Spielberichte

Führungstrio im Süden auswärts erfolgreich

 

Der MSC Puma Kuppenheim, der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher konnten ihre Auswärtsspiele am 2. Spieltag gewinnen und konnten sich an der Tabellenspitze der Motoball-Bundesliga Süd absetzen.

 

Einen klaren Sieg feierte der MSC Puma Kuppenheim am Samstagnachmittag beim MSC Malsch. Der deutsche Meister setzte sich mit 12:3 durch und festigte damit die Tabellenführung in der Südliga. Der MSC Malsch zeigte gegen den großen Favoriten einen courgagierten Auftritt. Alexander Kleinbichler, Jonas Knoch und Daniel Kranefeld erzielten die drei Tore für den MSC Malsch. Die Torschützen für Kuppenheim wurden nicht übermittelt.

Der MSC Malsch verlangte dem MSC Puma alles ab

Überschattet wurde die Partie zwischen MBV Budel und dem MSC Taifun Mörsch am Samstag durch die schwere Verletzung von Schiedsrichter Thomas Schmitt. In der 29. Minute wurde der Unparteiische bei einem Konter von einem Motorrad erwischt und konnte nicht mehr weiterpfeifen. Nach der langen Unterbrechung musste die Partie in der 45. Minute aufgrund der schlechter werdenden Lichtverhältnisse nicht mehr weitergeführt werden. Bis dahin führte der MSC Taifun Mörsch durch Tore von Patrick Palach (2), Manuel Fitterer (2) und Ali Topkaya mit 5:2. Die Treffer für Budel wurden nicht übermittelt.

 

Ein spannendes Spiel sahen die rund 300 Zuschauer am Sonntagnachmittag im Durmersheimer Oberwald-Stadion zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem MSC Ubstadt-Weiher. Nach dem dritten Viertel führten die Gäste durch Tore von Kevin Fröhlich und Kevin Gerber mit 2:0. Die Entscheidung fiel im letzten Viertel. Der MSC Comet versuchte noch einmal die Partie zu drehen und Ubstadt-Weiher konnte kontern. Gerber erhöhte auf 3:0, ehe Jonas Burger für den Altmeister verkürzen konnte. Gerber machte im Gegenzug alles klar. Burger konnte kurz vor Spielende noch das 2:4 aus Sicht der Hausherren erzielen. Dabei blieb es nach 80 spannenden Minuten. Comet-Trainer Wolfgang Fröhlich war trotz der Niederlage zufrieden mit seinen Schützlingen: „Meine Mannschaft hat sich im Verhältnis zum Taifun-Spiel sehr gesteigert. Die Abwehr war stark und auch Mittellinienspiel hat mir gut gefallen. Nur müssen wir unsere Torchancen besser nutzen und ausführen.“

 

 

Viele Tore und spannendes Samstagsduell im Norden

 

Klare Siege feierten der MSC Pattensen und der 1. MSC Seelze am Sonntagnachmittag. Am Samstag musste sich der MSF Tornado Kierspe strecken, um sich am Ende knapp gegen den 1. MBC 70/90 Halle durchzusetzen.

 

Mit nur vier Feldspielern musste der MSF Tornado kierspe am Samstagnachmittag ins erste Heimspiel der Saison gehen. Patrick Licht verletzte sich vor der Partie. Auch der 1. MBC 70/90 Halle musste dezimiert die Partie im Sauerland antreten. Goalgetter Marc Wochatz fehlte den Saalestädtern. Die rund 250 Zuschauer sahen eine spannende Partie. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen nach fünf Minuten durch Enrico Wochatz in Führung. Kevin Friedrich konnte in der 20. Minute ausgleichen. Wochatz brachte die Gäste in der 33. Minute erneut in Führung. Marcel Meier gelang in der 60. Minute der umjubelte Ausgleich. Das letzte Viertel ging der MSF Tornado mit mehr Willen an. Louis Heller (61.) und Friedrich (68.) brachten die Hausherren mit 4:2 in Führung. Halle kämpfte sich noch einmal durch Wochatz in der 68. Minute heran. Die Sauerländer retteten den knappen Vorsprung aber über die Zeit und konnten sich über den zweiten Saisonsieg freuen. Tornado-Trainer Christian Beer meinte nach der Partie: „Wie im ersten Spiel waren wir wieder spielbestimmend. Wir haben allerdings mit schlechten Abschlüssen unsere guten Chancen verstreichen lassen und so Halle stark gemacht. Am Ende ist der Sieg verdient, aber Halle hätte hier zwischenzeitlich trotzdem einen Sieg oder ein Remis holen können.“

