Nach der 3:15-Hinspielniederlage reichte dieser Sieg jedoch nicht fürs Weiterkommen aus. Der MSC Comet ging im ersten Viertel durch Daniel Kranefeld und Jonas Burger mit 2:0 in Führung. Zur Halbzeit baute der Altmeister den Vorsprung auf 4:1 aus. Burger traf zwei Mal und Kevin Gerber konnte für die Spargelstäfter verkürzen. Gerber brachte seine Farben im dritten Viertel noch einmal heran. Am Ende blieb es aber beim überraschenden und verdienten Erfolg für den MSC Comet.

Ubstadt-Weiher souverän und Puma müht sich

 

In den beiden Samstagsspielen setzten sich jeweils die beiden Favoriten auf unterschiedliche Weise durch. Während der MSC Ubstadt-Weiher klar in Budel gewann und musste der MSC Puma Kuppenheim in Philippsburg schwer kämpfen. Der MSC Comet setzte sich am Sonntag klar gegen den MSC Malsch durch.

 

Der MSC Puma Kuppenheim musste in Philippsburg lange einem Rückstand hinterher laufen. Sergej Karst brachte die Hausherren in der 21. Minute mit 1:0 in Führung. Diese war nicht unverdient, denn Philippsburg hatte sich gut auf den Favoriten eingestellt. Da es spielerisch nicht lief, musste sich der MSC Puma zurück in die Partie kämpfen. Max Schmitt war es dann auf Seiten der Gäste zu verdanken, dass Kuppenheim doch noch als Sieger vom Platz gehen konnte. Der Puma-Akteur rettete den Favoriten mit drei Toren (46., 58., 62.). Zum Ende des vierten Viertels sah Dominik Mückenhausen auf Seiten der Gäste noch die Rote Karte. Durch den Sieg bleibt der MSC Puma Kuppenheim am Spitzentrio dran.

 

Einen verdienten Sieg feierte der MSC Ubstadt-Weiher in seinem Auswärtsspiel in den Niederlanden. Der deutsche Meister stürmte mit einem 8:4-Erfolg an die Tabellenspitze der Motoball-Bundesliga Süd. Für die wacker kämpfenden Holländer waren Stan Loijmans, Nick Evers, Bart Hompes und ein Eigentor von Ubstadt-Weiher. Die Torschützen für die Spargelstädter waren Marco Weis (4), Luca Böser (3) und Kevin Gerber (2).

 

Am Sonntagnachmittag setzte sich dann der MSC Comet Durmersheim klar mit 11:1 gegen den MSC Malsch durch. „Es war ein verdienten Sieg mit einer guten Mannschaftsleistung von uns“, meinte Norman Brunner nach der Partie. Er selbst konnte drei Treffer (1., 29., 32.) zum Sieg beisteuern. Die weiteren Treffer vor den rund 120 Zuschauern erzielten Jonas Burger (8., 38.), Dennis Ring (41., 50.) und Daniel Kranefeld (40., 52., 63., 64.). „Malsch hat gut gekämpft, aber wir waren die klar bessere Mannschaft“, so Brunner. Das Ehrentor für die Gäste erzielte Norman König in der 18. Minute.

 

 

Halle mit wichtigem Schritt und Seelze mit Schützenfest

 

In der einzigen Samstagspartie der Nordliga macht der 1. MBC 70/90 Halle am 7. Spieltag einen wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs. Am Sonntag setzte sich dann der 1. MSC Seelze klar mit 15:1 gegen Jarmen durch.

 

Der 1. MBC 70/90 Halle holte am Samstagnachmittag wichtige Punkte im Rennen um einen Play-Off-Platz. Die Saalestädter setzten sich beim direkten Konkurrenten MBC Kierspe verdient mit 8:5 durch und festigten mit dem Sieg den vierten Tabellenplatz. Die Tore für Halle in einer umkämpften Partie erzielten Marc Wochatz (4), Enrico Wochatz (2), Tino Schönian und Benjamin Walther. Die Tore für den MBC Kierspe erzielte alle Patrick Licht.

 

Einen perfekten Tag erwischte der 1. MSC Seelze am Sonntagnachmittag gegen den MSC Jarmen. Mit 15:1 schickte der Nordmeister die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern nach Hause. Die Tore für die Hausherren erzielten Vygandas Zilius (5), Dovydas Zilius (4), Jan Berner (2), Tobias Hahnenberg (4). Für die chancenlosen Gäste erzielte Max Tews den Ehrentreffer. André Ickert sah zudem die Rote Karte auf Seiten des MSC Jarmen.

Taifun und Ubstadt-Weiher setzen sich ab

 

Der MSC Taifun Mörsch besiegte in einer eindrucksvollen Vorstellung den MSC Puma Kuppenheim im Spitzenspiel der Südliga. Den ersten Sieg feierte am Samstagnachmittag der MBv Budel beim MSC Malsch. Am Samstagabend kam der MSC Ubstadt-Weiher zu einem ungefährdetem Erfolg gegen den MSC Comet.

 

Über 500 Zuschauer fanden am Freitagabend den Weg ins Erwin-Schöffel-Stadion in Rheinstetten. Die Fans haben ihr Kommen sicherlich nicht bereut, denn sie sahen ein packendes und spannendes Spitzenspiel zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Puma Kuppenheim. Am Ende setzten sich die Gastgeber in Unterzahl mit 6:3 gegen Kuppenheim durch und hielten den Verfolger auf Abstand. Manuel Fitterer brachte die Hausherren nach zwölf Minuten in Führung. Diese hätte Benjamin Walz vier Minuten ausgleichen können. Doch der Puma-Kapitän scheiterte per Elfmeter an Taifun-Schlussmann Oliver Potthoff. Besser machte es Jannis Schmitt dann in der 17. Minute. Er konnte seinen Elfmeter verwandelt. Auch im zweiten Viertel war es eine umkämpfte Partie. Fitterer brachte Mörsch in der 33. Minute erneut in Führung. Diese erhöhte Patrick Palach mit einem schönen Heber eine Minute später auf 3:1 für den MSC Taifun. Dominik Mückenhausen brachte den MSC Puma dann in der 35. Minute auf 3:2 heran. Nach der Halbzeit erhöhte der Taifun dann das Tempo. Palach baute den Vorsprung mit einem Doppelschlag (45., 52.) auf 5:2 aus. In der 60. Minute sah dann Fitterer wegen groben Foulspiels die Rote Karte und der Taifun Mörsch musste die restlichen 20 Minuten mit einem Spieler weniger das Spiel bestreiten. Die Pumas fanden aber im letzten kein Mittel, das Spiel noch zu drehen. Pallach erhöhte in der 79. Minute auf 6:2. Walz konnte kurz vor dem Schlusspfiff nurmehr den 6:3-Endstand markieren. Taifun-Trainer Enrico Tritsch war nach der Partie voll des Lobes für sein Team: „Es war ein Sieg des Kopfes, der Einstellung und des Willens! Super gemacht Jungs, weiter so.“

 

Der MSC Malsch unterlag am Samstagnachmittag trotz 64-minütiger Überzahl zuhause dem MBV Budel klar mit 2:6. Vor den 150 Zuschauern fanden die Hausherren auch mit einem Mann mehr, nicht die Durchschlagskraft in der Offensive, um Budel in Bedrängnis zu bringen. „Kämpferisch kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen“, so Malschs Trainer Andreas Fiebig. „Uns fehlt es vorne einfach im Abschluss.“ Die beiden Tore für Malsch erzielte im letzten Viertel zum 1:6 und 2:6 Jonas Knoch. Für Budel war unter anderem Miel Looijmans erfolgreich.