 

Am Sonntagnachmittag stand dann der erste Saisonauftritt des 1. MSC Seelze an. Gegner war der MSC Kobra Malchin. Am Ende musste die Gäste mit 1:16 die Segel streichen. Michel Kühnel erzielte den Ehrentreffer für die Malchiner. „"Leider sind wir heute nicht gut ins Spiel gekommen. Die Aufregung meiner Jungs, gerade bei Auswärtsspielen war deutlich zu merken. Die Zilius-Brüder haben uns das Leben schwer gemacht. Aber wir stecken den Kopf aber nicht in den Sand, werden weiter hart trainieren. Die Saison ist noch jung und unsere Erfolgserlebnisse kommen auch“, so Kobra-Trainer Jörg Spindler nach der Spiel. Für Seelze waren vor allem die überragenden Zilius-Brüder erfolgreich.

 

Der MSC Pattensen gelang ein Heimspielauftritt nach Maß. Vor den 320 Zuschauern siegten die Niedersachsen klar mit 14:1 gegen den MBC Kierspe. Tobias Hahnenberg traf allein zehn Mal für den MSC Pattensen, der sich allerdings die ersten beiden Viertel schwer gegen die Gäste aus dem Sauerland tat. Der MBC erwischte den besseren Start und ging durch Steven Born nach acht Minuten in Führung. Hahnenberg konnte zwar postwendend ausgleichen, trotzdem hatte Kierspe einige Chancen in den ersten 40 Minuten. Hahnenberg nutzte seine Chancen aber besser und so stand es zur Halbzeit 3:1 für die Hausherren. Im dritten Abschnitt drehte der MSC aber auf. Hahnenberg (4), Yannik Schaper (2) und Jan Bauer brachten Pattensen auf 10:1 nach vorne. Damit war die Partie entschieden. Hahnenberg (3) und Schaper machten dann alles klar zum verdienten 14:1-Erfolg. „Die ersten zwei Viertel haben wir uns noch schwer getan, aber dann lief es wirklich sehr gut für uns“, freute sich Spielertrainer Tobias Hahnenberg.

Favoritensiege zum Auftakt in der Südliga

 

In der Südliga setzten sich am 1. Spieltag wie erwartet die Favoriten durch. Der MSC Taifun Mörsch siegte klar gegen den MSC Comet Durmersheim. Auch der MSC Ubstadt-Weiher setzte sich deutlich gegen den MSC Philippsburg durch. Am Sonntag gewann dann noch Puma Kuppenheim verdient gegen den MBV Budel

 

Eine klare Angelegenheit war die Partie zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Comet Durmersheim am Freitagabend. Allerdings brauchten die Hausherren vor den rund 500 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion ein wenig Schwung, um ins Spiel zu kommen. Es dauerte bis zur 16. Minute ehe Manuel Fitterer den MSC Taifun in Führung brachte. „Nach einem holprigen ersten Viertel, nutzten wir die Pause um taktisch nachzubessern und konnten so dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, analysierte Taifun-Trainer Enrico Tritsch nach der Partie. Im zweiten Viertel erhöhten dann Fitterer (23., 27.) und Lucca Fuchs (28.) auf 4:0. Die Gegenwehr der Durmersheimer war damit erst einmal gebrochen. Fuchs konnte in der 42. Minute auf 5:0 erhöhen. Jonas Burger verkürzte in der 51. Minute auf 5:1. Robin Faisz stellte den alten Abstand in der 60. Minute wieder her. Im Gegenzug war Gennady Mitts für den Altmeister noch einmal erfolgreich. „Der Comet zeigte sich anfangs kämpferisch und stark motiviert. Mit fortwährender Spieldauer, zeigte sich unsere spielerisch Klasse und wir könnten eine beruhigende Führung herausspielen, die bis zum Ende hielt“, so Tritsch. Im letzten Abschnitt machte der MSC Taifun alles klar. Patrick Palach erzielte in der 61. Minute das 7:2. Marcel Weiler verkürzte in der 64. Minute noch einmal für den MSC Comet. Palach (70.) und Fuchs (73.) stellten dann den verdienten 9:3-Endstand her.

 

Eine klare Angelegenheit war das Derby zwischen dem MSC Ubstadt-Weiher und dem MSC Philippsburg. Die Spargelstädter setzten sich am Samstagabend vor den 400 Zuschauern in der Motoball-Arena mit 10:1 durch. Lucca Böser brachte die Hausherren schon in der 1. Minute in Führung. Kevin Fröhlich baute den Vorsprung mit zwei Toren in der 13. und 15. Minute auf 3:0 aus. Danach wurde die Partie ruppiger und die Schiedsrichter musste in der Folgezeit einige Karten verteilen. Im zweiten Viertel war es Böser, der in der 28. Minute auf 4:0 erhöhte. Rico Gleie baute den Vorsprung in der 35. Minute durch einen verwandelten Elfmeter auf 5:0 zur Halbzeit aus. In der 49. Minute konnten die Philippsburger durch Sergej Karst den Ehrentreffer markieren. Danach waren die Hausherren aber weiter die spielbestimmende Mannschaft und machten im letzten Viertel alles klar. Kevin Gerber (63., 80.) und Dennis Ring (71., 74.) erhöhten auf 10:1.

 

Bei bestem Motoball-Wetter feierte der MSC Puma Kuppenheim am Sonntagnachmittag einen klaren 12:3-Erfolg gegen den MBV Budel. Im ersten Viertel taten sich die Hausherren noch schwer. Max Schmitt konnte den deutschen Meister immerhin mit 2:0 (9., 20.) in Führung bringen. Benjamin Walz erhöhte in der 21. Minute auf 3:0 ehe Carlo van Geltrop in der 24. Minute auf 3:1 verkürzen konnte. Kuppenheim blieb aber das spielbstimmende Team und erhöhte durch Walz (31.), Max Schmitt (34.) und Dominik Mückenhausen (38.) auf 6:1. Stan Gielen konnte eine Minute vor der Halbzeit auf 6:2 für Budel verkürzen. Nach der Halbzeit ging das muntere Toreschießen weiter. Max Schmitt (44., 53.), Walz (52., 57.) und Jannis Schmitt (58.) erhöhten auf 11:2. Jannis Schmitt markierte in der 75. Minute noch das 12:2. Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie setzte Budel durch das 12:3 von Miel Looijmans.

 

 

Überraschungen zum Auftakt in der Nordliga

 

Das Rennen um den Staffelsieg und die Play-Off-Plätze in der Motoball-Bundesliga Nord scheint in diesem Jahr ein offenes Rennen zu werden. Für die erste kleinere Überraschung sorgte der MBC Kierspe mit dem Sieg gegen den MSC Jarmen. Am Sonntag sahen die Zuschauer ein turbulentes Unentschieden zwischen Halle und Pattensen sowie einen knappen Sieg des MSF Tornado Kierspe beim MSC Kobra Malchin.

 

Einen Saisonstart nach Maß feierte am späten Samstagnachmittag der MBC Kierspe. Dabei sahen die Zuschauer eine spannende Aufholjagd, denn die Gäste führten bis ins vierte Viertel hinein mit 2:0. Robert Vaegler erzielte beide Treffer für den MSC Jarmen. Doch der MBC Kierspe zeigte Kämpferherz und drehte im letzten Abschnitt die Partie. Steven Blank traf doppelt für die Sauerländer und Theo Janzen konnte sogar noch den dritten Treffer für den MBC Kierspe erzielen, der damit mit einem Sieg in die Saison starten konnte.