 

Am Samstagabend hatte der MSC Ubstadt-Weiher gegen den MSC Comet Durmersheim keine Probleme. Die rund 300 Zuschauer in der Motoball-Arena sahen einen klaren und vedienten 9:1-Erfolg des deutschen Meisters. Nach 20 Minuten führte Ubstadt-Weiher durch Tore von Marco Weis (2., 6.) und Luca Böser (8.) mit 3:0. Zur Halbzeit bauten Kevin Fröhlich (23.) und Böser (25.) die Führung auf 5:0 aus. Auch im dritten Viertel hatten die Gastgeber alles im Griff. Weis (43., 47.) und Fröhlich (52.) erhöhten auf 8:0. Im letzten Abschnitt bekam vor allem der Nachwuchs auf Seiten des MSC Ubstadt-Weiher eine Chance. Kevin Gerber erzielte in der 62. Minute das 9:0. Jonas Burger konnte in der 70. Minute noch den Ehrentreffer für den MSC Comet Durmersheim erzielen.

 

 

Remis im Spitzenspiel – Jarmen und Halle siegen klar

 

Einen spannendes Spitzenspiel sahen die Zuschauer beim 5:5-Unentschieden zwischen dem MSF Tornado Kierspe und dem 1. MSC Seelze. Am Sonntag zogen dann Halle und Jarmen mit Heimsiegen nach.

 

Rund 250 Zuschauer sahen am späten Samstagnachmittag eine spannende Partie zwischen dem MSF Tornado Kierspe und dem 1. MSC Seelze, die am Ende keinen Sieger fand. 5:5-Unentschieden trennten sich die beiden Spitzenteams der Nordliga. Dabei verspielten die Hausherren einen 5:2-Vorsprung und musste sich mit dem einen Punkt zufrieden geben. „Bei uns haben am Ende die Kräfte nicht mehr gerreicht, da wir ohne Ersatzspieler angetreten sind“, so Tornados Sprecher Christian Beer. „Trotzdem sind wir mit der Leistung und dem Spiel sehr zufrieden. Die Tore für den MSF Tornado Kierspe erzielten Louis Heller (2) und Pascal Loskand (3). Für die Gäste aus Niedersachasen waren Dovydas Zilius (2), Vygandas Zilius (2) und Tobias Hahnenberg erfolgreich. Den Ausgleich erzielte der Nordmeister fünf Minuten vor Ende der Partie.

 

„Es war lange eine Spiel auf Augenhöhe. Am Ende haben wir den längeren Atem gehabt und unser Spiel durchgezogen“, freute sich Torsten Wochatz. Der zwei Vorsitzende des 1 MBC 70/90 Halle und die Mannschaft freuten sich über einen wichtigen 7:3-Erfolg gegen den MSC Pattensen. Durch den Sieg kletterten die Saalestäfter auf Platz vier der Tabelle und stehen damit auf einem Play-Off-Platz. Nach der Gäste-Führung durch Tobias Schulz drehten die Gastgeber vor den 200 Zuschauern das Spiel zu ihren Gunsten. Benjamin Walther, Enrico Wochatz und Marc Wochatz (3) brachten Halle auf 5:1 in Führung. Florian Bühre brachte die Gäste aus Niedersachsen zu Beginn des letzten Drittels noch einmal auf 5:3 heran, doch der MBC behielt die Nerven. Enrico und Marc Wochatz machten alles klar zum verdienten 7:3-Sieg.

 

Keine Probleme hatte der MSC Jarmen in seinem Heimspiel gegen den MBC Kierspe. Vor den rund 320 Zuschauern dominierten die Hausherren das Geschehen von Beginn an und ließen den Gästen aus dem Sauerland keine Chance. Max Tews brachte Jarmen im ersten Viertel in Führung. Diese bauten bis zur Hsalbzeit Tews und Robert Vaegler (3) auf 5:0 aus. Im dritten Abschnitt dominierten weiter die Hausherren. Vaegler erhöhte auf 6:0. Steven Blank konnte zwischenzeitlich den Ehrentreffer für den MBC erzielen. Andre Ickert stellte aber schnell den alten Abstand wieder her. Im letzten Viertel machten dann Ickert, Tews und Vaegler alles klar zum klaren und verdienten 10:1-Heimsieg für den MSC Jarmen.

Hochklassiges Spitzenspiel und spannende Verfolgerduelle

 

Der MSC Philippsburg konnteam Samstag mit einem klaren Sieg den Anschluss an die Play-Off-Plätze herstellen. Am frühen Samstagabend sahen die zahlreichen Zuschauer ein echtes Spitzenspiel zwischen dem MSC Ubstadt-Weiher und dem MSC Taifun Mörsch. Am Sonntag setzte sich noch der MSC Comet Durmersheim gegen den MBV Budel durch.

 

Der MSC Philippsburg schaffte mit einem verdienten 9:2-Erfolg gegen den MSC Malsch den Anschluss an die Play-Off-Plätze. Leider wurden keine Torschützen übermittelt.

 

Am frühen Samstagabend sahen dann rund 700 Zuschauer eine „echte Werbung für den Motoball“ wie Ubstadt-Weihers Vorsitzende Sabine Klütz nach der Partie begeistert festellte. Die beiden Spitzenteams MSC Ubstadt-Weiher und MSC Taifun Mörsch lieferten sich über 80 Minuten einen spannenden aber immer fairen Schlagabtausch. Am Ende gaben die Gäste aus Rheinstetten einen 3:0-Vorsprung ab und mussten sich dem deutschen Meister mit 4:3 geschlagen geben. Nach 20 Minuten führte der Taifun durch Tore von Manuel Fitterer (9., 20.) und Patrick Palach mit 3:0. „Da haben wir wieder einmal das erste Viertel komplett verschlafen“, so Klütz. Im zweiten Abschnitt fanden die Hausherren langsam besser ins Spiel und kämpften sich zurück. Marco Weis verkürzte in der 23. Minute auf 1:3. Im dritten Viertel konnten die Spargelstädter dann ausgleichen. Weis (55.) und Kevin Fröhlich (58.) sorgten für das 3:3. Im letzten Viertel setzte sich dann der größere Willen der Gastgeber durch. Weis brachte seine Farben in der 64. Minute mit 4:3 in Führung. Kurz vor Ende vergab Ubstadt-Weiher dann noch einen Elfmeter, so dass es beim 4:3-Endstand blieb.

 

Am Sonntagnachmittag lieferten sich der MSC Comet Durmersheim und der MBV Budel eine wahre Schlammschlaht. Der Platz war von Beginn an schwer zu bespielen und verlangte beiden Teams alles ab. Dementsprechend hart umkämpft waren die ersten drei Viertel. Nach 60 Minuten stand es nur 6:4 für den MSC Comet. „Dann haben wir aber im letzten Abschnitt den größeren Willen gezeigt“, so Norman Brunner. Der Altmeister zeigte mehr Biss und brachte die Partie sicher mit 11:6 nach Hause. „Wir wollten unbedingt gewinnen“, erzählt Brunner. Die Tore vor den rund 100 Zuschauern erzielten auf Seiten der Hausherren Daniel Kranefeld (3), Jonas Burger (3), Norman Brunner (3), Dennis Ring und Kevin Tritsch. Für Budel waren Carlo van Geltrop (2), Stan Looijmans (2), Nick Evers und Miel Looimans erfolgreich.

 

 

Tornado bleiben Nummer 1 in Kierspe

 

Im Kiersper Derby am Samstagnachmittag setzte sich der MSF Tornado klar gegen den MBC durch. Am Sonntag gab es ein knappes Ergebnis in Pattensen und ein Schützenfest in Seelze.

 

Da hatte sich der MBC Kierspe in der Motoballarena wohl vor der Partie etwas mehr ausgerechnet. Am Ende dominierten der „Gast“ MSF Tornado die Partie von Beginn an und setzte sich im Kiersper Derby vor den rund 300 Zuschauern klar mit 10:2 durch. Dank des hohen Sieges festigte der MSF die Tabellenführung in der Motoball-Bundesliga Süd. Überragender Akteur auf Seiten des Tornados war Pascal Loskand, der insgesamt sechs Mal für seine Farben traf. Die weiteren Treffer für den MSF Tornado erzielten Louis Heller (2) und Marcel Meier. Für den MBC traf Patrick Licht.

 

„Es war ein packendes und spannendes Spiel bis zum Schluss. Die Fans sahen zwar wenig Tore, dafür aber eine tolle Motoball-Partie“, so Pattensen Sprecherin Marion Dreier nach dem Schlusspfiff. Die 200 Zuschauer sahen den einzigen Treffer des Spiels erst in der 49. Minute. Andre Ickert traf für die Gäste zum 1:0. Dabei blieb es auch am Ende. Pattensen hatte noch einige Chancen, nutzten sie aber nicht. „Es war ein Spiel  auf Augenhöhe. Nur die Chancenverwertung war heute nicht gut bei uns“, analysierte  Marion Dreier nach Schlusspfiff.

 

Ein Schützenfest sahen die Zuschauer in Seelze. Der 1. MSC schoß den MSC Kobra Malchin mit 25:0 ab. Die Tore für die völlig überlegenden Gastgeber erzielten Vygandas Zilius (4), Dovydas Zilius (8), Tobias Hahnenberg (10), Stefan Schwarz, Niclas Eberle und ein Eigentor von Robert Wenzlaff.

Überraschung und klare Siege

 

Die Hinspiele der zweiten Runde im ADAC Motoball-Pokal hatten es in sich. Der souveräne Spitzenreiter der Südliga, MSC Taifun Mörsch, verlor verdient beim 1. MSC Seelze. Deutliche Siege feierten dagegen der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Puma Kuppenheim.

 

Das hatte sich der MSC Taifun Mörsch sicherlich anders vorgestellt. Der Tabellenführer der Motoball-Bundesliga Süd verlor verdient mit 1:4 beim 1. MSC Seelze und muss sich nun im Rückspiel anstrengen, um noch das Halbfinale im Pokal zu erreichen. Die Badener mussten in Niedersachsen ohne Patrick Palach antreten und gerieten schon nach einer Minute durch Tobias Hahnenberg in Rückstand. Allerdings konnte Manuel Fitterer noch im ersten Viertel ausgleichen. Im zweiten Viertel sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch, aber keine Tore. Hahnenberg brachte die Hausherren dann im dritten Abschnitt erneut in Führung. Diese gab Seelze nicht mehr ab. Vygandas Zilius erhöhte im letzten Abschnitt per Elfmeter auf 3:1. Hahnenberg machte dann noch alles klar. Taifun-Trainer Enrico Tritsch sieht für das Rückspiel trotzdem nicht schwarz: „Auf eigener Platzanalage in in voller Besetzung sind die drei Tore im machbaren Bereich.“

 

Das Halbfinal-Ticket so gut wie gelöst hat der MSC Ubstadt-Weiher. Der Titelverteidiger siegte am Samstagabend vor den rund 350 Zuschauern mit 15:3 gegen den MSC Comet Durmersheim. Im ersten Viertel brauchten die Spargelstädter nach der frühen Führung in der zweiten Minute durch Kevin Fröhlich ein wenig, um in Schwung zu kommen. Erst im zweiten Abschnitt drehten die Hausherren auf. Kevin Gerber (24., 27.), Domink Hassis (25.), Kevin Fröhlich (29.) und Luca Böser (39.) erzielten fünf Treffer für Ubstadt-Weiher. Durch den Anschlusstreffer von Daniel Kranefeld in der 26. Minute stand es zur Halbzeit 6:1. Auch im dritten Viertel ging das muntere Toreschießen weiter. Böser (49.), Fröhlich (53., 56.) und Gerber (53., 59.) waren für den deutschen Meister erfolgreich. Dennis Ring traf zwischenzeitlich in der 54. Minute für den Comet. Mit 11:2 ging es in die letzten 20 Minuten. Hier gab man beim MSC Ubstadt-Weiher dem Nachwuchs eine Chance. Zunächst erhöhte Fröhlich (64.) auf 12:2. Hassis (74.) und Rico Gleie (76.) bauten den Vorsprung auf 14:2 aus. Jonas Burger verkürzte in der 78. Minute noch einmal für den Altmeister. Daniel Erbes setzte dann eine Minute vor Abpfiff den Schlusspunkt unter den verdienten 15:3-Erfolg.

 

Eine ebenfalls klare Sache war das Pokalspiel am Sonntagnachmittag in Kuppenheim. Der MSC Puma besiegte den MSF Tornado Kierspe klar mit 16:1 Für die chancenlose Gäste aus der Nordliga traf Daniel Birkhein. Für den MSC Puma waren Benjamin Walz (6), Max Schmitt (4), Robin Benz (3), Jannis Schmitt (2) und Sven Schmidt. Durch den deutlichen und verdienten Sieg hat sich der Südligist so gut wie sicher ins Halbfinale geschossen.

Zwei Verfolger für MSC Taifun

 

Der MSC Taifun Mörsch ist nach dem vierten Sieg im vierten Spiel weiter auf Kurs. Ubstadt-Weiher ist dem Rekordmeister weiter auf den Fersen. Am Sonntag setzte sich der MSC Puma Kuppenheim klar gegen den MSC Comet Durmersheim durch.