 

17 Minuten vor Schluss sah der 1. MBC 70/90 Halle wie der Sieger im Spiel gegen den MSC Pattensen aus. Mit 4:2 führten die Saalestädter gegen den Gegner aus Niedersachsen. Doch dann schlugen die Gäste zurück und retteten in der vierten Minute der Nachspielzeit durch Yannik Schaper den Punkt. „Das ist natürlich für uns ärgerlich“, so Torsten Wochatz. Der Vorsitzende des 1. MBC 70/90 Halle sah es aber realistisch. „Am Ende geht das Unentschieden aber in Ordnung und spiegelt den Spielverlauf her.“ Vor den 700 Zuschauern ging Pattensen in der 6. Minute durch Schaper in Führung. Danach wachten die Hausherren auf. Enrico Wochatz drehte die Partie durch zwei Tore in der 19. und 20. Minute. Jan Bauer glich in der 35. Minute für Pattensen aus. Marc Wochatz konnte dann allerdings mit zwei Toren in der36. und 63. Minute Halle nach vorne bringen. Trotzdem gab Pattensen nicht auf. Marc-Aurel Deppe verkürzte in der 71. Minute auf 4:3. Mit der letzten Aktion des Spiels konnte dann Schaper den verdienten Ausgleich erzielen.

 

Schwere als erwartet tat sich der MSF Tornado Kierspe am Sonntag beim MSC Kobra Malchin. Am Ende freuten sich die Sauerländer zwar über einen 5:3-Erfolg. Trotzdem standen sich die Tornados oft genug selbst im Wege. „Wenn man seine Chancen besser nutzt, dann ist so ein Spiel nach zwei Vierteln entschieden und man kann ganz locker aufspielen. Das haben wir aber nicht gemacht. So mussten wir bis zum Schluss auf 100 Prozent geben“, so Sportleiter Oliver Sinn nach der Partie. Auf Seiten des MSC Kobra Malchin herrschte nach dem Schlusspfiff trotz der Niederlage Zufriedenheit. „Bei herrlichem Sonnenschein sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, denn wir befinden uns in der Findungsphase. Im zwei Wochen haben wir das Pokal-Rückspiel und da werden wir alle Kräfte bündeln, um Taifun Mörsch etwas zu ärgern“, so Vorstandsvorsitzender Thomas Weggen. Die Tore für Malchin erzielten Robin Wenzlaff (2) und Robert Wenzlaff. Für Kierspe trafen Louis Heller (3), Kevin Friedrich und Marcel Heller.

Der Süden dominiert den Norden

 

Klare Siege gab es am Samstag bei den Zweitrundenhinspielen im ADAC Motoball-Pokal. Dabei gewannen die drei Südligisten ihre Partien deutlich gegen die Gegner aus der Nordliga. Dabei fielen in jedem Spiel 27 Tore.

 

Die erwartet klare Sache gab es am Samstagnachmittag im Erwin-Schöffel-Stadion. Mit 27:0 fegte der MSC Taifun Mörsch den MSC Kobra Malchin aus dem Stadion. Schon nach 20 Minuten stand es 7:0 für die Gastgeber durch die Treffer von Manuel Fitterer (3), Patrick Palach (2) und Marcel Batrenik. Auch im zweiten Abschnitt ging das muntere Toreschießen weiter. Palach (2), Fitterer und Lucca Fuchs erhöhten auf 11:0. Weitere acht Tore fielen nach der Halbzeit. Palach (3), Fuchs (3), Fitterer und Robin Faisz schraubten das Ergebnis auf 19:0 hoch. Für den 27:0-Endstand in einer fairen Partie sorgen dann im vierten Viertel Fitterer (3), Fuchs (3) und Faisz (2). Gäste-Trainer Robert Wenzlaff meinte nach dem Spiel: „Das es für uns heute nichts zu holen war, wussten wir von Anfang an. Wir sind hier mit nur vier Feldspielern angereist. Das war deutlich zu merken. Trotzdem freuen wir uns auf das Rückspiel am 21. April. Denn eine so erfolgreiche Mannschaft wie Mörsch hatten wir noch nicht zu Gast in der Waldarena.“

 

Auch in Kuppenheim sahen die rund 200 Zuschauer 27 Tore. Dabei setzte sich der MSC Puma Kuppenheim mit 24:3 gegen den 1. MBC 70/90 Halle durch. Nach 20 Minuten war die Partie entschieden. Die Hausherren führten duch Tore von Jannis Schmitt (4), Christian Orsag (2), Benjamn Walz (2) und Dominik Mückenhausen mit 9:0. Der Torreigen setzte sich im zweiten Abschnitt weiter fort. Walz (3), Jannis Schmitt (3), Orsag und Mückenhausen erhöten auf 17:0. Marc Wochatz sorgte dann kurz vor der Halbzeitpause mit dem 17:1 für ein Lebenszeichen der Gäste. Nach der Halbzeit kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel. Marc Wochatz verkürzte mit zwei Toren auf 17:3. Danach nahm der Puma wieder Fahrt auf. Mückenhausen erhöhte mit einem Doppelschlag auf 19:3. Im letzten Viertel machten dann Jannis Schmitt (2) und Walz (3) alles klar zum 24:3-Endstand.

 

Wieder 27 Tore sahen die Fans in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher am Samstagabend. Die Hausherren gewannen dabei klar mit 22:5 gegen den MSC Pattensen. Bei den Gästen war das Fehlen von Tobias Hahnenberg deutlich zu spüren. Nach dem ersten Viertel stand es 5:2 für den MSC Ubstadt-Weiher. Kevin Fröhlich brachte die Hausherren schnell in Führung. Diese wurde noch von Yannik Schaper ausgeglichen. Danach erhöhten Ring und Fröhlich (2) auf 4:1. Schaper verkürzte noch einmal für Pattensen, ehe Kevin Gerber das 5:2 markieren konnte. Vor der Halbzeit erhöhte der MSC Ubstadt-Weiher das Tempo. Ring (4) und Geber (2) erhöhten auf 11:2. Ab dem dritten Viertel gaben die Spargelstädter dem Nachwuchs vermehrt eine Chance. Trotzdem blieb der Südligst vor den 200 Zuschauern die spielbestimmende Mannschaft. Gerber (3), Rico Gleie (3) und Dominik Hassis erhöhten auf 18:2. Ohne Fröhlich und Gerber ging es für den MSC Ubstadt-Weiher ins letzte Viertel. Zwei Mal traf Schaper noch für Pattensen. Auch Tobias Schulz war für die Gäste im vierten Abschnitt erfolgreich. Daniel Erbes und Böser (3) sorgten für den 22:5-Endstand.

Jarmen ärgert Pattensen

 

Nach der klaren 1:12-Hinspielniederlage war ein Weiterkommen für den MSC Jarmen im ADAC Motoball-Pokal so gut wie aussichtlos. Trotzdem warf die Mannschaft im Rückspiel gegen den großen Favoriten aus Pattensen noch einmal alles in die Waagschale und erkämpfte sich vor den rund 300 Zuschauern einen verdienten 5:4-Sieg. Das erste Viertel bliebt torlos. Im zweiten Abschnitt brachte Robert Vaegler mit zwei Toren bei einem Gegentreffer von Tobias Hahnenberg die Hausherren mit 2:1 in Führung. Im dritten Viertel wurde es nach Angaben von Jarmens Sportleiter Roland Kick etwas ruppiger. Vor allem die Gäste legten eine härtere Gangart ein. Jarmen blieb nach dem dritten Viertel mit 4:3 in Führung. Die Tore für die Heimmannschaft erzielten Daniel Ehlert und Max Tews. Für die Gäste aus Niedersachsen waren Florian Bühre und Hahnenberg erfolgreich. Im letzten Abschnitt markierte Tews zunächst das 5:3. Tobias Hahnenberg konnte aber noch das 5:4 für den MSC Pattensen erzielen, der in der nächsten Runde auf den MSC Ubstadt-Weiher trifft.