 

Der MSC Taifun Mörsch tat sich am Freitagabend nur im ersten Viertel schwer. Vor den 200 Zuschauern ging der MSC Philippsburg nach 15 Minuten durch ein schönes Solo mit 1:0 in Führung. Die Hausherren konnten drei Minuten später durch Manuel Fitterer ausgleichen. Im zweiten Viertel sahen die Fans im Erwin-Schöffel-Stadion eine immer besser ins Spiel findende Taifun-Mannschaft. Marcel Batrenik brachte die Gastgeber in der 25. Minute erstmals in Führung. Diese glich Sven Zoll zwar postwendend aus, doch der Taifun fand schnell wieder in die Erfolgsspur. Fitterer (28.) und Ali Topkaya (32.) sorgten für die 4:2-Halbzeitführung. Im dritten Viertel nahm der Taifun-Express dann immer mehr an Fahrt auf. Der überragende Fitterer sorgte mit einem Sechser-Pack (46., 50., 51., 54., 56., 60.) für die Entscheidung. Das 11:2 in der 64. Minute erzielte dann wieder Fitterer. Lucca Fuchs trug sich mit einem Elfmetertor in der 69. Minute ebenfalls in die Torschützenliste ein. Topkaya steuerte in 72. Minute das 13:2 bei. Sven Zoll konnte in der 74. Minute den Torreigen der Mörscher kurz für Philippsburg unterbrechen, ehe Fitterer eine Minute vor Spielende den 14:3-Endstand markierte. Taifun-Trainer Enrico Tritsch spendete trotz des klaren Siegs dem Gegner Respekt: „Auch wenn das Ergebnis nüchtern betrachtet deutlich ausfiel, hat mich Phillipsburg absolut positiv überrascht. Im Vergleich zu den letzten Jahren, hat sich die Truppe spielerisch und taktisch durchaus verbessert und weiterentwickelt.“. Am verdienten Sieg seiner Mannschaft gab es für ihn aber nichts zu rütteln: „Durch präzises Konterspiel und einstudierte Spielzüge, konnten wir den Gegner letztendlich verdient bezwingen. Als Trainer ist es sehr befriedigend, dass sich die intensive Saisonvorbereitung nun auch in den Spielergebnissen widerspiegelt.“

 

Etwas schwer mit den Platzbedingungen tat sich der MSC Ubstadt-Weiher am Samstagnachmittag beim Gastspiel in Malsch. Am Ende setzte sich der deutsche Meister vedient mit 6:0 durch und ist dem MSC Taifun Mörsch weiter auf den Fersen. Im ersten Viertel brachte Marco Weis die Spargelstädter in Führung. Diese bauten Kevin Fröhlich und Kevin Gerber vor der Halbzeit auf 3:0 aus. Im dritten Viertel war es erneut Gerber, der auf 4:0 für Ubstadt-Weiher erhöhte. Fröhlich machte dann im letzten Abschnitt mit zwei weiteren Treffern alles klar zum verdienten Erfolg für den Titelverteidiger beim Tabellenschlusslicht.

 

Der MSC Puma Kuppenheim hat ebenfalls die Verfolger auf Spitzenreiter MSC Taifun aufgenommen. Am Sonntag siegte der Puma klar mit 8:1 gegen den MSC Comet Durmersheim. Vor den rund 500 Zuschauern brachten Jannis Schmitt (1., 11.) und Dominik Mückenhausen (17.) im ersten Viertel mit 3:0 in Führung. Norman Brunner verkürzte in der 29. Minute für Durmersheim. Neun Minuten später baute Benjamin Walz die Führung für Kuppenheim wieder aus. Im dritten Viertel sahen die Fans eine hektische Spielverlauf mit einem Tor. Walz erhöhte in der 57. Minute auf 5:1. Auch das letzte Viertel gehörte den Gastgebern. Max Schmitt (61.) und Jannis Schmitt (66., 80.) erzielten drei weitere Treffer zum verdienten 8:1-Endstand.

 

 

Tornado schießt sich an die Spitze

 

Der MSF Tornado Kierspe ist neuer Tabellenführer der Motoball-Bundesliga Nord. MBC Kierspe feierte am Sonntag den ersten Saisonsieg und Jarmen siegte klar gegen Halle.

 

Die 220 Zuschauer sahen am Samstagnachmittag einen verdienten Sieg des MSF Tornado Kierspe gegen den MSC Pattensen. Durch den 8:1-Erfolg gegen die Niedersachsen eroberten die Sauerländer die Tabellenführung in der Nordliga. Im ersten Viertel konnten die Gäste aus Pattensen noch gut mithalten. Yannik Scharper glich die Führung durch Louis Heller aus. Danach waren die Tornados aber bis zum Spielende die klar bessere Mannschaft und setzten sich auf in der Höhe verdient durch. Dennis Liebethal, Marcel Meier (2) und Pascal Loskand (4) steuerte die restlichen Treffer für Kierspe bei.

 

Der MBC Kierspe feierte am Sonntagnachmittag den ersten Saisonsieg. Die Sauerländer setzten sich mit 4:2 beim MSC Kobra Malchin durch. Dabei sahen die 200 Zuschauer lange eine Partie auf Augenhöhe. Malchin zeigte sich stark verbesserte, allerdings nutzten die Gäste aus Kierspe ihre Chancen besser. Nico Pfaff und Michel Kühnel waren für die Hausherren erfolgreich, die hinterher mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderten. „Wir haben dieses Mal ein gutes Spiel abgeliefert als Mannschaft. Wir hatten richtig gute Chancen, aber wir sind immer am guten Torwart von Kierspe gescheitert“, so Michel Kühnel nach der Partie. Die Torschütze aus Kierspe wurden leider nicht übermittelt.

 

Einen problemlosen Sieg feierte am Sonntagnachmittag der MSC Jarmen im Heimspiel gegen den 1. MBC 70/90 Halle. Nach dem ersten Viertel führten die Hausherren vor den rund 400 Zuschauern mit 4:0. Andre Ickert (2), Robert Vaegler und Max Tews brachten Jarmen in Führung. Im zweiten Viertel verkürzte Marc Wochatz per Elfmeter und das dritte Viertel blieb torlos. Im letzten Abschnitt legten die Gastgeber dann aber noch eine Schippe drauf und erhöhten noch einmal das Tempo. Max Tews erhöhte auf 5:1. Marc Wochatz konnte im Gegenzug noch einmal verkürzen. Robert Vaegler per Elfmeter und Miguel Gomez machten dann alles zum verdienten 7:2-Sieg klar.

Rassiges Spitzenspiel, erster Punkt und klarer Sieg

 

Der 3. Spieltag der Motoball-Bundesliga Süd hatte es in sich. Zunächst setzte sich am Samstagnachmittag der MSC Taifun Mörsch erwartungsgemäß in Malsch durch. Dann holten sich Budel und Philippsburg beim Remis ihren ersten Punkt und am Samtagabend sahen über 700 Zuschauer ein rassiges Spitzenspiel zwischen Ubstadt-Weiher und Kupenheim.

 

Die erwartet klare Sache war das Gastspiel des MSC Taifun Mörsch beim MSC Malsch. Der Rekordmeister siegte verdient mit 8:1. Trainer Enrico Tritsch war nach der Partie sehr zufrieden mit seinen Schütlingen: „Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung konnten wir auf schwierigem Untergrund in allen Vierteln überzeugen.“ Nach 20 Minuten stand es schon 3:0 für die Gäste durch Tore von Manuel Fitterer (2) und Patrick Palach. Bis zur Halbzeit bauten Fitterer und Robin Faisz die Führung für den Taifun auf 5:0 aus. Malsch versuchte mit großem Kämpferherz dagegenzuhalten, hatte aber gegen das schnelle Spiel der Gäste nicht viele Möglichkeiten. Folgerichtig baute Palach mit zwei weiteren Treffern die Führung im dritten Viertel auf 7:0 aus. Im letzten Abschnitt gelang zunächst Jonas Knoch der Ehrentreffer für Malsch ehe Fitterer den  verdienten 8:1-Schlusspunkt setzte.

 

In Budel sahen die Fans eine spannendes Spiel zwischen dem heimischen MBV und den Gästen aus Philippsburg. Am Ende stand es 6:6. Dabei wäre für den MSC Philippsburg mehr drin gewesen wie Jan Zoll nach der Partie meinte: „Wir haben drei Mal geführt. Davon gleich im ersten Viertel 3:0. Aber wir haben jedes Mal den Vorsprung regelrecht verschenkt. Wir machen zwar Fortschritte in unserem noch unerfahrem Team. Allerdings machen wir eben wegen der Unerfahrenheit noch zu große Fehler.“ Die Tore für Philippsburg erzielten Jan Zoll (3), Nuri Arslan (2) und Sven Zoll.

 

Am Abend sahen dann die über 700 Zuschauer in der Motoball-Arena ein Spitzenspiel, das seinen Namen verdient hatte. Der MSC Ubstadt-Weiher siegte nach einer Energieleistung nach der Pause verdient mit 12:6. Dabei verspielten die Gäste aus Kuppenheim einen Vorsprung. Nach 20 Minuten führte der MSC Puma durch Tore von Dominik Mückenhausen (Elfmeter 4./ 6.) und Jannis Schmitt (13.) mit 3:0. Im zweiten Viertel verkürzte zunächst Kevin Fröhlich mit zwei Treffer (23., 27.) auf 2:3. In der sehr intensiven Partie baute Max Schmitt in der 29. Minute die Führung für die Gäste wieder aus. Danach schlug der amtierende deutsche Meister aber zurück. Fröhlich verkürzte in der 31. Minute auf 3:4. Eine Minute vor der Halbzeit glich Dominik Hassis aus und Fröhlich brachte mit dem Halbzeitpfiff die Hausherren erstmals in Führung. Damit hatten die Spargelstädter die Partie gedreht und gaben sie in der Folgezeit nicht mehr aus der Hand. „Wir haben sie ins Spielen kommen lassen, waren nicht richtig auf unseren Positionen und haben uns durch ihre aggressive Spielweise einschüchtern lassen“, analysierte Benjamin Walz vom MSC Puma Kuppenheim nach der Partie. Dem überragendem Fröhlich gelang ein Hattrick (44., 49., 59.) zum 8:4. Benjamin Walz verkürzte in der 60. Minute noch einmal für den MSC Puma. Im letzten Abschnitt machten die Gastgeber dann alles klar. Marco Weis (64., 71., 76.) und Luca Böser (69.) erzielten weitere Treffer für den MSC Ubstadt-Weiher. Walz war zwischenzeitlich in der 70. Minute noch einmal für den MSC Puma Kuppenheim erfolgreich.

 

 

Seelze und Tornado müssen kämpfen – Pattensen gewinnt klar

 

Der 1. MSC Seelze setzte sich nach einem hartem Kampf beim MBC Kierspe durch und bleibt nach drei Spieltagen Tabellenführer. Am Sonntag musste sich Halle knapp Tornado Kierspe geschlagen geben. Pattensen feierte einen hohen Sieg gegen Malchin.

 

Der MBC Kierspe machte es am Samstagnachmittag dem 1. MSC Seelze schwerer als es der amtierende Nordmeister erwartet hätte. Am Ende setzte sich der große Favorit mit 5:0 durch. Vygandas Zilius (4) und Dovydas Zilius sorgten für die fünf Tore der Niedersachsen, die damit die Tabellenführung in der Motoball-Bundesliga Nord ausbauen konnte. Der MBC zeigte erneut eine starke Leistung und tankte Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

 

Es war lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe in Halle. Vor den 320 Zuschauern schnupperte der heimische 1. MBC 70/90 lange an einer Sensation gegen den Favoriten aus Kierspe. 3:1 führten die Hallenser zur Halbzeit, am Ende setzte sich der Favorit mit seiner Erfahrung mit 6:4 durch. „Wir sind natürlich enttäuscht, auch wenn wir eine gute Leistung gezeigt und dem Favoriten ebenbürtig waren“, so Halles stellvertretende Vorstand Torsten Wochatz. Die Tore für die Hausherren erzielten je zwei Mal Marc und Enrico Wochatz. Für die Gäste aus dem Sauerland waren Louis Heller (2), Pascal Loskand (3) und Kevin Friedrich erfolgreich.

 

Einen klaren Sieg feierte der MSC Pattensen am Sonntagnachmittag gegen den MSC Kobra Malchin. Am Ende stand es 12:3 für die Niedersachsen vor den 265 Zuschauern. Im ersten Viertel legten die Gastgeber mächtig los. Yannik Schaper brachte seine Farben in der ersten Minute mit dem ersten Angriff in Führung. Diese bauten Tobias Schulz (4.) und Dirk Hoppenstock (6.) auf 3:0 aus. Hannes Schmitt konnte eine Minute später für die Gäste verkürzen. Florian Bühre erhöhte per Doppelschlag (11., 14.) auf 5:1. Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren die klar bessere Mannschaft. Hoppenstock (23.), Schaper (Hattrick 24., 26., 31.) und Bühre (37.) schraubten den Vorsprung auf 10:1 hoch. Michel Kühnel gelang in der 38. Minute der zweite Malchiner Treffer. Im dritten Viertel verloren die Angriffsbemühungen von Pattensen ein wenig an Fahrt. Schaper erhöhte mit zwei Toren in der 49. und 53. Minute auf 12:2. Danach war es erneut Kühnel, der in der 59. Minute das 12:3 für nie aufgebenden Kobras erzielte. Das vierte Viertel blieb torlos und Pattensen verpasste es, etwas für das Torverhältnis zu tun. Am Ende blieb es also beim verdienten 12:-Erfolg für die Niedersachsen.

Klare Siege für die Favoriten

 

In der Südliga setzten sich die Favoriten am zweiten Spieltag klar durch: der MSC Comet Durmersheim, der MSC Puma Kuppenheim und der MSC Taifun Mörsch feierten klare Siege.