Überraschungen und Favoritensiege

 

Der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Philippsburg zogen am Samstag erwartungsgemäß in die zweite Runde des ADAC Motoball-Pokals ein. Für eine Überraschung sorgte der 1. MBC 70/90 Halle, der sich klar gegen den MSF Tornado Kierspe im KO-Spiel durchsetzte. Der MSC Taifun Mörsch zog nach dem Hinspielsieg gegen den 1. MSC Seelze in die nächste Runde ein. Das Rückspiel konnte aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes nicht ausgetragen werden und so einigen sich die Vereine darauf, dass nur das Hinspiel zählte.

 

Jan Zoll schoß am Samstagnachmittag den MSC Philippsburg ganz allein in die zweite Pokalrunde. Beim 9:2-Erfolg beim MSC Malsch erzielte er alle Treffer der Gäste. Die rund 100 Zuschauer sahen eine kampfbetontes Spiel. Nach dem 11:1 im Hinspiel ging der MSC Philippsburg mit viel Rückenwind in die Partie und führte zur Halbzeit schon mit 6:1. Das Tor für Malsch erzielte Daniel Kranefeld zum zwischenzeitlichen 1:5. Am Ende stand es dann 9:2 für die Gäste. Jonas Knoch konnte noch einmal für die Hausherren treffen. Thorben Fuchs sah in der 65. Minute noch die Rote Karte wegen Beleidigung. „Es gibt noch viel Arbeit für uns“, stellte der Malscher Trainer Andreas Fiebig nach der Partie fest. „Die Abstimmung stimmt noch in keinster Weise. Was aber nach nur einem Testspiel und zwei Pokalspieln nicht verwunderlich ist.“

 

Der 1. MBC 70/90 Halle freute sich am Samstag über die erste kleine Sensation in dieser Saison. Der Außenseiter setzte sich vor heimischen Publikum klar und verdient mit 6:2 gegen den MSF Tornado Kierspe durch. Marc Wochatz brachte die Hausherren nach 13 Minuten in Führung. Diese glich Louis Heller in der 31. Minute aus. Bis zur Halbzeit war es eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ab dem dritten Viertel hatten die Gäste mit Maschinenproblemen zu kämpfen und verloren auch spielerisch den Faden. Halle übernahm das Kommando und ging durch Enrico Wochatz in der 50. Minute erneut in Führung. Heller konnte im Gegenzug zwar noch einmal für die Sauerländer ausgleichen, doch der 1. MBC war nun das spielbestimmende Team. Marc Wochatz erhöhte in der 51. Minute auf 3:2. Benjamin Walther erzielte in der 66. Minute das 4:2 für die Saalestädter. Enrico Wochatz machte dann mit einem Doppelschlag in der 72. und 80. Minute alles klar zum verdienten Erfolg der Hausherren.

Halle setzte sich am Samstagnachmittag überraschend klar gegen Tornado Kierspe durch und steht in Runde 2 des ADAC Motoball-Pokals

Auch der MSC Ubstadt-Weiher steht in der nächsten Runde. Nach dem 8:2-Hinspielerfolg setzten sich die Spargelstädter im Rückspiel gegen den MBV Budel mit 10:6 durch. Dabei taten sich die Hausherren vor den rund 150 Zuschauern schwer. „Budel hat sehr gut gespielt und nie aufgesteckt“, lobte auch Uwe Maurer. Der Sportleiter des MSC Ubstadt-Weiher sah bei seiner Mannschaft noch viel Luft nach oben: „Wir haben viele Sachen ausprobiert und uns manchmal schwer getan.“ Ubstadt-Weiher trat auch ohne die drei Stammspieler Marco Weis, Kevin Fröhlich und Jens Kehrer an. Die Tore für die Gastgeber erzielten Kevin Geber (5), Dennis Ring (3), Lucca Böser und Dominik Hassis. Für Budel war fünf Mal Miel Looijmans erfolgreich.