 

Es war lange ein Duell auf Augenhöhe, am Ende setzte sich der MSC Comet Durmersheim am Samstagnachmittag aber verdient beim MSC Philippsburg mit 8:4 durch. Dennis Ring brachte in der 1. Minute die Gäste in Führung. Jan Zoll konnte zehn Minuten später ausgleichen. Norman Brunner konnte den Altmeister kurz vor Viertelende wieder nach vorne bringen. Im zweiten Viertel waren die Hausherren die bessere Mannschaft und konnten schnell in der 21. Minute durch Zoll ausgleichen. Der Knackpunkt des Spiels war das dritte Viertel. „Wir haben das dritte Viertel verschlafen und den Comet mit Fehlern stark gemacht. Dazu kamen noch zwei verwandelte Strafstöße für Durmersheim“, analysierte Jan Zoll nach der Partie. Daniel Kranefeld (50.), Jonas Burger (51.) und Michael Jockers (60.) brachten den Comet auf 5:2 in Führung. Gleich zu Beginn des letzten Abschnitts erhöhte Kranefeld auf 6:2. Jan Zoll brachte Philippsburg in der 72. und 73. Minute noch einmal heran, der MSC Comet war aber zielstrebiger und konnte durch Burger (75.) und Kranefeld (79.) zwei weitere Treffer zum verdienten 8:4-Endstand erzielen.

 

Der MSC Taifun Mörsch setzte sich am Samstagabend verdient mit 9:2 gegen den MBV Budel durch. Vor den rund 200 Zuschauer im Erwin-Schöffel-Stadion war der Rekordmeister von Beginn an die bessere Mannschaft. Nur zu Beginn taten sich die Hausherren schwer. Erst in der 19. Minute brachte Patrick Palach die Hausherren in Führung. Zwei Minuten später erhöhte Palach auf 2:0. Vor der Halbzeit erhöhten Manuel Fitterer (37.) und Palach (39.) auf 4:0. Ali Topkaya (41.), Fitterer (47.), Robin Faisz (50.) und Palach (57.) bauten die Führung auf 8:0. Im letzten Viertel ließen es die Gastgeber langsamer angehen. Miel Looijmans (61.) erzielte das 8 :1. Topkaya erhöhte in der 64. Minute auf 9:1. Den Schlusspunkt setzte noch einmal Looijmans in der 64. Minute mit dem 9:2-Endstand.

 

17:0 hieß es am Sonntagnachmittag im Spiel zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und dem MSC Malsch. Die rund 300 Zuschauer waren die Hausherren den Gäste in allen Belangen überlegen und gewannen auf in der Höhe verdient. Die Tor für Kuppenheim erzielten Jannis Schmitt (2., 7., 16., 21., 29.), Max Schmitt (4.), Dominik Mückenhausen (23., 26., 43. 48.), Sven Schmidt (28., 35., 38.79.), Stefan Rauch (49., 55.) und Robin Benz (65.).

 

Hart umkämpfte Siege für die Favoriten

 

In der Nordliga mussten der 1. MSC Seelze und der MSF Tornado bei ihren Erfolgen kämpfen. Der 1. MBC 70/90 Halle feierte in Malchin einen klaren Sieg.

 

Die 180 Zuschauer sahen am Samtagnachmittag ein spannendes Spiel zwischen dem MSF Tornado Kierspe und dem MSC Jarmen. Der Favorit aus Kierspe musste dabei lange kämpfe, um sich am Ende verdientermaßen mit 2:0 gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern durchsetzen. Louis Heller (47.) und Pascal Loskand (70.) erzielten die Treffer für die Hausherren.

 

Am Sonntagnachmittag war es lange eng zwischen dem 1. MSC Seelze und dem MSC Pattensen. Zur Halbzeit führten die Hausherren nur 4:2 gegen die wacker kämpfenden Gäste. Dovydas Zilius (3) und Vygandas Zilius erzielten die Tore für den Nordmeister. Tobias Schulz und Dustin Hoppenstock waren für Pattensen erfolgreich. Nach der Halbzeit platzte aber bei den Hausherren der Knoten. Dovydas Zilius (2), Vygandas Zilius (2) und Mario Zimmermann brachten Seelze mit 9:2 in Front. Damit war die Partie entschieden. Dovydas Zilius (3) und Stefan Schwarz machten dann im letzten Abschnitt mit vier weiteren Treffern alles klar. Florian Bühre konnte noch einmal für Pattensen treffen. Am Ende stand ein klarer 12:3-Erfolg.

 

Im zweiten Sonntagsspiel konnte der 1. MBC 70/90 Halle einen klaren Erfolg feieren. Die Saalestädter setzten sich beim MSC Kobra Malchin mit 12:2 durch. Für Malchin traf Michel Kühnel dopppelt.

Favoriten setzen sich am 1. Spieltag durch

 

Der MSC Puma Kuppenheim, der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Taifun Mörsch konnten ihre Auftaktpartien in der Motoball-Bundesliga Süd souverän gewinnen und setzen sich damit an die Tabellenspitze. Auch in der Nordliga gabe es klare Siege von Jarmen und Seelze. Pattensen und dem MBC Kierspe trennten sich Unentschieden.

 

Der MSC Puma Kuppenheim hatte nur im ersten Viertel Probleme bei seinem Auswärtsspiel in Budel. 0:0 stand es nach 20 Minuten. Dabei vergaben die Gäste aus dem Badischen einen Elfmeter. Im zweiten Viertel brachten Jannis Schmitt und Benjamin Walz die Kuppenheim dann in Führung. Nick Evers konnte zwar noch verkürzen, doch Max Schmitt sorgte für den 3:1-Halbzeitstand. Im dritten Viertel bauten Walz und Dominik Mückenhausen bei einem Gegentor für Budel die Führung auf 5:2 aus. Im letzten Viertel machten die Gäste dann alles klar. Walz (2), Max Schmitt und Mückenhausen sorgten für den verdienten 9:2-Endstand.

 

Einen verdienten Sieg feierte am Samstagabend der MSC Ubstadt-Weiher im Derby gegen den MSC Philippsburg. Die 300 Zuschauer sahen einen 13:4-Erfolg bei dem noch viel Luft nach oben war. Kevin Gerber (3., 7., 8.) und Kevin Fröhlich (20.) bei einem Gegentor von Jan Zoll (7.) sorgten für ein beruhigendes 4:1 nach 20 Minuten. Nuri Arslan konnte in der 24. Minute noch einmal für Philippsburg verkürzen, ehe Luca Böser (28., 30.) und Gerber (35.) auf 7:2 zur Halbzeit erhöhten. Im dritten Abschnitt ließ es der deutsche Meister etwas ruhiger angehen. Ein Eigentor von Philippsbuirg (57.) und ein Tor von Dominik Hassis sahen die Zuschauer dennoch. Mit 9:2 ging es in den letzten Abschnitt. Da drehten die Hausherren noch einmal auf. Hassis (62.), Fröhlich (63., 67.) und Gerber (71.) erzielten die weiteren Tor für Ubstadt-Weiher. Jan Zoll war noch zwei Mal (64., 78.) für die wacker kämpfenden Gäste erfolgreich.