 

300 Zuschauer sahen ein rasantes Spiel zwischen dem MSC Comet Durmersheim und dem MSC Puma Kuppenheim. Das Hinspiel gewann der deutsche Meister mit 10:6 und musste sich darum noch einmal richtig reinhängen, um die nächste Runde zu erreichen. Michael Jockers nährte die Hoffnungen des Altmeisters auf ein Weiterkommen mit dem 1:0 im zweiten Viertel. Im Anschluss übernahmen aber die Gäste das Kommando und drehten die Partie. Max und Jannis Schmitt brachten die Pumas mit 2:1 in Führung. Benjamin Walz erhöhte im dritten Viertel auf 3:1. Mitc Gennadii konnte im Anschluss für Durmersheim verkürzen. Max Schmitt stellte aber dann den alten Abstand wieder her. Zwar gelang Jonas Burger noch das 3:4, der MSC Puma war am Sonntagnachmittag aber das bessere Team. Max Schmitt sorgte im letzten Viertel für den verdienten 5:3-Endstand.

Mitc Gennadii erzielte seine erstes Tor für den MSC Comet Durmersheim

Tobias Hahnenberg erlegte am Sonntagnachmittag den MSC Jarmen fast im Alleingang. Der neue Spielertrainer des MSC Pattensen erzielten beim 12:1-Hinspielsieg neun Tore. Damit stehen die Niedersachsen so gut wie sicher in der nächsten Pokalrunde. Vor den 260 Zuschauern dominierten die Hausherren gegen die Gäste aus Jarmen, die ohne Andre Ickert antreten mussten. Zwar war das erste Viertel noch ausgeglichen, im restlichen Spielverlauf spielte eigentlich nur noch der MSC Pattensen. Neun Tore steuerte Hahnenberg bei. Yannik Schaper (2) und Jan Bauer erzielten die weiteren Treffer. Für den MSC Jarmen war Robert Vaegler erfolgreich. Das Rückspiel steigt in einer Woche in Jarmen.

 

Nachdem der MSC Kobra Malchin und der MBC Kierspe durch Unbespielbarkeit ihrer Plätze keinen gemeinsamen Termin beziehungsweise Spielort für ihre Pokalspiele finden konnten, baten sie den FA Motoball um eine Entscheidung. Da aus Termingründen keine andere Möglichkeit bestand, eine bessere Lösung zu finden, musste die Paarung per Los entschieden werden.  Der Entscheid wurde am Sonntagabend um 19 Uhr per Skype-Konferenz mit den FA-Mitgliedern Patrick Altmann und Heiner Siebracht sowie den beiden Vorsitzen der Clubs Katrin Grabs (MBC Kierspe) und Thomas Weggen (MSC Kobra Malchin) durchgeführt. Das Los fiel auf den MSC Kobra Malchin, der damit eine Runde weiter ist. „Diese Entscheidung ist mir in meiner bislang 45-jährigen Tätigkeit im Motoball sehr schwer gefallen“, so der FA-Vorsitzende Heiner Siebracht. „Entscheidungen am grünen Tisch sind das Unglücklichste überhaupt. Um dies in Zukunft aus dem Weg zu gehen, muss für den Pokalwettbewerb im kommenden Jahr in Absprache mit den Vereinen eine bessere Lösung gefunden werden. Spielabsagen sollten auf ein Minimum reduziert werden. Lösungen am grünen Tisch sollten umgangen werden. Denn solche ‚Niederlagen’ schädigen nicht nur die betroffenen Vereine, sondern auch den gesamten Motoballsport.“

Tore satt beim Motoball-Start

 

Am Samstagnachmittag wurde mit drei Partien im ADAC Motoball-Pokal die Saison eröffnet. Auf den Plätzen in Mörsch, Philippsburg und Budel fielen insgesamt 34 Tore. Dabei setzten sich die Favoriten schon in den Hinspielen der ersten Runde klar durch. Am Sonntag setzte sich der MSC Puma Kuppenheim nach hartem Kampf gegen den MSC Comet Durmersheim durch.