 

320 Zuschauer fanden am Sonntagnachmittag den Weg ins Durmersheimer Oberwald-Stadion. Der MSC Comet hatte den MSC Taifun Mörsch zu Gast und musste sich am Ende verdient mit 3:6 geschlagen geben. Manuel Fitterer brachte die Gäste im ersten Viertel zwei Mal in Führung. Zwischenzeitlich konnte Dennis Ring per 16 Meter ausgleichen. Im zweiten Viertel blieb der Comet dran. Normann Brunner glich aus. Der starke Fitterer konnte den MSC Taifun allerdings erneut in Führung bringen, die Patrick Palach anschließend ausbaute. Im dritten Viertel brachten die Gäste aus Mörsch mehr und mehr unter Kontrolle. Palach erhöhte folgerichtig auf 5:2. Im vierten Abschnitt versuchten die Hausherren noch einmal heran zu kommen. Daniel Kranefeld verkürzte noch einmal auf 3:5. Ali Topkaya machte allerdings per Elfmeter dann alles klar zum 6:3-Endstand.

 

Ein spannendes Spiel bis zum Ende sahen die 230 Zuschauer in Pattensen. Der heimische MSC trennte sich am Ende leistungsgerecht mit 4:4 gegen einen starken MBC Kierspe. Yannik Schaper brachten den MSC Pattensen mit zwei Toren (1., 9.) schnell mit 2:0 in Führung. Im zweiten Viertel war es Steven Blank, der in der 21. Minute für die Gäste aus Kierspe verkürzen konnte. Schaper erhöhte eine Minute später auf 3:1. Doch Kierspe blieb dran. Erneut war es Blank, der die Gäste heran brachte. Im dritten Viertrel konnte der starke Schaper in der 50. Minute das 4:2 erzielen, ehe Patrik Kietzmann eine Minute später den dritten Kiersper Treffer markierte. Im vierten Viertel konnte Sebastiano La Pillo vier Minuten vor Ende den verdienten Ausgleich erzielen.

 

Eine klare Angelegenheit war das Derby zwischen dem MSC Jarmen und dem MSC Kobra Malchin. Mit 17:1 schoß sich der Gastgeber an die Tabellenspitze der Nordliga. Schon zur Halbhzeit führten die Hausherren verdient mit 9:0. André Ickert (4), Max Tews (2), Miguel Gomez (2) und Robert Vaegler sorgten für die Jarmener Tore. Die 600 Zuschauer waren begeistert und der Torregen ging in der verbleibenden Spielzeit munter weiter. Tews (5), Vaegler, Tino Müller und Nico Prill erzielten die Tore für den MSC Jarmen. David Paul konnte zwischenzeitlich den Ehrentreffer für den MSC Kobra Malchin erzielen.

 

Der 1. MSC Seelze gewann beim 1. MBC 70/90 Halle vor den rund 700 Zuschauern klar mit 12:2. Die Tore für die Gäste erzielten Vygandas und Dovydas Zilius. Beide trafen je sechs Mal. Für Hallen waren Marc Wochatz und Benjamin Walter erfolgreich.

 

 

Der MSF Tornado Kierspe und der MBC Kierspe holten am Samstagnachmittag das Hinspiel der ersten Runde im ADAC Motoball-Pokal nach. Dabei taten sich die Hausherren vor den rund 250 Zuschauer lange schwer gegen den Lokalrivalen. Am Ende gab es dann doch einen klaren 7:1-Erfolg. Die Tore für den Tornado erzielten Pascal Loskand (3), Dennis Liebethal (2) und Marcel Meier (2). Patrik Kietzmann war für den MBC Kierspe erfolgreich.

 

Favoriten alle eine Runde weiter

 

 

Nach den klaren Hinspielerfolgen, kam es in den Rückspielen im ADAC Motoball-Pokal zu keinen größeren Überraschungen. Allerdings machte es der 1. MSC Seelze im Rückspiel in Philippsburg spannend und verspielte fast den großen Vorsprung. Weiter sind auch der MSC Ubstadt-Weiher, der MSC Comet Durmersheim, der MBV Budel und der MSC Taifun Mörsch. Der MSC Puma Kuppenheim musste zum Rückspiel gar nicht mehr erst antreten. Nachholtermine für die Duelle der beiden Kiersper Klubs werden noch ermittelt.

 

Der MSC Kobra Malchin konnte im Hinspiel bei der 0:32-Niederlage in Kuppenheim nicht alle erforderlichen Lizenzen vorweisen und wurde disqualifiziert. Der ADAC Nordbaden und der FA Motoball haben das nun bestätigt. De MSC Kobra muss eine Strafe in Höhe von 250 Euro zugunsten der Motoball-Nachwuchsarbeit bezahlen. Der MSC Puma Kuppenheim steht damit in der nächsten Pokalrunde.

 

Nach dem 16:0 aus dem Hinspiel konnte der MSC Ubstadt-Weiher beruhigt zum Rückspiel nach Jarmen fahren. Auch die Partie in Mecklenburg-Vorpommern konnten die Badener klar gewinnen. Der deutsche Meister setzte sich am Ende verdient mit 10:4 durch. Trotzdem zeigte der MSC Jarmen eine gute Leistung und zog sich achtbar aus der Affaire. Vor den rund 300 Zuschauern erzielten Robert Vaegler (2) und Max Tews die Tore. Für die Gäste aus der Spargelstadt waren Kevin Fröhlich (3), Kevin Gerber (4), Marco Weis (2) und Dominik Hassis erfolgreich.

 

Das gilt auch für den 1. MBC 70/90 Halle. Die Saalestädter verloren das Hinspiel mit 5:13 beim MSC Comet Durmersheim. Das Rückspiel gewann Halle allerdings vor den rund 200 Zuschauern mit 3:2. Schon nach fünf Minuten stand es durch Benjamin Walther 1:0 für die Hausherren. Die Gästen taten sich auf dem schwer bespielbaren Platz sehr schwer und fanden nicht ins Spiel. Halle hatte einige gute Chancen, scheiterte entweder an Latte oder Pfosten oder am guten Gästentorhüter Timo Brunner. Erst im dritten Viertel konnte Walther auf 2:0 erhöhen. Dennis Ring konnte kurz danach verkürzen, ehe Walther den alten Abstand wieder herstellte. Im letzten Viertel konnte der MSC Comet durch Jonas Burger noch einmal herankommen. Am Ende blieb es beim 3:2 für Halle. Leider verletzte sich Ring auf Seiten der Durmersheimer. Ob er länger ausfällt, steht noch nicht fest.

 

Mit 6:13 verlor der MSC Malsch das Rückspiel beim MBV Budel. Im Hinspiel setzten sich die Niederländer auch schon mit 7:3 durch. Schon nach 20 Minuten stand es 7:1 für die Hausherren. Der MSC Malsch fand überhaupt nicht ins Spiel. Danach änderte Andreas Fiebig die Taktik seiner Mannschaft und Malsch konnte die Partie offener gestalten. Am Ende setzten sich die Hausherren aber klar und verdient durch.

 

Der 1. MSC Seelze kam im Rückspiel beim MSC Philippsburg mit einem blauem Auge davon. Nach dem der Nordmeister das Hinspiel mit 11:3 gewonnen hatte, kam man im Badischen mit 5:11 unter die Räder. Philippsburg schrammte daher knapp an der Sensation vorbei. Jan Zoll vom MSC Philippsburg erzielte neun Treffer und war mit der Leisutng seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Mein Team hat nach Systemumstellung und Positionswechsel eine großartigen Willen und Kampfgeist gezeigt. Leider hat es zum Ende hin nicht mehr gereicht - leider. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und der Wille war bis zur letzten Minute ungebrochen.“ Die weiteren Treffer für die Badener erzielte Sergej Karst. Für die Gäste aus Seelze waren Tobias Hahnenberg (3) und Vygandas Zilius (2) erfolgreich.

 

Am Sonntagnachmittag zeigte der MSC Pattensen nach der 4:24-Niederlage in Mörsch ein versöhnliche Leistung im Rückspiel gegen den MSC Taifun Mörsch. Am Ende gewannen die Gäste aus der Südliga zwar auch klar mit 13:3, der MSC Pattensen hielt aber vor den rund 160 Zuschauern besser dagegen. Die Hausherren gingen in der 6. Minute sogar durch Jörg Leipert mit 1:0 in Führung. Allerdings drehten danach (9., 20.), Patrick Palach (13.) und Lucca Fuchs (15.) drehten die Partie. Im zweiten Viertel baute Ali Topkaya (22., 24.) die Führung auf 6:1 aus. Florian Bühre konnte in der 35. Minute für Pattensen verkürzen. Palach sorgte in der 37. Minute dann für den 7:2-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste. Im dritten Viertel passierte nicht viel. Die Mörscher schalteten einen Gang zurück und Leipert konnte in der 58. Minute den dritten Treffer für die Hausherren erzielen. Im letzten Abschnitt ging es dann aber weiter in Richtung Pattensener Tor. Robin Faisz (65.), Fitterer (67., 77.) und Fuchs (72., 73) sorgten für den verdienten 13:3-Endstand.

Torreicher Motoball-Auftakt im Pokal

 

Mit zahlreichen Toren ist die neue Saison im deutschen Motoball gestartet. In den Hinspielen der ersten Runde um den ADAC Motoball-Pokal setzten sich die Favoriten mit klaren Siegen durch.

 

Nur im ersten Viertel hatte der MSC Comet Durmerhseim am Samstagnachmittag Probleme mit dem 1. MBC 70/90 Halle. Da stand es nach 20 Minuten 1:1. Der MSC Comet brauchte ein weneig, um sich an den eher ungewohnten Untergrund zu gewöhnen. Die Erstrundenpartie gegen die Gäste aus der Nordliga musste im Erwin-Schöffel-Stadion in Mörsch ausgetragen werden, weil der Platz im heimischen Oberwaldstadion nicht bespielbar war. Im zweiten Viertel platze dann aber das Knoten und der Altmeister setzte sich am Ende verdient mit 13:5 durch und hat sich damit ein gutes Polster für das Rückspiel am kommenden Wochenende geschaffen. Die Tore für Durmersheim erzielten Daniel Kranefeld (5), Dennis Ring (4), Jonas Burger (3) und Michael Jockers. Für die wacker kämpfenden Gäste aus Halle waren Benjamin Walther (3) und Marc Wochatz erfolgreich.

 

Die Mannschaft des MSC Malsch stand am Samstag zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Motoball-Platz und absolvierte ohne Training ihr erstes Pflichtspiel. Am Ende kassierte das junge Team zwar eine 3:7-Niederlage gegen den MBV Budel, doch Trainer Andreas Fiebig war trotzdem zufrieden mit dem ersten Auftritt seiner Mannschaft. Die rund 150 Zuschauern sahen ein gutes Motoball-Spiel mit einem überragenden Miel Looijmans auf Seiten der Niederländer, der vier Mal traf (10., 18., 36., 55.). Die weiteren deri Treffer für die Gäste erzielte Nick Evers (58., 70., 75.). Für Malsch waren Thorben Fuchs (17.), Stefan Theuermann (59.) und Jonas Knoch (76.) erfolgreich.

 

Einen klaren Sieg fuhr am Samstag auch der MSC Ubstadt-Weiher ein. Vor den rund 200 Zuschauern ließ der deutsche Meister dem MSC Jarmen keine Chance und gewann mit 16:0. „Nur im ersten Viertel spielten wir ein wenig zögerlich. Danach waren wir einfach zu schnell für die Gäste“, meinte Ubstadt-Weihers Vorsitzende Sabine Klütz nach der Partie. Nach 20 Minuten stand es durch Tore von Kevin Fröhlich (10.) und Kevin Gerber (15.) 2:0 für die Hausherren. Diese bauten die Führung im zweiten Abschnitt durch Marco Weis (26., 35.), Lucca Böser (29.) und Gerber (30., 34.) auf 6:0 aus. Auch im dritten Abschnitt sahen die Zuschauer weitere Tore. Gerber (41.), Fröhlich (45.), Böser (Hattrick: 50., 51., 53.) und Dominik Hassis (54.) erhöten auf 13:0. Im letzten Abschnitt machten dann Böser (68., 70) und Rico Gleie (79.) alles klar.

 

32:0 gewann der MSC Puma Kuppenheim sein Spiel gegen den MSC Kobra Malchin. Allerdings konnte die Partie nur als Trainingsspiel durchgeführt werden, da der MSC Kobra Malchin noch nicht alle Lizenzen vorweisen konnte. Der FA Motoball muss nun beurteilen, wie das Spiel gewertet wird und ob es überhaupt noch zu einem Rückspiel kommt.

 

Der MSC Taifun Mörsch fegte am Sonntagnachmittag den MSC Pattensen mit 24:4 vom Platz. Schon nach 20 Minuten stand es durch Tore von Manuel Fitterer (5., 6. 7., 9., 17.) und Patrick Palach (3., 12., 20.) und Marcel Batrenik (18.) und zwei Tore von Yannik Schaper (18., 20.) 9:2. Auch im zweiten Viertel ging das muntere Toreschießen im Erwin-Schöffel-Stadion weiter. Ali Topkaya (21., 24.), Fitterer (23., 28., 38.), Palach (31., 36.) und Robin Faisz (33.) erzielten weitere Tore für den MSC Taifun, der zur Halbzeit mit 17:3 führte. Schaper konnte zwischenzeitlich in der 33. Minute den dritten Pattensener Treffer erzielen. Im dritten Abschnitt ließen es die Hausherren ein wenig ruhiger angehen, behielten aber trotzdem weiter die Oberhand. Batrenik (41., 56.), Topkaya (47.) und Lucca Fuchs (46., 52.) erzielten fünf weitere Treffer für den Südligisten. Schaper konnte in der 49. Minute letztmalig für die überforderten Gäste treffen. Im letzten Abschnitt machten dann Palach (66.) und Batrenik (75.) alles klar zum verdienten 24:4-Sieg des MSC Taifun Mörsch.

 

Auch der 1. MSC Seelze ist mit einem klaren Sieg in die Saison gestartet. Der Nordmeister setzte sich mit 11:3 am Sonntagnachmittag gegen den MSC Philippsburg durch. Für Seelze waren acht Mal Tobias Hahnenberg und drei Mal Dovydas Zilius erfolgreich. Für die Gäste aus dem Badischen traf drei Mal Jan Zoll.