 

Den Auftakt machten um 15 Uhr der MSC Philippsburg und der MSC Malsch. Dabei sahen die rund 100 Zuschauer in der MSC-Arena eine von Beginn an einseitige Partie. Die Gastgeber hatten Spiel und Gegner sofort in Griff. Jan Zoll brachte Philippsburg nach vier Minuten in Führung. Es dauerte allerdings bis zur 21. Minute ehe die Gastgeber die Überlegenheit in weitere Tore ummünzten. Daniel Kranefeld konnte drei Minuten später für Malsch verkürzen. Nach der Halbzeit nahm der Philippsburger Express aber immer stärker an Fahrt auf. Zoll (41.), Nuri Arslan (44.), Sergej Karst mit einem Hattrick (46., 49., 53.) und Zoll  (58.) brachte die Gastgeber auf 8:1 nach vorne. Damit war die Partie entschieden. Karst (65.) und Arslan (66., 70.) machten dann im letzten Viertel alles klar. Damit hat sich der MSC Philippsburg eine sehr gute Ausgangspostion für das Rückspiel in einer Woche geschaffen.

 

Der MSC Taifun Mörsch gab sich im Duell der Staffelmeister am Samtagnachmittag keine Blöße. Vor den rund 100 Zuschauern im Erwin-Schöffel-Stadion setzten sich der MSC Taifun Mörsch klar mit 10:2 gegen den 1. MSC Seelze durch. Die Hausherren hatten die Partie von Beginn an im Griff und führten im ersten Viertel durch Tore von Lucca Fuchs (8., 14.), Patrick Palach (10.) und Justin Tichatschek (16.) mit 4:0. Die Gäste aus Niedersachsen versuchten dagegenzuhalten. Dovydas Zilius (26.) verkürzte für Seelze. Allerdings konnte der starke Fuchs im Gegenzug das 5:1 erzielen. Tichatschek erhöhte in der 28. Minute auf 6:1 für den MSC Taifun. Palach markierte in der 30. Minute das 7:1. Damit war die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen. Robin Faisz konnte eine Minute vor der Halbzeit sogar noch das 8:1 erzielen. Dovydas Zilius konnte in der 45. Minute noch einmal für den Nordmeister verkürzen. Allerdings machten Tichatschek (49.) und Palach (69.) am Ende alles klar für die Badener, die mit einem beruhigenden 10:2-Vorsprung ins Rückspiel in einer Woche gehen können.

 

Der MSC Ubstadt-Weiher konnte sich am Samtagnachmittag über einen klaren 8:2-Erfolg beim MBV Budel freuen. Kevin Gerber (3) und Lucca Böser brachten die Gäste zur Halbzeit mit 4:1 in Führung. Die weiteren Torschützen wurden leider nicht übermittelt. Durch den Sieg mit sechs Toren Unterschied kann der MSC Ubstadt-Weiher beruhigt ins Rückspiel in einer Woche gehen.

 

Über 250 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag den ersten Auftritt des russischen Nationalspieler Mits Gennady im Dress des MSC Comet Durmersheim. Der Altmeister war beim MSC Puma Kuppenheim zu Gast und überraschte die Zuschauer mit einem starken Beginn. Mit 2:0 führte der MSC Comet nach 20 Minuten durch Tore von Michael Jockers (4.) und Jonas Burger (20.). Benjamin Walz konnte in der 22. Minute verkürzen, allerdings stellte Burger nur sieben Minuten später den alten Abstand wieder her. Max Schmitt verkürzte in der 30. Minute auf 2:3. Doch Jockers konnte in der 31. Minute sogar das 4:2 für die Gäste erzielen. Nach der Halbzeit kamen die Hausherren besser ins Spiel und drehten die Partie. Walz (46., 50.) glich aus. Max Schmitt (54.) und erneut Walz (59.) brachten die Hausherren erstmals in Führung. Burger konnte in der 59. Minute auf 6:5 verkürzen. Im letzten Viertel machten dann Jannis Schmitt (63.) und Walz mit einem Hattrick (69., 77., 79.) alles klar. Burger sorgte in der Schlussminute für den 10:6-Endstand. Trotz des Sieges wartet auf den deutschen Meister ein schwerer Gang im Rückspiel in einer Woche.